Fit n‘ Fast Food: Bhindi Masala

Hallo ihr Lieben,

das neue Jahr startete bei mir uni- und arbeitstechnisch eigentlich super – bis mich eine Infektion ein bisschen aus der Laufbahn geworfen hat! Kennt ihr das?

Ihr seid gerade mit allen Prüfungen für das Semester durch und auf einmal schwappt die große Welle über euch. Bei mir war es diesmal so schlimm, dass ich Antibiotika nehmen musste – und das passiert wirklich nur extrem selten, alleine schon deswegen, weil mein Arzt Antibiotika ablehnt und nur bei größeren Infektionen verschreibt.

Inzwischen geht es mir aber schon wieder einigermaßen gut und ich freue mich schon drauf, bald mal wieder etwas aktiver werden zu können – tagelang auf der faulen Haut zu liegen gehört bei weitem nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen (wer schon mal mit mir im Strandurlaub war, weiß, wovon ich hier rede :D )

Aber abgesehen davon, ich war letztens mal wieder im indischen Supermarkt und habe mich mit allerlei Leckereien eingedeckt. In 11 Tagen ist es ja schon wieder so weit und ich bin wieder im Land, wo der Pfeffer wächst, doch bevor es losgeht, verrate ich euch eines meiner Lieblingsrezepte:

Bhindi Masala! (Gebratene Okraschoten)

Okraschoten (Hindi: bhindi, englisch: ladyfingers) kannte ich nicht, bevor ich das erste Mal in Indien war, und ich glaube, ich hätte sie auch sonst nie kennengelernt. Sie sind schon ein ziemlich komisches Gemüse – sie sehen ungefähr aus wie etwas größere sternförmige Bohnen. Die Schale ist hart und wenn man sie einschnitzt, kommt ein merkwürdiger Schleim heraus. Sie haben Paprika-ähnliche Kerne. Sie benehmen sich noch viel komischer, wenn sie gebraten werden, weil dann noch mehr Schleim austritt. Sie riechen relativ neutral. Und sie haben manchmal komische Stellen.

Doch wenn man einmal so richtig lecker zubereitete Okraschoten gegessen hat, will man darauf auf keinen Fall verzichten! Original werden Okraschoten in Maharashtra (indischer Bundesstaat, u.a. Mumbai und Pune) mit Dal (Linsenbrei) und Roti (indisches Fladenbrot) gegessen. Auch mit Kartoffeln lassen sie sich sehr gut kombinieren. Irgendwie habe ich in Indien fast jeden Abend Okraschoten gegessen und mich immer total gefreut, wenn meine Gastmutter die so schön würzig und scharf angebraten hatte. Ich habe auch gelesen, dass Okraschoten gut für den Magen sind, was in einem Umfeld wie Indien immer nur vorteilhaft ist.

Und so gehts:

Ihr braucht:

  • Relativ viele Okraschoten (ca. 250 Gramm)
  • 1 1/2 EL Öl
  • 1/2 TL Kreuzkümmel (Jeera)
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1/4 TL rotes Chilipulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Korianderpulver
  • optional: 1 EL Kichererbsenmehl oder alternativ Paniermehl

Okraschoten waschen, jeweils vom Kopf- und Fußende abtrennen und in kleine Scheiben schneiden. Gut abtrocknen! Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kreuzkümmel hinzugeben. Kurz anrösten (es knackt ein bisschen), nach ca. einer halben Minute Kurkuma und Chili hinzugeben. Dann die Okraschoten dazugeben und bei hoher Temperatur alles für 2 Minuten scharf anbraten. Die Temperatur auf Medium stellen und Weiterbraten, bis die Okraschoten etwas braun und durchgebraten sind. Salz und Korianderpulver hinzugeben. Wenn es euch dann noch zu viel Schleim ist, könnt ihr den mit Kichererbsenmehl oder wie in meinem Fall Paniermehl aufsaugen. Das gibt dem Gericht auch noch ein zusätzliches leckeres Aroma.

Viel Spaß beim Nachkochen!

ps: Bitte entschuldigt die schlechte Qualität der Fotos – im Winter ist es immer so schwierig abends noch gutes Licht zu finden!

pps: Variante: Ihr könnt nach dem anbraten der Okraschoten etwas Tomatenpüree hinzufügen und reduzieren lassen. Schmeckt auch super und wird in Indien auch oft so serviert!

Gemüsestrudel, Zwiebelsuppe und co: Mein veganes Weihnachtsessen!

Hallo ihr Lieben,

etwas spät, aber hoffentlich nicht zu spät, gibt es nun für euch Bilder von meinem diesjährigen Weihnachtsessen. Wie immer habe ich es mal wieder viel zu gut gemeint, sodass ich noch Tage später davon naschen konnte. Allerdings war diesmal auch meine ganze Familie begeistert von dem Essen und vor allem von der braunen Soße, sodass es nicht ganz so schlimm war, dass ich riesige Portionen gekocht habe.

Zur Vorspeise gab es eine Zwiebelsuppe.

Als Hauptspeise hatte ich einen Gemüsestrudel mit brauner Soße, außerdem hatte meine Mama noch einige Salate gemacht, es gab Brötchen mit Aufschnitt/-strich und Kleinigkeiten.

Die braune Soße habe ich Ewigkeiten einkochen lassen, sodass sie richtig schön aromatisch wurde. Ich habe ehrlich gesagt zum ersten Mal in meinem Leben eine braune Soße gekocht und mich dabei an diesem Rezept (richtig motivierender Titel, oder??;)) orientiert, aber einiges spontan umgeändert.

Hier also mein Rezept:

  • 1 große rote Zwiebel
  • 150 g Champignons
  • Alsan oder Bratfett mit Butteraroma zum Anbraten
  • 1/4 TL Salz
  • 1 Möhre
  • Lorbeerblatt
  • 2 TL brauner Zucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 50 ml Rotwein
  • dunkler Soßenbinder nach Rezept (vergessen, wie viel das war)
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 EL Essig
  • 1/2 TL Senf

und so gehts:

Zwiebel und Champignons beides so klein wie möglich schneiden und richtig scharf anbraten, bis beides fast schwarz ist. Anschließend Salzen, ganz klein geschnittene Möhre, Lorbeerblatt, Zucker und Tomatenmark hinzugeben und 5-6 Minuten weiterbraten (nur nicht verbrennen lassen), anschließend mit Rotwein ablöschen, kurz einkochen lassen und die Gemüsebrühe hinzugeben. Sojasoße, Essig und Senf hinzugeben und alles mindestens 30 Minuten bei geringer Hitze einkochen lassen.

Den Gemüsestrudel habe ich gemacht, indem ich verschiedenes Gemüse (Pilze, Brokkoli, Zwiebel, Möhre, gekrümelter Tofu, Tomate und Lauch) angebraten habe, gewürzt und dann in einen veganen Strudelteig (z.B. von Tante Fanny) mit zerlassener Margarine bestrichen eingerollt habe.

Und zum Nachtisch habe ich mein veganes Tiramisu serviert.

Danach war ich erstmal so vollgefuttert, dass ich einen Ouzo und einen Espresso trinken musste. Aber es hat sich gelohnt!

Viel Spaß beim Nachkochen :)

PS: Das Kleid, das ich auf dem Foto trage, habe ich in Indien gekauft. Es ist von einer indischen Modedesignerin, deren Label „AND“ heißt. Das gibt es z.B. in der Infiniti Mall in Mumbai zu kaufen. Also, falls ihr da mal zufällig vorbeikommt.

Auf zu neuen Märchen!

 

Wer von euch glaubt noch an Märchen?

Findet ihr, dass Märchen übertriebener Blödsinn sind, der Kindern entweder dank der grausamen Geschichten viel zu viel Angst macht oder unrealistische Erwartungen an die große Liebe einredet?

Seit meiner Kindheit habe ich unheimlich gerne Märchen gelesen und bin auch sehr dankbar über das große Märchenbuch, das ich besaß. Ich habe gerne daran geglaubt, dass jede Geschichte, so tragisch und grausam sie auch ist, ein Happy End besitzt. Ich war mir sicher, dass für jedes Bauernmädchen ein Traumprinz bestimmt ist und dass Tiere Lebewesen mit Gefühlen sind, die kommunizieren können. Dass Bäume sprechen und die Jahreszeiten von Mächten wie der Schneekönigin und einer gewissen Frau Holle kontrolliert werden. Und dass man nur an sich selber glauben muss und damit alles erreicht.

Wir vergessen vielleicht oft, dass es nach dem Happy End einer Geschichte immer noch weitergeht. Dass sich auch ein traumhaftes Königspaar wieder scheiden lassen und ein wunderschönes Schneewittchen alt werden kann. Doch es eröffnet uns immer wieder neue Möglichkeiten, Chancen und weitere Geschichten.

Ich freue mich auf ein neues Jahr mit vielen neuen Möglichkeiten und einer Geschichte, die sich weitererzählt und auf jeden Fall nie langweilig wird.

Habt alle einen guten Rutsch ins neue Jahr, ihr Lieben!

PS: Über Weihnachten liefen mal wieder ganz viele tolle Märchen im Fernsehen, die gerade vor einigen Jahren neu verfilmt wurden und die man auch in der ARD und ZDF Mediathek anschauen kann. Meine Highlights: Rapunzel, die Schneekönigin und Aschenputtel. Highlight meiner besten Freundin: Charlie und Louise – das doppelte Lottchen!

KW 51, 2016: Jahresrückblick

Ihr Lieben,

2016 ist jetzt fast um und es war wirklich ein brisantes Jahr. In den Medien wird es berechtigterweise als eines der schlimmsten Jahre überhaupt betitelt und auch ich kann nicht fassen, was am Montag in Berlin passiert ist und bin wirklich schockiert.

Persönlich kann ich jedoch sagen, dass 2016 für mich eines der besten Jahre überhaupt war. Ich kann mich, was mein Leben angeht, überhaupt nicht beklagen und bin so glücklich, dass alles momentan so gut läuft. Ich habe mich verändert, bin an vielen Herausforderungen gewachsen, habe neue Freunde gefunden, mich verliebt, tolle Orte entdeckt, mich beruflich weiterentwickelt und auf jeden Fall auch ganz besonders viele Pläne für das nächste Jahr gefasst.

|Gesehen| neben meiner fantastisch tollen mehrwöchigen Indienreise standen dieses Jahr mehrere Reisen nach London, ein 10-tägiger Roadtrip nach Südfrankreich und eine Woche auf Mallorca auf dem Programm. Über meinen Geburtstag war ich auf Norderney und Ende des Jahres geht es noch für ein paar Tage nach Berlin.
|Gelesen| Entdeckt habe ich dieses Jahr Sebastian Fitzek und auch schon einige seiner Thriller verschlungen. Ansonsten lese ich weiterhin gerne Charlotte Link und habe gerade einen englischen Roman von Khaled Hosseini (a Thousand splendid Suns) angefangen.
|Gehört| ich habe mehrere Playlists auf Spotify für mich entdeckt, wie z.B. die „Daily office Playlist“ von Cosmopolitan oder „Chill Covers“ für ruhigere Abende.
|Getan| Dieses Jahr stand unter dem Motto „work hard, play hard“ :D
|Gegessen| Anfang des Jahres extrem viel indisches Essen, außerdem viel Curry in allen möglichen Varianten, Pizza und alles was lecker ist.
|Getrunken| Wein und Wasser, Kaffee und Tee
|Gedacht| Nächstes Jahr möchte ich auf jeden Fall noch einmal nach Indien fliegen, außerdem ist ein Skiurlaub geplant (obwohl ich mir mich ehrlich gesagt noch nicht auf Skiern vorstellen kann) und mein erster richtiger Backpacking-Trip außerhalb von Indien :D Bis jetzt sind Vietnam und Sulawesi und Indonesien im Gespräch. Tipps??
|Gefreut| auf meine Freundin, die momentan in Budapest studiert und die ich übermorgen endlich wiedertreffe, auf alle anderen Freunde, mit denen ich so gerne Zeit verbringe, und auf besinnliche Zeit im Kreise meiner liebsten Familie
|Geärgert| Sonntag indisches Essen bestellt und aus Versehen Fleisch geliefert bekommen. Sowas ärgert mich immer total. Die Restaurantbesitzer machen das ja nicht extra, aber trotzdem… Warum können die das nicht andersrum vertauschen?
|Gewünscht| mehr Geld für meine ständigen Reisen
|Gekauft| so viele Klamotten, dass mein bester Freund mich fragt, warum ich eigentlich Food-Bloggerin und nicht Fashion-Bloggerin geworden bin. (Hallo?? Essen>Klamotten, ganz klar!)
|Geklickt| Cooler Song

 

 

Alle Jahre wieder…. Weihnachtsplätzchen die fünfundzwanzigste!

Alle Jahre wieder hocke ich mich einen Tag in die Küche, höre alle möglichen Jingle-Bells-Rock-Lieder rauf und runter und mische diverse Teige an, die ich dann in den heißen Ofen schiebe, abkühlen lasse und mit verschiedensten anderen Stoffen verziere. Wonach hört sich das wohl an?

Richtig, wir haben wieder Weihnachtszeit!!

Und wenn ich daran denke, dass ich das jetzt seit 25 Jahren und wahrscheinlich noch die nächsten 50 Jahre so machen werde, wird mir ganz warm ums Herz. Am liebsten stehe ich jedoch ganz alleine in der Küche zum Kekse backen. Ab und zu habe ich auch welche mit Freunden gebacken, aber am besten geht das meiner Meinung nach alleine. Es ist quasi schon wie ein meditativer Nachmittag für mich.

Dieses Jahr gibt es bei mir Traumstücke und normale Kekse mit Zuckerguss, wie immer. Das Rezept für die normalen Kekse findet ihr hier.

Und das Rezept für die Traumstücke habe ich von Bakingthelaw, allerdings noch mit einem Teelöffel Zimt angereichert:

  • 400g Mehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 250g kalte Alsan, in Stücken
  • 125g Soja-Joghurt (fürs Originalrezept müssen 5 Eigelb ersetzt werden)
  • 2 Pck. echter Vanillezucker
  • 150g Zucker
  • Prise Salz
  • Puderzucker zum wälzen (ca 125g)

Alles mischen und bei 180° C circa 15 Minuten backen! Viel Spaß beim Nachbacken!

Ich wünsche euch alle eine besinnliche Rest-Weihnachtszeit!! :)

nothing is better than cruelty-free baking!   

Menüvorschlag #1: Ein traditionelles Weihnachtsmenü

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Hallo ihr Lieben,

die Weihnachtszeit ist im vollen Gange und auch ich bin schon total in Feiertagsstimmung! Übermorgen habe ich noch eine Abgabe für die Uni, aber ansonsten kümmere ich mich fleißig um Geschenke für meine Liebsten, darum, welche Kekse ich noch kurz vor dem Fest backen werde und was ich zu den diversen Weihnachtsfeiern anziehen werde. Und welche Klamotten ich mir jetzt sowieso noch schnell im Weihnachts-Sale zulegen werde.

Aber ein wichtiges Thema ist natürlich schon abgearbeitet: Was es Weihnachten zu essen geben wird! Ich werde Gemüsestrudel und Tiramisu machen. Und am zweiten Weihnachtstag gehen wir essen. Alles ziemlich simpel. Vielleicht backe ich auch noch eine vegane Sahnetorte, mal sehen.

Falls ihr noch nicht wisst, was ihr an Weihnachten kochen wollt, den kann meine Freundin J sicherlich inspirieren! Sie hat uns am Sonntag alle zum perfekten Weihnachtsdinner eingeladen und zwischen Wichtelgeschenken, Sekt mit Glühweinsirup und lustigen Gesprächen ein unglaubliches Menü aufgetischt! Ich hätte glücklicher nicht sein können, denn das Essen war wirklich der Hammer!

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Zur Vorspeise gab es gemischten Salat mit gebratenen Pilzen, Avocado, Pastinakenchips und Preiselbeerdressing, dazu Crostini mit Hummus und Cranberries. Die hatte sie auch „mal eben“ selber eingekocht.

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Zum Hauptgang genossen wir den Wheaty Festtagsbraten auf Gemüsebett. Auch wenn ich ja wirklich so gut wie nie Fleischersatz esse, hab ich diesen Braten total gerne gegessen! Er war so zart! :D Dazu gab es Pilzfüllung, braune Soße, Rotkohl, Semmelknödel und eine kleine Birne.

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Den Nachtisch mussten wir schnell essen, weil das Lebkucheneis schon am schmelzen war. In der Hektik habe ich dann ganz vergessen ein Foto zu machen. Dazu gab es einen Cherry-Crumble mit Sahne.

Und, was sagt ihr zu diesem Menü? Habt ihr Lust es für euer Weihnachtsdinner nachzukochen oder habt ihr etwas anderes geplant?

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Der erste Weihnachtsgang: Gebackene Süßkartoffel mit Cashew-Hummus, Rucola und gerösteten Kichererbsen

Hallo ihr Lieben,

auch dieses Jahr werde ich euch wieder mit ein paar leckeren Ideen für die Weihnachtstage versorgen!

Letztes Jahr habe ich ja noch bei Carolas alljährlichem Adventskalender mitgemacht, aber da ihr dieses Jahr die Zeit dazu fehlt, statte ich euch einfach so mit ein paar Rezepten aus.

Anfangen werde ich also auch mit dem Anfang :D also der Vorspeise!

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Habt ihr schon einmal Cashew-Hummus gegessen? Ein wahres Erlebnis! Verbunden mit dem aromatischen Röstaroma der Zwiebeln, der leichten Bitterness des Rucola, der süßen Kartoffel und dem süß-sauren Balsamico ein wahres Fest für die Sinne! Aber probiert selbst!

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Übrigens in doppelter Portion auch ein sehr leckeres Mittag- oder Abendessen…

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Gebackene Süßkartoffel mit Cashew-Hummus, Rucola und gerösteten Kichererbsen

Ihr braucht für 4 Portionen:

  • 4 kleine Süßkartoffeln (oder 2 große)
  • etwas Öl, Salz, Pfeffer, Paprika, Kräuter der Provence

 

  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 Dose Kichererbsen
  • etwas Chiliöl (oder Öl + rotes Chilipulver)

 

  • 1 weitere Dose Kichererbsen
  • 1 Tasse Cashewnüsse
  • etwas Knoblauchöl (oder Öl + gepresste Knoblauchzehe)

 

  • 250 g Rucola
  • 20 Cherrytomaten
  • Balsamicoessig, Olivenöl, Senf, Agavendicksaft

 

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und so gehts:

Die Süßkartoffeln schälen, halbieren und auf ein Backblech legen. Mit etwas Olivenöl beträufeln, Gewürze dazu und für eine halbe Stunde bei 200°C garen.

Die Zwiebel in Ringe schneiden und in ca. 1,5 EL Chiliöl andünsten, bis sie glasig ist. Anschließend Kichererbsen dazugeben und weitertönten, bis alles schön braun ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die andere Dose Kichererbsen abgießen und mit Cashews, ein ganz bisschen Wasser und 1 EL Knoblauchöl in den Mixer geben und schön fein pürieren. Dazu den Saft einer halben Zitrone, Salz, Pfeffer und Paprikapulver geben.

Den Rucola mit dem Dressing mischen, salzen und pfeffern und mit den Tomaten auch einem Teller anrichten. Nun mit der gerösteten Zwiebel-Kichererbsen-Mischung, der Süßkartoffel und dem Cashew-Hummus anrichten.

Bon Appetit!

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Giftguide I – Geschenkideen für Weihnachten

Hallo ihr Lieben,

im Laufe der Adventszeit werde ich euch hier ein paar Ideen vorstellen, womit ihr eure Lieben beschenken könnt. Und damit versuche ich es zu vermeiden, euch den X-ten Schal oder das 50te Armband zu präsentieren, sondern ich versuche euch innovative Geschenke rauszusuchen, die so noch niemand gesehen hat.

Ich liebe ja Weihnachten und ich liebe es meine Liebsten zu beschenken. Dabei müssen die Geschenke gar nicht teuer oder aufwendig sein, sondern ich mag auch gerne Selbstgemachtes verschenken. Ich liebe es meinem Freund einen Adventskalender zu basteln, meiner Mama ein selbstgeknüpftes Armband zu schenken (auch wenn sie schon tausende hat), meinem Papa eine Portraitzeichnung von sich selber und meiner Schwester einen Schwesternabend mit selbstgekochtem Essen zu schenken. Das sind eigentlich auch die wahren und besten Geschenke.

Nichtsdestotrotz geht es in meinem Gift Guide darum, sinnvolle und coole Geschenke herauszusuchen, die einfach immer funktionieren und praktisch sind.

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Der erste Teil dieser Serie ist mir dabei im wahrsten Sinne des Wortes in die Hände geflogen und nannte sich „Orient Express“. Ohne etwas bestellt zu haben, wartete dieses süß verpackte Paket vor meiner Haustür und freute sich darauf ausgepackt zu werden. Und ich war direkt begeistert:

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Es handelt sich dabei um einen sogenannten „FoodMug“ von Alfi. Das ist quasi eine Thermoskanne für Essen. Mit dabei waren ein kleines Paket Couscous, ein Döschen Gemüse Sugo und ein paar Rezepte. Das beste an dem FoodMug ist meiner Meinung nach, dass man so die Möglichkeit hat, sich selbstgekochtes Essen mitzunehmen, es warmzuhalten (besonders für die Uni praktisch!!) und dass er nicht aus Plastik, sondern aus hochwertigem Edelstahl besteht.

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Eignen tut sich das Geschenk für alle Menschen, die viel arbeiten oder studieren und hauptsächlich unterwegs essen. Daher super für die Schwester/den Bruder oder den*die Kolleg*in. Oder das Patenkind? Es gibt die FoodMugs auch in bunten Farben mit aufgemalten Gesichtern!

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Ich habe mir zum Testen den Couscous mit 100ml Wasser aufgegossen, mit dem Sugo vermischt und einige Leftovers vom Tag davor hinzugegeben – ein bisschen Kürbis und etwas gebratenen Spitzkohl.

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Das Ergebnis war einfach super, passte gut zusammen und ich werde den FoodMug jetzt definitiv öfter mal mit zur Uni nehmen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und eine frohe Vorweihnachtszeit!

PS: Dieser Post spiegelt meine eigene Meinung wieder, für die ich nicht bezahlt wurde. Lediglich das Produkt wurde mir umsonst zur Verfügung gestellt.

 

Laura auf der Buchmesse, Teil I. Oder: wie bringe ich mein Buch an den Verlag?

Hallo ihr Lieben,

lange habe ich den Artikel vor mich hergeschoben – ungefähr einen Monat, aber jetzt nehme ich mir endlich mal die Zeit, euch von der Frankfurter Buchmesse zu erzählen! Dazwischen ist viel passiert – mein Blog hat nämlich heimlich, still und leise seinen Serverplatz gewechselt, ich habe drei Unikurse für dieses Semester bereits abgeschlossen, zwei Partys gegeben und war nebenbei auch noch ein Wochenende auf Norderney, da ich Geburtstag hatte.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema! Diesmal hat es aber weder etwas mit Nudeln, noch mit Schokolade, Kuchen oder sonstigen Leckereien zu tun.

Niemand von euch weiß es bisher – aber ich habe vor einiger Zeit in dem Self-Publishing-Verlag „TwentySix“ ein Buch veröffentlicht. Erzählt habe ich es nur wenigen Leuten, da ich sehr selbstkritisch bin und nicht wirklich zufrieden bin mit meinem Buch. Deswegen werde ich euch auch erst mein nächstes Buch vorstellen, wenn ich wirklich zufrieden bin.*

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©TWENTYSIX

Allerdings fand eine Jury des Verlages mein Buch anscheinend doch ganz in Ordnung, da ich mit acht anderen Autor*innen zur Frankfurter Buchmesse eingeladen wurde. Das Ticket beinhaltete außerdem einen Autorenworkshop, welcher mir in vielerlei Hinsicht geholfen hat, meine Gedanken zu strukturieren und meinem neuen Buch einen roten Faden zu geben.

Angefangen hat der Tag allerdings im Marriott- Hotel mit einer Präsentation von Beatrice, die Lektorin beim Blanvalet Verlag ist, welcher unter anderem Autoren wie Tess Gerritsen, Joanne K. Rowling  oder Paula Hawkins verlegt. Sie hat uns erklärt, wie ein Verlag aufgebaut ist. Der Blanvalet-Verlag besteht beispielsweise aus drei Marken, hat insgesamt um die 70 Mitarbeiter und veröffentlicht 300 Bücher im Halbjahr. Sie hat auch erklärt, dass man heutzutage als Lektorin nicht nur am Bücher lesen ist, wie es der Titel vermutet, sondern dass man eher als eine Art Projektmanagerin fungiert. Die Produktion eines Buches hat eine lange Zeitspanne, um die 1-1,5 Jahre braucht es schon dafür, anders als wenn man es, wie ich, selbst veröffentlicht. Der Blanvalet-Verlag hat jetzt schon die Bücher für die nächsten zwei Programme, also Halbjahre, eingekauft.

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©TWENTYSIX

Dann hat sie uns ganz viele Insider-Infos gegeben, wie man es am besten schafft, sein Buch für einen Verlag zu begeistern. Das ist, wie man weiß, natürlich nicht ganz einfach, da so ein Verlag oft hunderte von unaufgefordert eingereichten Manuskripten erhält und man sich wirklich aus der Masse abheben muss, wenn man einen Autorenvertrag erhalten möchte.

Der übliche Ablauf ist so:

  • Der*die Autor*in stellt ein Paket zusammen, welches üblicherweise aus einem Exposé, einer Leseprobe und Lebenslauf besteht.
  • Die Assistenten des Verlages sichten die Manuskripte zunächst
  • eigens dafür eingestellte Menschen prüfen das Exposé dann auf Vertragstauglichkeit
  • wenn es passt, wird das Exposé dann an den*die Lektor*in weitergereicht. Jeder Lektor hat sein eigenes Genre. Wenn ihr Glück habt, sagt der Assistent dann also: „Oh, das Buch klingt genau nach Beatrice“, und reicht es an sie weiter.

Es gibt auch literarische Agenten, die Autoren für den Verlag suchen und somit eine Art Filterfunktion übernehmen. Diese nehmen dann aber auch circa 15-20% des Verkaufserlöses des Autoren. Allerdings kann es dir den Einstieg in einen Verlag auch deutlich erleichtern. Das ist eine persönliche Entscheidung.

Momentan sind übrigens Romane wie „Gone Girl“ sehr angesagt, welches vor einiger Zeit ja auch verfilmt wurde und die eine psychologische Spannung aufbauen. Aber ich würde mich als Autorin nicht nach einem Trend richten, da ich ja eher eine Hobbyschriftstellerin bin und meine eigenen Interessen in Worte fasse.

Hier einige Tipps für das Verfassen des Bücherpakets an einen Verlag:

  • Ihr müsst dem Verlag das Buch verkaufen! Also überlegt euch am besten eine Strategie, die dem Verlag das Buch möglichst schmackhaft macht. Die Leute müssen denken: „Wow, das Buch wird sich wie warme Brötchen verkaufen und viele Auflagen machen!“
  • Also legt ein besonders ausdrucksstarkes Exposé an. Ihr solltet schnell zur Sache kommen und in fünf Minuten die unwissende Person von euch überzeugen. Alle wichtigen Fakten wie Genre, Zielgruppe, Besonderheiten, das Ziel und der Charme des Buches sollten darin erkennbar sein, quasi wie eine Miniaturausgabe des Romanes mit Einleitung, Höhepunkt und Schluss, wobei ihr den Schluss natürlich auch erzählen solltet.
  • Die Leseprobe: Nehmt euch am besten den Anfang des Romanes, da dieser einer der wichtigsten Teile eures Buches ist. Ihr müsst zeigen, dass das Buch funktioniert. Die Seitenanzahl kann dabei zwischen 30, 50 und 100 Seiten variieren.
  • Ihr solltet clevere Ideen haben um aus der Masse hervorzustechen. Wenn ihr bereits ein Cover designed habt, schickt es mit.
  • Ganz wichtig für jeden Verlag: Setzt euch mit dem Verlag auseinander! Sucht euch eventuell direkte Lektoren aus, denen euer Buch gefallen könnte. Einfach irgendetwas hinzuschicken vereinfacht keiner der beiden Parteien die Sache.
  • Falls ein Buch sehr viel weniger als 300 Exemplare pro Monat verkauft, ist es nicht erfolgreich und staubt nur das Lager zu. Der Autor hat dann aber die Möglichkeit, den Bestand selber aufzukaufen und diese selber zu verkaufen.
  • Als Autor*in ist eine social media Präsenz sehr wichtig, auch wenn man als verträumter Schreiber auch gerne davor zurückschreckt. Seid aktiv! Bildet digitale Lesegruppen, macht Werbung, stellt euch auf Amazon dar.
  • Fast jeder Autor hat neben dem Schreiben einen Brotjob. Nur von den Büchern zu leben ist häufig sehr schwierig.

So, das war es erst mal mit dem ersten Teil meines Artikels. Ich habe total nette andere Autor*innen bei dem Workshop kennengelernt, deren Bücher ich euch demnächst gerne mal vorstelle! Denn Bücher von unbekannten Autoren aus self-publishig-Verlägen sind oft mal etwas Neues, ziemlich günstig zu haben und mit viel Liebe und Herzblut geschrieben.

Außerdem gebe ich euch noch einen kleinen Einblick in das Thema: „Wie schreibe ich überhaupt ein eigenes Buch?“

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Hier ein Foto mit den Autoren-Kolleginnen, deren Bücher ich in den nächsten Wochen vorstellen werde – von links nach rechts: Nicola J. West, ich, Brina Hope und Kati. Nicht auf dem Bild: Vanessa Heintz und A. A. Reicheldt.

*Wen es interessiert: „Aus Luft wurde Kokosnuss“ von Laura Thoben, erhältlich als E-Book für 4,99€. Lustigerweise auf readfy.com als Erotikliteratur deklariert. :D

Vegane Nuggets & Kartoffel-Gemüsepfanne

Hallo ihr Lieben,

ich tauche so langsam wieder aus meiner kleinen Höhle auf und werde jetzt auch wieder regelmäßig posten. Die letzten Wochen war nur leider mal wieder die Uni wichtiger als der Blog und deswegen war es hier so leise. Ich habe aber schon viele Beiträge im Hinterkopf, die ich jetzt mal alle abbloggen muss. Zum einen muss ich euch ja noch dringend von der Frankfurter Buchmesse berichten, bei der ich außerdem an einem Autorenworkshop teilgenommen habe, dann gibt es bald mal wieder ein Suppenrezept, Kekse, etwas anderes Süßes und eine Essen-to-go-Box! Also seid gespannt :)

Heute zeige ich euch noch einmal ein Gericht, das ich vor einiger Zeit mal für meinen Freund gekocht habe, aber eher abends so nebenbei, also nichts Aufwendiges. Dazu gab es dann die Nuggets von VegaFit. Falls ihr euch erinnert, wurde ich von denen bestens mit allerlei Leckereien ausgestattet und habe auch fast alles durchgetestet.

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Die Nuggets haben echt eine leckere crosse Panade und sind auch wirklich gut, wenn man sie mit veganer Mayo kombiniert. ich hätte alle alleine auf einmal essen können! :D

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Um meinen Vitaminhaushalt etwas aufzufrischen, habe ich sie mit einer gemischten Gemüsepfanne kombiniert, die aus Zwiebeln, Zucchini, Brokkoli, Paprika, Pilzen, Kichererbsen und Kartoffeln bestand.

Die Kartoffeln habe ich schon klein geschnitten gekocht, sodass ich sie am Ende nur  noch schnell in die Pfanne werfen musste. Dadurch spart man sich viel Zeit und es geht genauso schnell wie Nudeln oder Reis.

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Also ihr Lieben! Ich setze mich jetzt wieder fleißig an mein Uniprojekt und wünsche euch einen schönen Abend!!

 

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