Königskuchen mit Kokos und Heidelbeere

Dieser Kokoskuchen ist ein lang verstecktes Lieblingsrezept von mir. Ich habe ihn irgendwie schon lange nicht mehr gebacken, aber nachdem ich letztens diese süßen Königskuchenförmchen gefunden habe, brauchte ich etwas, was ich hineinbacken konnte, und da fiel mir mein altes Rezept in die Hände. Unter anderem lag es vielleicht auch daran, dass meine beste Freundin vor ein paar Tagen einen Kokoskuchen gebacken und mich damit auf den Geschmack gebracht hat.

Um es ein wenig aufzupimpen, habe ich im Rewe noch schnell ein paar Heidelbeeren gekauft. So wird der Kuchen auch garantiert saftig und die leichte Säure der Beeren harmoniert wunderbar mit der Süße des Kuchens.

Als Topping habe ich mich für weiße Schokolade und Kokosstreusel entschieden. Dazu verwendet ihr am besten die weißen Schakalode-Buttons von vantastic Foods. Mit der iChoc habe ich nicht ganz so gute Erfahrungen gemacht, was das Backen angeht, aber letztendlich hat da wahrscheinlich jeder von euch seinen Liebling.

Außerdem habe ich das Rezept verdoppelt, damit ich auch genug für die Förmchen habe, und leider letztendlich dann doch ein bisschen zu viel Teig gehabt, sodass ich noch 5 Muffinförmchen benutzen musste. Also wenn ihr alle drei Formen füllen wollt, nehmt ihr am besten nur 3/4 des Rezeptes.

Also- was erzähle ich hier noch lange? Here we go!!

  • 420 g Dinkelmehl
  • 160 g brauner Zucker
  • 200 g Kokosflocken
  • 7 EL Speisestärke
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Buttervanille-Aroma
  • 6 EL Zitronensaft
  • 160 g Margarine
  • 400 ml Sojamilch
  • 1 kleines Paket Heidelbeeren (frisch)

und so wird’s gemacht:

Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.Margarine und Zucker schaumig schlagen, vorsichtig die Sojamilch, Vanillearoma und Zitronensaft hinzufügen. Beiseite stellen. Separat die restlichen Zutaten (außer Heidelbeeren) mischen und vorsichtig unterheben. Am Ende die Heidelbeeren hinzufügen. Bei 180° in den kleinen Förmchen ca. 35 Minuten backen, aber am besten immer zwischendurch schauen. Muffins brauchen nur 25 Minuten. Am Ende mit 100 g Schokolade verzieren und noch einmal Kokosraspel drübergeben.

Guten Appetit!

Norderney – Barfußwandern und anderer Spaß

Letztes Wochenende bin ich spontan mit meiner Schwester nach Norderney gefahren und es war mal wieder traumhaft. Ich liebe einfach die Nordsee und fahre mindestens einmal im Jahr hoch! Die Strände sind einfach traumhaft schön und super weich und auch wenn man im Winter fährt, ist es einfach nur total toll, so viel an der frischen Luft zu sein und die frische Meeresluft einzuatmen.

Jetzt hört es sich an, als sei ich alt geworden – aber ich gehe dort wirklich gerne spazieren und Fahrrad fahren, lecker essen und abgesehen von diesen Rentneraktivitäten trinke ich dann auch gerne 2-5 Gläser Wein oder Rum-Cola und besuche die Milchbar oder eine der anderen Cocktailbars auf Norderney. Es gibt sogar eine Disko, den „Inselkeller“, der ist auch umsonst, allerdings war da leider gar nichts los, als wir da waren.

Es gibt schon einen supertollen Artikel zum Thema „vegan ernähren auf Norderney“, dem ich leider nichts mehr hinzuzufügen habe, deswegen verlinke ich euch den jetzt mal hier und berichte euch von sonstigen Aktivitäten.

1. Wandern.

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Wobei das eher eine Art langer Spaziergang ist. Meistens schlafen wir im Stadtzentrum und laufen dann zur weißen Düne rüber. Das ist ein wunderschöner weißer Sandstrand mit einem schönen Restaurant, wo wir dann immer einen Ostfriesentee oder ein-zwei Gläser Wein trinken und dann wieder zurücklaufen. Pro Weg läuft man da dann ca. 5 km, also hat dann insgesamt einen Lauf von 10 km zurückgelegt. Leider habe ich mir auf dem Hinweg eine Blase gelaufen und musste dann barfuß zurückgehen. Davon habe ich dann noch zwei Blasen direkt unter dem Fuß bekommen :D Das hat meine Stimmung jedoch nicht verdorben. Hat alles trotzdem Spaß gemacht.

2. Fahrrad fahren.

Wir sind bestimmt 25 km Fahrrad gefahren und fast bis ans Ostende gekommen. Irgendwann kam aber das Naturschutzgebiet und da ich aus guten (oben genannten ;)) Gründen keine Lust hatte zu Fuß zu gehen, sind wir dann mit dem Fahrrad wieder Richtung Westen gefahren.

3. Sonnenuntergang anschauen

Auch wenn es ein Klischee ist – die Milchbar auf Norderney ist wirklich total schön zum Sonnenuntergang gucken, Wein trinken, sich unterhalten und einfach einen netten Abend verbringen.

4. Cocktails trinken

Da kann ich euch das Goode Wind empfehlen. Lasst euch aber nicht von dem Foto abschrecken, das euch angezeigt wird, wenn ihr die Bar bei Google sucht. :D

5. Friesengeist trinken

Und dabei natürlich dem guten Spruch zuhören, der dem Trinken des Friesengeistes stets vorangeht.

6. Im Strandkorb chillen

Dort seid ihr nämlich windgeschützt ;)

7. Nichts tun

und einfach mal runterkommen. Das geht an der Nordsee nämlich wunderbar.

Diese Tips sind jetzt alle nicht spektakulär, aber ich hoffe, ich habe euch jetzt Lust auf einen Nordseeurlaub gemacht. Es ist gar nicht so weit weg, zumindest aus NRW, und es ist wirklich entspannend. :)

Riesengroßer Kleiderschrank DETOX

Vor ein paar Tagen hatte ich das Gefühl, dass mein Kleiderschrank außer Kontrolle gerät.

Außer Kontrolle im Sinne von leicht überfüllt mit Teilen, die ich sowieso fast nie anziehe. Jahrelange hatte ich das vor mich hingeschoben. Ich war mir so sicher, dass ich den schwarz-weißen Leopardenpullover aus dem H&M-Sale für 15 Euro nochmal anziehe. Und das knall-orangene It-Piece, obwohl ich, wie alle meine Freunde wissen, fast alle Farben so gut wie meide. Auch das bunt karierte Hemd und die Kunstlederlatzhose, die am Po gerissen ist, haben ein Leben im Gefängnis geführt. Die unzähligen weißen Blusen, die mittlerweile ausgewaschen oder irgendwie zu klein geworden sind. Die Jeans, die seit dem Kauf eine für meine Verhältnisse viel zu starke Waschung hat oder die Jeans, die eine meiner Meinung nach etwas zu grünliche Waschung hat.

Was ich sagen möchte: Ich war knallhart. Alle Sachen passten mir noch, alle Kleidungsstücke fand ich irgendwie noch toll, aber alle Kleidungsstücke hatten eins gemeinsam: Ich habe sie seit mindestens 1-2 Jahren nicht mehr angezogen und sie sehen trotzdem noch gut aus, weswegen ich es nicht übers Herz gebracht hatte sie wegzuwerfen. Und ich habe zu viel zu tun, um jedes Teil einzeln zu verkaufen. Also entschied ich mich für eine gute Tat und nutzte die Gunst des Momentes, in dem ich mir überlegt habe, die Kleidung zu verschenken. In Münster gibt es eine Facebook-Gruppe „Verschenk’s“, in der man alles mögliche verschenken kann.

Während ich laute Reggae-Musik hörte, sortierte ich also gnadenlos aus. Natürlich habe ich keine besonders teuren Einzelstücke verschenkt, die ich ab und zu auch noch selber anziehe und die man einfach nicht ständig tragen kann. Aber ich habe mir ein paar Fragen gestellt, nach denen ich das Ausmisten organisiert habe:

1. Was passt zu meinem momentanen Kleidungsstil?

Das war die einfachste Frage. Alles, was nicht 100% Laura ist, kam weg. Die Kleidung macht sich an einer anderen Person eh besser. Und dazu gehört beispielsweise der rot-karierte Zara-Schal, den alle mal hatten, aber der für mich inzwischen so weit von meinem Geschmack entfernt ist wie ein Hähnchenschenkel. Weg damit.

2. Welche Klamotten passen mir einfach nicht?

Und das heißt nicht, ob ich da noch reinpasse oder nicht, sondern ob ich sie wirklich schön an meiner Figur finde oder ob der extreme Oversize-Sweater mich nicht doch wie eine Schwangere aussehen lässt. Manche von euch besitzen vielleicht auf eine „Motivations-Jeans“, in die sie hoffen irgendwann mal reinzupassen. Auch wenn ihr gerade am Abnehmen seid – dass ihr genau diese eine Jeans wieder schön findet, wenn ihr dann euer Wunschgewicht erreicht habt, ist unwahrscheinlich.

3.  Alle entspannten Kuschelklamotten in die Altkleidersammlung!

So leid es mir tat, aber ich besaß wirklich viel ausgewaschene Kleidung, die ich aufbewahrt hatte, um darin zu chillen. Auch wenn ich außerordentlich gerne entspanne und dabei auch gerne meine alten T-Shirts anziehe, reicht es doch 3-4 Entspannungs-Outfits zu besitzen. Und nicht jedes grau-gelb gewaschene Tanktop aufzubewahren um es irgendwann mal zum Herumlümmeln anzuziehen.

4. Ist die Qualität des Stückes es wirklich wert es so lange aufzubewahren?

Auch wenn das süße Sommerkleid mit den Federn im Sommer 2015 der Hit war, es ist qualitativ nicht hochwertig genug ein Leben auf dem Kleiderständer zu führen.

5. Spezial-Tipp von mir: Wechselt in jeder Saison die Winter- und Sommerkleidung

Das macht allerdings eher für Leute mit einer kleinen Wohnung Sinn. Und mit einem Kinderzimmer im Elternhaus, in das man all die schönen Winterpullis mottenfrei einlagern kann.

6. Für die Zweifler

Falls ihr zu den Leuten gehört, die sich nur schwer von Sachen trennen können: Stellt die ausgemisteten Klamotten erst einmal in einer Box in den Keller. Wenn ihr eine Zeit lang nicht mehr daran denkt die Teile anzuziehen und sie auch nicht vermisst: Weg damit!

Wenn ihr es nicht übers Herz bringen könnt, eure Kleidung an Fremde zu verschenken, könnt ihr natürlich auch alle eure Freundinnen einladen und eine „Swap-Party“ veranstalten. Das habe ich auch schon öfters gemacht und sehe immer noch manchmal Freundinnen von mir in meinen alten Kleidungsstücken. Ihr könnt euch natürlich auch mit eurem Zeugs auf den Flohmarkt stellen – das hat mir allerdings keinen Spaß gemacht und finanziell war es nun auch nicht der heilige Gral.

Falls ihr mich fragt – ich vermisse kein einziges dieser alten Kleidungsstücke! Spricht wohl dafür, dass ich gut aussortiert habe. Ich plane momentan auch noch, ein paar alte Schuhe zu verkaufen. Und so bleibt mehr Raum für Ordnung und sogar für den nächsten Umzug?

Alles Liebe,

Laura

Valletta.

„Look at the stars,
Look how they shine for you,
And everything you do,
Yeah, they were all yellow“
Coldplay, „Yellow“

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich mit einer Freundin irgendwo in Nordindien – ich glaube es war Jaipur oder Jodhpur – im Pool saß und wir das Lied gesungen haben. Ich glaube, ich trug damals sogar einen gelben Bikini. Es war damals dunkel und ich war verliebt. Doch genauso, wie man weiß, dass ein Stern bereits erloschen ist, während man ihn beobachtet, wusste ich, dass diese Reise vorbeigeht. Trotzdem hörte ich das Lied, sang es leise mit, schaute in die Sterne, die sich an diesem abgelegenen Ort besonders gut beobachten ließen, und wünschte mir, dass die Zeit stehenbleibt.

Ist sie natürlich nicht. Aber zum Glück begegnet die Farbe Gelb einem immer wieder und ganz oft, wenn ich ein gelbes Detail entdecke, denke ich an diesen Moment mit „Yellow“ zurück. Warum, weiß ich auch nicht genau. Aber in Valletta habe ich diese coole gelbe Tür entdeckt und habe sie direkt fotografiert.

Und genau solche Momente wirst du in Valletta immer wieder erleben. Du läufst durch eine der zahlreichen Gassen (und glaubst schon fast, du verläufst dich) und entdeckst ein architektonisches Detail, einen besonders schönen Balkon, einen farbig gestrichenen Erker, eine knallrote Telefonzelle aus der Zeit, in der die Briten Malta besiedelten und – huch – erstklassige moderne Architektur von Renzo Piano mitten im Stadtzentrum.

Es gibt natürlich auch hässliche Ecken. Da bin ich auch langgelaufen. Ich kann euch nicht sagen, wie mein Spaziergang verlaufen ist, da ich meine Nase ohne Plan und nur mit einer Kamera bewaffnet nach schönen Ecken ausgerichtet habe. Aber Valletta lohnt sich, zumindest für einen Tagesausflug.

Den Rest der Woche haben wir allerdings in St. Julians verbracht, Maltas aufstrebendem Szenestadtteil. Da gibt es viel zu sehen, lecker zu essen, ganz tolle Möglichkeiten spazieren zu gehen und auch Tauchschulen. Wir haben Fischschwärme über und unter Wasser, blaue Grotten, geheimnisvolle Höhlen gesehen und hatten Salz an der Haut kleben. Also wirklich. Malta lohnt sich. Jaipur übrigens auch. Und bei Reisen wünscht man sich irgendwie immer, dass die Zeit stehenbleibt, oder nicht?

 

 

Das perfekte Dinner – Thai Style!

Hallo ihr Lieben,

am Sonntag hatte ich die Ehre auf ein thailändisches Dinner eingeladen zu werden – selbstverständlich 100% vegan und tierleidfrei. Da meine Schwester ihre diesjährigen Sommerferien im wunderschönen Thailand verbracht und mich ganz nebenbei auch ein bisschen angefixt hat dort irgendwann hinzufahren, lud sie mich im Anschluss auf ein Dinner ein, für das sie sogar extra einen Kochkurs in Bangkok besucht hat.

Dass ich ein großer Fan von asiatischem Essen bin, ist auf diesem Blog ja auch keine Neuigkeit. Auch auf Malta waren wir an 5 von 7 Abenden asiatisch essen. Allerdings WIE man eine eigene Currypaste kreiert und daraus ein phänomenales Curry kocht, lernt ihr jetzt heute. Viel Spaß dabei!

Als Vorspeise gab es vegetarische Frühlingsrollen. Allerdings waren die gekauft, da wir nicht so viel Lust auf Frittierfett in der Bude hatten, und sie waren auch sehr lecker. Wir hatten die von Edeka, sie sind mit viel Gemüse gefüllt und auch nicht so super-mini wie andere Frühlingsrollen und außerdem 100% vegan. Dazu gab es eine süße Chilisoße. Wenn ihr wollt, kann ich euch auch ein Rezept für Frühlingsrollen geben, aber ich verzichten hier jetzt mal drauf das einzufügen.

Jetzt zur Hauptspeise, einem gelben Gemüsecurry mit Reis. Wusstet ihr, dass die Thailänder, anders als wir deutschen, den Reis nicht mit dem Curry zusammenmatschen, sondern alles einzeln essen? Das hat den Vorteil, dass man viele verschiedene Geschmäcker einzeln erleben kann. Und purer Klebereis mit Erdnüssen und Koriander ist soo lecker! Mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur daran denke.

Hier das Rezept für die gelbe Currypaste:

  • 4 getrocknete rote Chillies, ohne Kerne und über Nacht eingeweicht
  • 2 Esslöffel gewürfelte Schalotte
  • 1 EL gewürfelter Knoblauch
  • 1 EL klein geschnittenes Zitronengras
  • 2 EL geschnittener Ingwer
  • 1 TL Thai-Ingwer
  • 1 TL geröstete Koriandersamen
  • 1/2 TL geröstete Kreuzkümmelsamen
  • 5 Pfefferkörner
  • 1 TL Korianderwurzel
  • 1 TL Currypulver
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Salz

Koriandersamen, Kreuzkümmel, Pfefferkörner, Curry, Kurkuma und Salz mit einem Mörser zerstoßen. Zitronengras, Korianderwurzel, Ingwer und Thai-Ingwer hinzugeben. Anschließend Knoblauch, Schalotten und Chillies hinzugeben. Alles miteinander solange mischen, bis es zu einer Paste geworden ist.

Daraus macht man dann Curry:

Ich kann leider nicht genau sagen, wie viel und was wir alles an Gemüse hatten. Ich weiß nur, dass gekochte Kartoffeln, Brokkoli, Räuchertofu, Paprika und Zwiebeln mit drin hatten. (@Annabelle, wenn du das hier liest, kannst du ja mal in den Kommentar schreiben, wie viel Gemüse du verwendet hast ;)). Und nun zum Rezept:

  • Gemüse & Tofu
  • 1 EL Korianderpaste
  • 1 Tasse Kokosnusscreme
  • 1 Tasse Kokosnussmilch (alles in allem ca. 1 Dose Kokosnuss, geschüttelt)
  • 1/2 mittelgroße Kartoffel
  • 1/4 Zwiebel
  • eine Zimtstange
  • 1/2 TL brauner Zucker
  • Sojasauce
  • 1 EL Öl
  • 1/2 EL Margarine
  • 1 EL Röstzwiebeln zum garnieren, optional

und so gehts:

Gemüse schneiden. Currypaste mit Margarine und Zimtstange in Öl anbraten. Kokosnusscreme hinzugeben und rühren, bis sich das Fett oben absetzt. Gemüse hinzugeben und rühren, anschließend Kokosnussmilch und Kartoffeln hinzugeben, mit braunem Zucker und Sojasauce würzen. Alles kochen, bis alles weich ist. Mit Koriander und Klebreis und Erdnüssen servieren.

Der Nachtisch bestand dann aus einem einfachen Obstsalat mit exotischen Früchten und Minze. Da war ich allerdings dann auch schon ganz schön satt.

Aber es war sehr, sehr lecker! Vielen lieben Dank an die Köchin!

Ich habe neue Sportarten getestet & meine Fitnessroutine

Hallo ihr Lieben,

heute ist Sonntag, und während ich hier noch gut gelaunt und etwas verschlafen im Bett liege, schreibe ich euch mal wieder einen Artikel zum Thema Sport. In letzter Zeit bin ich nämlich wieder richtig sportlich unterwegs, was unter anderem auch daran liegt, dass mich mein Knie nicht mehr so stark belastet und kaum noch Probleme macht. Einmal zum richtigen Arzt und Physiotherapeutin gehen und ich war direkt wieder repariert. Deswegen gibts heute eine ganze Menge an neuen Sport-Infos für euch.

Ich habe in den letzten Monaten einige neue Sportarten getestet, die mir (fast) alle richtig gut gefallen haben. Falls ihr noch nach Anregungen und Inspiration sucht: Bitte sehr! (Bisherige Posts zum Thema findet ihr hier)

Boxen:

Ich gehe seid zwei Monaten jetzt zum Boxen, also nicht das im Ring, sondern Regina Halmich’s Box Camp, und bin beeindruckt! Ich hätte niemals von mir selbst gedacht, dass ich daran Gefallen finden könnte, mich derartig auszupowern und dabei auch noch einen Boxsack (oder meinen Trainingspartner) zu „verprügeln“, aber es ist wirklich unheimlich effizient. Normalerweise beginnt der Kurs mit einem 20 minütigen Seilspringen zum Aufwärmen (theoretisch befinde ich mich danach schon in der Schnappatmung), dann gehts weiter mit Steps und anderen Übungen, danach kommt ein ganzheitliches Zirkeltraining, Boxen am Sack, Boxen gegeneinander (allerdings mit abfedern ;)) und einem Finisher. Insgesamt trainieren wir an die 90 Minuten und verbrennen in der Zeit an die 900 Kalorien. Dadurch, dass das Training immer am Sonntag stattfindet, versuche ich natürlich Samstagabends nicht allzu viel Alkohol zu trinken, um nicht ganz so hinterherzuhecheln. Allerdings ist das Training sehr motivierend, es gibt einem danach ein unheimlich gutes Gefühl und von Mal zu Mal kann man sehen, dass man Fortschritte macht! Gibt es eine bessere Belohnung für den Fleiß?

Deep Work:

Ich habe es erst einmal ausprobiert, weil der Kurs immer am Montag stattfindet und da eigentlich mein Ruhetag ist. Ursprünglich als Therapiemethode erfunden, schafft der Kurs durch die gezielten Übungen und das schwingen und hüpfen einen sehr klaren Kopf. Es besteht aus 7 Phasen, die alle ineinander übergehen, ist aber ziemlich schwer zu erklären. Am besten schaut ihr euch mal ein paar Videos (z.B. das hier) an oder probiert es einfach mal aus. Es macht jede Menge Spaß und ist auch total auspowernd!

Pilates:

Ich mache ja ein Mal die Woche Yoga und dachte immer, ich muss kein Pilates ausprobieren. Dieser Gedanke hat sich dann auch bestätigt. Ich finde Pilates stinklangweilig und kann mich mit den Übungen nicht so richtig anfreunden. Vielleicht ist es eher ein Sport für ältere Menschen. Ich war auf jeden Fall nach dem einstündigen Kurs noch müder als vorher und habe auch nicht das Gefühl gehabt, irgendwie einen positiven Effekt daraus gezogen zu haben. Aber vielleicht habe ich auch einfach nicht den für mich passenden Kurs besucht und sollte Pilates noch einmal eine Chance geben. Was meint ihr? Habt ihr passende Tips/Videos für mich?

Und jetzt zu meiner Fitnessroutine.

Ich mache nun seit 2 Monaten ca. 5 Mal die Woche Sport und fühle mich sehr gut damit. Da mein Job weitestgehend im Sitzen erledigt wird, ist es mir sehr wichtig geworden, abends noch etwas für meinen Körper zu tun, da ich schon öfter gemerkt habe, dass ich ansonsten abends sehr schlapp, antriebslos und müde bin. Wenn ich nach der Arbeit zum Sport gehe, kann ich abends besser einschlafen und habe auch weniger bis gar keine Rückenprobleme.

Bei meinem wöchentlichen Trainingsplan achte ich darauf, eine Mischung aus allen 4 Säulen der Fitness zu erreichen, also Kraft – Balance – Ausdauer und Beweglichkeit. Und so siehts aus:

– 2x die Woche 35 Minuten Cardio, danach die Knieübungen meiner Physiotherapeutin und Bauchkiller-Workout (15 Minuten)

– 1x die Woche Box-Camp

– 1x die Woche Yoga

– 1x schwimmen gehen (60 Bahnen/1,5 km) + Übungen am Beckenrand

Diese Mischung gefällt mir sehr gut und damit komme ich auch gut klar, ohne das Gefühl zu haben, dass ich mich zum Sport zwingen muss.

Habt ihr auch eure Fitness-Routinen?

Wenn ja, immer her damit! Ich bin immer offen für Inspirationen und neue Sportarten!

Im Urlaub haben mein Freund und ich uns auch zwei Workouts ausgedacht, die wir immer im Gym gemacht haben. Demnächst werde ich da auch drüber berichten!

Alles Liebe und noch einen schönen Sonntag,

Laura

Ein Besuch im indischen Supermarkt

Hallo ihr Lieben,

einen kurzen Zeitraum bin ich untergetaucht und auch jetzt werde ich mich bis Anfang August nicht mehr soo oft wie sonst zurückmelden können! Grund ist die überstandene Prüfungsphase (Masterarbeit kann kommen!!), Arbeit 1, Arbeit 2, meine neue Fitnessroutine, Urlaubsplanung, und ab und zu habe ich auch noch Freunde, um die ich mich kümmern muss!

Aber ihr werdet natürlich nicht vernachlässigt! Veganvsmeat besteht nun seit 5einhalb Jahren und ich bin total froh und stolz auf mein „Blog-Baby“, das mich während des Studiums begleitet hat und auch meine Entwicklung hinsichtlich meiner Ernährung dokumentiert. Teilweise auch Bruchteile meines Privatlebens und Anekdoten aus meinem Alltag beschreibt. Die, die ab und zu mal abtaucht, aber dann doch mal wieder auftaucht und Posts verfasst, die euch hoffentlich interessieren!

Genug geschwafelt!

Letzte Woche war ich endlich mal wieder im indischen Supermarkt, aka Heimatlebensmittel fernab von meiner Zweit-Herz-Heimat einkaufen. Was ich diesmal so eingekauft habe, stelle ich euch hier vor. Zunächst mal eine Gesamtübersicht:

Kommen wir ins Detail:

Die Ramen-Nudeln habe ich gekauft, weil ich nach einiger Zeit mal wieder Lust hatte auf Ramen und im indischen Supermarkt zur erstbesten Packung gegriffen. Hat sich herausgestellt, dass die aus einem anderen asiatischen Land sind und so gar nicht indisch gewürzt sind. Falls man das überhaupt gewürzt nennen darf!

In Indien herrscht eine eigene Maggi-Nudel-Kultur und sind so beliebt, dass auch viele Restaurants den leckeren Snack anbieten. Es gibt sie in allen Variationen, Formen und Farben, haben aber alle die gleiche Grundlage: Maggi-Nudeln.

Zweites Must-Buy: Frische Kräuter. Aus irgendeinem Grund sind Minze und Koriander, DIE Kräuter überhaupt der indischen Küche, bei meinem Lieblingsinder viel günstiger und viel reichlicher und dabei total lecker. Ich zeige euch demnächst mein Rezept für grünes Chutney, wer hätte es gedacht, DAS chutney der indischen Küche.

Gobi Paratha. Ich hatte euch ja schon mal Parathas auf dem Blog vorgestellt, diesmal habe ich welche mit Blumenkohl-Füllung gekauft. Fazit: Leider nicht so lecker, lassen sich nicht gescheit braten und fallen die ganze Zeit auseinander. Füllung schmeckt sehr stark nach Kümmel und übertönt so den Blumenkohl-Geschmack. Nicht wieder kaufen!

Dann noch meine All-Time-Favourites, die inzwischen auch schon fast wieder aufgegessen wurden. Haldirams und indischer Snack einer anderen indischen Marke. Indischer Snack besteht meist aus Nüssen, Hülsen- und Trockenfrüchten und ist dabei sehr lecker gewürzt und lässt sich in Indien immer, vor allem zum Tee, und von mir, zu einem leckeren Glas Wein snacken. Moong Dal ist noch eine andere Spezialität und besteht aus frittierten, gespaltenen Mungolinsen. Auch superlecker! Außerdem: Papadum (das oben links, das Beste mit dem rosa Kaninchen drauf). Einfach ein Brot herausnehmen, für 30-60 Sekunden in die Mikrowelle geben und mit etwas Chutney genießen. Fettarm, gesund und lecker als Snack. Wer drauf steht: Es lässt sich auch frittieren, ist aber meiner Meinung nach den Aufwand nicht wert und auch viel zu ungesund.

Außerdem habe ich noch Chapatis (Fladenbrote) und frische Mangos gekauft, die auch schon aufgegessen sind. Kein Wunder – einzig und allein diese gelben Mangos verkörpern für mich echten sahnigen Mangogeschmack!

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen inspirieren und falls ihr auch mal Lust auf einen Einkauf im indischen Supermarkt habt, würde ich mich freuen, wenn ihr mir schreibt, ob ihr eine der Leckereien ausprobiert habt.

Alles Liebe,

Laura!

Scheiß auf Diät, liebe deine Wampe!

(Tut mir leid, aber ich habe diese Phrase im Internet gefunden und fand den Titel so lustig, dass ich ihn unbedingt als Titel dieses Blogposts benutzen musste)

In der Prüfungsphase ist bei mir meistens Tohuwabohu total angesagt. Naturgesetze werden auf den Kopf gestellt, Schlaf wird überbewertet und anstatt gesunder Ernährung steht oft viel Junkfood und Süßigkeiten auf dem Speiseplan. Die 2 kilo, die ich dann regelmäßig zunehme, werden in den Semesterferien dann wieder abgearbeitet, aber mein Gehirn funktioniert in Stresssituationen leider nur so richtig unter Einsatz von ganz viel Zucker. Das ist aber auch nicht so schlimm. Als Veganerin ist man nämlich automatisch kein Gesundheitsfreak, sondern auch ein ganz normaler Mensch, der ab und zu seine Dosis Zucker braucht.

Heute zeige ich euch deshalb ein Rezept, welches ich beim Scrollen durch Instagram gefunden habe und bei dem mir direkt klar war, dass ich es mal ausprobieren muss, weil es zum einen so unglaublich porno-mäßig lecker aussah und zum anderen, weil es schnell und ohne Backofen gemacht ist.

Es handelt sich hierbei um einen Schokoriegel – das im Rezept verwendete Wort „Tarte“ ist für mich definitiv fehl am Platz. Vielleicht ist es für einige Amerikaner ein leckerer Kuchen. Für mich sind es richtig mächtige, aber auch leckere Schokoriegel. Ich habe die Cup-Angaben im Rezept für euch übersetzt, das Rezept veganisiert und hoffe vielmals, dass ihr auch Lust habt, das mal nachzumachen, falls ihr auch mal etwas für euren süßen Zahn braucht.

Wer übrigens auf der Suche nach etwas gesünderen und trotzdem leckeren Schokoriegeln ist, dem kann ich nur dieses leckere Rezept von mir ans Herz legen. :)    

Chocolate Chip Cookie Dough Tarte

Ihr braucht:

  • 22 doppelt gefüllte Oreo Kekse (doppelt gefüllt deshalb, weil es die bei uns im Rewe günstiger gab als die normalen. Ihr könnt aber sicher auch einfache nehmen)
  • 110 g Alsan, kalt
  • 100 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 3/4 TL Salz
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 3EL Sojasahne
  • 165 g Mehl
  • 3/4 Packung Schoko-Tröpfchen
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 100 ml Sojasahne

Oreo-Kekse ganz klein bröseln (geht am besten in einer Tüte mit Nudelholz oder im Mixer) und auf den Boden der Tarteform pressen. Alsan in kleinen Flocken mit dem Zucker vermischen, Sojasahne und Vanille hinzugeben und Mehl und Salz einarbeiten. Schoko-Tröpfchen hinzugeben und auf dem Boden verteilen. Am Schluss die restliche Sojasahne erhitzen und die Zartbitterschokolade darin schmelzen, als Ganache auf den Schnitten verteilen.

Guten Appetit!

Habt ihr manchmal auch so richtig Lust auf etwas Ungesundes?

10 Dinge, die mich glücklich machen & Erdbeer-Pudding-Kuchen!

Also eigentlich 11 Dinge…

1. Barfuß laufen.

Ich bin ein totales Barfuß-Kind und obwohl ich Schuhe über alles liebe, kaufe und verehre, bin ich immer noch am glücklichsten, wenn ich barfuß laufe. Dafür übe ich auch immer wieder, damit ich im Sommere auch über Kieselsteine und harte Straßen laufen kann. Feiner Sand zwischen den Zehen, Grashalme, die die Fußsohlen kitzeln. Was gibt es schöneres?

2. Ausdauersport und laute Musik in den Ohren.

Wenn ich beim Sport bin, bin ich ganz bei mir selbst, und vor allem beim Ausdauersport wie Crosstrainer, Schwimmen, Inline-Skaten oder Walking (Jogging geht leider nicht, weil ich ein kaputtes Knie habe) kann ich meine Geschwindigkeit regulieren, meinen Gedanken nachgehen, und dabei immer wieder entweder meine Aggressionen herauslassen oder ein bisschen vor mich hinbummeln. Geht übrigens genauso gut abends in der Disco beim stundenlangen tanzen.

3. Tage im Bett.

Also nicht mehrere Tage am Stück, sondern bevorzugt einen Sonntag lang. Länger halte ich es nämlich nicht aus im Stand-By-Modus. Aber sich bewusst einen Tag nicht anzuziehen, zu schminken oder irgendetwas hinterherzueilen ist meine Art der Meditation.

 

4. Laut lachen.

Und zwar so sehr, bis einem der Bauch wehtut. Ich liebe es zu lachen und lache eigentlich den ganzen Tag, und wenn dann noch jemand einen ganz schrägen/trockenen/sarkastischen Humor hat, gibt es nichts besseres. Worüber ich übrigens irgendwie nie lachen kann, sind Comedians. Da kann ich es noch so sehr versuchen, aber die Mundwinkel gehen nicht hoch. Die Menschen, die mich am meisten zum Lachen bringen, sind einfach meine besten Freunde.

5. Ziellos durch die Stadt schlendern.

Durch die Stadt bummeln, Leute beobachten, Blumen kaufen, Eis essen, Händchen halten, aber auch alleine loslaufen. Ohne Plan und ohne Ziel.

 

6. Indien.

Das Land wird mich nie loslassen und ich bin in ständigem Kontakt mit meinen indischen Freunden, der neuesten indischen Musik, indischen Nachrichten und Plänen, wie man nach Indien auswandern reisen kann.

 

7. Sachen planen.

Neue Plätze oder coole Gebäude, außergewöhnliche Städte oder einfach nur den Wald nebenan besuchen. Planen und sich darauf freuen macht mich schon lange Zeit vorher glücklich. Inzwischen bin ich sogar schon so professionell geworden, dass ich Google Dokumente für meine nächsten Reisen anlege, damit ich immer darauf zugreifen kann und Pläne verändern oder neue Ideen hinzufügen kann. Neuester Faible: Lost Places! Schon mal gehört?

 

 

 

8. Wein

 

9. Tiere und Babys.

Egal, ob es der Hund von irgendwelchen fremden Menschen ist oder Schafe während eines Spaziergangs. Oder kleine Kinder, die gerade irgendwelche lustigen neuen Ideen haben. Tiere und Kinder sind so authentisch. Wenn ich die Zeit hätte, würde ich mir direkt ein Haustier zulegen!

 

10. Last but not least: Genau das Gegenteil von Punkt 3: Aufstehen, mich hübsch machen und vor die Tür gehen und viele Sachen erledigen.

Ich mag das Gefühl, wenn ich eine Aufgabe geschafft habe, von der ich vorher nicht geglaubt hätte, dass ich sie schaffe. Oder einfach nur viele Erwachsenen-Sachen zu erledigen wie z.B. die Wäsche regelmäßig gewaschen zu haben, die Wohnung sauber und ordentlich zu machen oder alle Rechnungen bezahlt zu haben. Dann allerdings auch wieder zurück zu Punkt 3. Balance is the key!

 

 

 

11. Erdbeer-Pudding-Kuchen

Ich habe es euch ja versprochen.

Der Teig:

Ihr braucht:

  • 300g Weizenmehl
  • 150 g Zucker
  • 4 EL Speisestärke
  • 4 TL Backpulver
  • 3/4 TL Natron
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 4 EL Zitronensaft
  • 100 g Pflanzenmargarine
  • 300 ml Sprudelwasser oder Pflanzenmilch (egal)
  • eine Packung Schokotröpfchen

Und so gehts: Zucker und Margarine schaumig schlagen, anschließend das Wasser bzw. Pflanzenmilch und den Zitronensaft hinzugeben und die trockenen Zutaten unterrühren. Schokotröpfchen unterheben, backen. (ca. 30 Minuten bei 175° Ober- und Unterhitze)

Pudding-Creme:

250 ml Sojamilch mit Vanillegeschmack mit einem halben Päckchen Vanillepuddingpulver zu einem Pudding kochen. Abkühlen lassen, zimmerwarme Alsan (125g) und 3 EL Puderzucker unterheben. Schaumig schlagen.

Alles mit Erdbeerscheiben belegen und genießen!

     

 

Pav Bhaji, oder: die indische Antwort auf Würstchen mit Pommes

Pav Bhaji ist eines meiner absoluten indischen Lieblingsessen. Es geht relativ schnell, ist günstig, und so lecker, dass es in Indien auf fast jedem Kindergeburtstag serviert wird. Also quasi das indische „Würstchen mit Pommes“, nur wesentlich nährstoffreicher, wenn auch nicht fettarmer, weil in die originale Variante wirklich viel Butter reinkommt. Es ist quasi ein Gemüsebrei, bestehend aus Kartoffeln, Blumenkohl, Erbsen und Möhren, und gewürzt wird es nur mit dem originales „Pav Bhaji“-Gewürz, welches aus Koriander, Chili, Kümmel, Getrocknete Mango, Kardamomkapseln, Schwarzer Pfeffer, Salz, Fenchel, Zimt, Getrockneter Ingwer, Lorbeerblätter, Nelken, Sternanis, Wiesenkümmel, Muskatnuss und Muskatblüten besteht und somit so einiges an Geschmacksexplosionen zu bieten hat!

Jetzt gerate ich ins Schwärmen und bekomme schon wieder ganz schön großen Hunger auf ein leckeres Pav Bhaji. Serviert wird der würzige Brei mit gebutterten Buns, also Weißmehlbrötchen. Ich hatte leider keine da und deswegen gab es bei mir Puris dazu, kleine indische Cracker. Aber ihr müsst das Gericht eigentlich wirklich mit buttrigen Brötchen essen, sonst schmeckt es nicht authentisch.

Pav Bhaji

Ihr braucht:

  • 2 große bzw. 3 mittlere Kartoffeln
  • 1 Blumenkohl
  • 1 Dose Erbsen
  • 1 grüne Paprika
  • Alsan
  • 1 Gemüsezwiebel
  • Ingwer (ca. 2 cm)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose Tomaten
  • Limette
  • Koriander (frisch)
  • noch mehr Alsan
  • Pav Bhaji Masala
  • 1 Messerspitze Chillipulver
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL Salz, etwas Pfeffer

Und so gehts:

Kartoffeln und Blumenkohl klein schneiden und gar kochen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, einen Teil zum servieren beiseite stellen. Mit Ingwer und Knoblauch in Alsan/Margarine anbraten und wenn sie glasig sind, Kartoffeln, Blumenkohl, Erbsen und Paprika hinzugeben. Braten, bis alles leicht gebräunt ist und dann die Tomaten und Gewürze hinzugeben. Alles 20 Minuten auf dem Herd durchziehen lassen. Anschließend mit einem Kartoffelstampfer in einen leckeren Brei verwandeln. Mit Koriander, Alsan und Limette servieren, dazu passt Reis oder eben gebuttertes, getoastetes Weizenbrötchen.

     

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