Ostern feiern mit Laura, Teil I: Schokoladenexplosion!

Es gibt diese Tage, an denen du dich freust, dass du ein unglaublich toller Foodblogger bist, und alles gelingt, was du dir vornimmst. An denen die Buttercreme genauso weich und schaumig wird wie du es wolltest, an denen die Muffins hochgehen, und an denen deine Spaghetti genau den richtigen Hauch von Knoblauch haben, ohne fade zu schmecken oder in Knofi zu ertrinken.

Und dann gibt es diese Tage, an denen du merkst, dass du auch ein ziemlicher Tollpatsch sein kannst, und zwar in so einem extremen Maße, dass du dich mal wieder über dich selbst erschreckst und nicht aufhören kannst zu lachen. Wobei du die Schuld auf deinen Freund schieben möchtest, der dich zu dem Experiment überredet hat, aber es nicht kannst, weil du genauso tief in der Schokolade Patsche steckst wie er. Und an denen du als 25-jährige immer noch deinen Eltern erklären musst, wie es dazu kam, dass du die teure weiße Designerküche in einen Haufen Chaos verwandelt hast (ich wette, meine Mutter wird noch in 5 Jahren Schokolade an der Tapete finden!).

Hier jetzt aber die genaue Story:

Alles war so schön geplant. Schwester und Freund servieren die Vorspeise, Eltern die Hauptspeise und Nesthäkchen aka ich und Freund bereiten einen Nachtisch zu. Alles lief glatt über die Bühne. Die Bruschetta waren 1a, alles, was in Massen zum Hauptgang serviert wurde, ein Genuss. Und dann standen wir in unseren schicken Outfits in der Küche und machten uns an den Nachtisch. Es sollte Schokoladenschälchen geben, die mit Hilfe von Luftballons geformt werden (vielleicht habt ihr diese Do-It-Yourself-Videos auf Instagram schon mal gesehen). Also die Luftballons aufgepustet, in die extra auf kühler Temperatur geschmolzene Schokolade getunkt, und auskühlen lassen. Zunächst ging auch alles gut, aber dann ging auch auf einmal alles ganz schnell.

Der Luftballon platzte. Inklusive Schokolade. Überall. Im Gesicht, in meinen Haaren, auf dem weißen Hemd und heller Hose meines Freundes, an unserer Tapete, auf unserem Herd, einfach überall!! Ich habe heute noch Schokolade unter meiner Strumpfhose gefunden. Dann platzte auch der nächste Luftballon und wir konnten uns schon gar nicht mehr halten vor Lachen. Irgendwann lachte einfach nur meine ganze Familie. Und es gab Eis mit Erdbeeren aus einer normalen Schale, ohne Schokolade, einfach nur Eis. War auch sehr lecker!

Da ich eigentlich dachte, dass ich euch jetzt diese innovative Idee der Schokoladen-Schälchen hier präsentieren könnte, muss ich also auf den tollen Käsekuchen meiner Mama zurückgreifen. Extra ohne Ei gebacken und mit Alpro Quark. Auf das Rezept warte ich noch – die Eltern müssen sich erstmal ein bisschen von mir erholen! Aber ich werde es hier im Post einfügen, sobald ich es bekommen habe.

Ich hoffe, ihr hattet alle genauso lustige Ostern wie ich und seid mindestens genauso sattgegessen!

Alles Liebe,

Laura

PS: Käsekuchen ist extrem fotogen, seht ihr das genauso?

Erdnussbutter-Keksteig-Bliss Balls mit Schokostückchen!

Hallo ihr Lieben,

und bevor ich mich jetzt endlich mal aufraffe, ins Fitnessstudio zu gehen, habe ich noch fix ein leckeres Rezept für euch!

Ich hatte schon seit Ewigkeiten mal wieder Lust auf Energiekugeln oder sogenannte „Bliss Balls“ und heute war dann mal wieder der Zeitpunkt gekommen.

Leider ist momentan meine Küchenwaage kaputt, weswegen ich die Angaben allesamt nur für euch geschätzt habe – aber bei Energiebällchen könnt ihr eigentlich auch nichts falsch machen! Ihr solltet nur schauen, dass die Konsistenz nachher so ist, dass ihr gut kleine Bällchen formen könnt. Einfach so lange weitermachen, bis es quasi eine Keksteig-Konsistenz hat.

Hier das Rezept:

  • ca. 100 g Erdnussbutter (ich habe creamy verwendet)
  • ca. 1 EL Agavendicksaft (wer es süßer mag, etwas mehr verwenden! Ich mag es lieber umsüß)
  • ca. 50 ml Hafermilch
  • 1/3 TL Salz
  • etwas Zimt
  • 50 g Haferflocken, am besten die ganz zarten von der einen Marke… die sind am zartesten :D
  • 1-2 EL Schokostückchen

Zuerst die Erdnussbutter in ein Schälchen geben und mit dem Agavendicksaft, Salz, Zimt und der Hafermilch glatt rühren. Anschließend Haferflocken hinzugeben, bis eine relativ feste Konsistenz erreicht ist. Schokostückchen unterrühren und zu Bällchen formen.

Bon Appetit!

Die Sache mit den Zimtschnecken….

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich als 12-jähriges junges Mädchen am Flughafen von Memphis saß. Leicht übermüdet, aber dennoch aufgeregt, wartete ich mit meinen Eltern auf unseren Anschlussflug nach New Orleans.

Ich hatte kurz zuvor meine Füße zum ersten Mal auf amerikanischen Boden gesetzt und hatte den ersten Langstreckenflug meines Lebens hinter mir. Und auf einmal kam er über mich: Dieser ungeheuer leckere Duft frischer Zimtschnecken. Irgendwo hinter irgendeiner Ecke des Flughafens hatte jemand einen Stand aufgebaut, an dem frische Zimtschnecken gebacken wurden, und ich kann mich wirklich noch genau daran erinnern, dass ich damals dachte, dass das der allerbeste Geruch ist, den ich jemals in meinem Leben gerochen habe.

Frische Zimtschnecken – buttrig, zimtig, süß. Probiert hatte ich sie bis heute nicht. Irgendwie bin ich immer wieder daran vorbeigekommen Zimtschnecken zu essen, doch vor kurzem bin ich dann darauf gestoßen – Zimtschnecken aus der Dose – wie verrückt ist das denn?!

Heutzutage kann man ja fast alles überall bekommen, und von daher ist es ja auch nichts besonders Neues, dass es auch Dosenzimtschnecken nach Deutschland geschafft haben. Aber ich habe mich gefreut wie damals als 12-jährige! Endlich eine Chance diese süßen Dinger zu probieren. Und dann auch noch vegan – ein Träumchen!

Während sie dann im Ofen waren, kam er wieder – dieser leckere, buttrige, zimtige Geruch flog durch meine ganze Wohnung und ließ mich wieder in Gedanken an früher schwelgen.

Dann die Ernüchterung: Soooo geil sind sie auch wieder nicht! Zumindest nicht frisch aus dem Ofen. Doch wenn sie erst einmal abgekühlt und mit jeder Menge Zuckerguss bestrichen sind, schmecken sie ganz in Ordnung.

Nicht mega lecker und auf keinem Fall dem Geruch gerecht, den sie verbreiten. Aber gut. So gut, dass man sie zwischendurch mal essen kann, wenn es schnell gehen muss und der Hunger auf Süßes da ist, aber jetzt auch nicht für besondere Anlässe.

Wenn ich meine Freude in Schulnoten ausdrücken müsste: 2-!

Die Suche nach den perfekten Zimtschnecken geht weiter… Hat jemand ein tolles Rezept?

6 Gründe, warum sich ein Städtetrip nach Budapest wirklich lohnt

Hallo ihr Lieben,

Sonntagmorgen bin ich wieder eingeflogen und ich kann euch sagen – selten hat mich eine Stadt so fasziniert wie Budapest. Ich bin regelrecht begeistert von dieser aufregenden, alten und wunderschönen Stadt, dass ich es euch nur ans Herz legen kann, dorthin zu reisen. Leider kann ich euch keine Aufenthaltstipps geben, da ich bei einer Freundin untergekommen bin, aber ich bin mir sicher, dass ihr eine günstige Unterkunft finden werdet. Flüge gibt es schon für ca. 55 € hin und zurück mit Wizz Air ab Dortmund.

1. Budapest ist wunderschön

– und ich als Architekturstudentin meine das auch wirklich ernst. Die ganze Stadt ist versehen mit Elementen des Klassizismus, der Renaissance und gotischen Kirchen, außerdem entdeckt man hin und wieder einige Jugendstilhäuser. Die Brücken, die über der Donau verlaufen, sprechen für die Zeit, in der der Stahl entdeckt wurde und mit Ornamenten versehen zusammengenietet wurde, wie zum Beispiel die Liberty-Bridge. Aber was soll die ganze Theorie, wenn man es sich nicht selbst anschaut. Ihr müsst auch gar keine Ahnung von den ganzen Epochen haben, um euch die Sprache verschlagen zu lassen!

2. Es gibt überall tolle Cafés und Restaurants

Wir haben natürlich unser Wochenende in Ungarn dazu genutzt, in möglichst coole Restaurants zu gehen, auch wenn es ab und zu mal eine halbe Stunde Wartezeit gebraucht hat. Wärmstens empfehlen kann ich euch das Mazel Tov (jüdisch), Szimply (Hipsterküche), Budapest Bagel, die Markthalle, in der ihr tolle Kleinigkeiten für ein Picknick kaufen (und auch ziemlich viel vorher probieren!) könnt, und das Restaurant Kiosk. Wir haben leider gar nicht geschafft überall essen zu gehen, wo wir wollten, aber ich habe noch einen Geheimtipp für euch: das vegetarische Restaurant Napfenyes Etterem, wo es sogar eine vegane Wochenkarte und vegane Pizza gibt. Und in der Nähe der Basilika gibt es hier Sorbet-Eis in Blumenform! Wir haben im jüdischen Viertel auch so einen Hipster-Schrebergarten-Komplex gesehen. Richtig verrückt!

Salat mit Kürbis und Homemade Limonade mit Gurke und Lychee

Frühstück im Szimply (ich bin oben: Tapioka Bowl mit Granola und Kokos und Sauerteig-Brot mit Kräutern, Thymian-Erbsen-Püree und gebratenen Pilzen)

meine Lieblingseissorten: Mango und Erdbeere

3. Ungaren sind super nett!

Okay, falls ihr essen geht und die Kellner relativ unhöflich zu euch sind, dürft ihr euch nichts dabei denken, denn das passiert euch oft in Budapest. Aber sobald ihr euch abends auf die Terrasse des Clubs Aquarium stellt und eure Weißweinschorle trinkt, werdet ihr super viele sympathische Budapester kennenlernen. Oder im Ötkert Club, wo dann auch noch ziemlich gute Musik gespielt wird.

4. Budapest ist international

Überall werdet ihr alle möglichen Sprachen hören, von Englisch über Deutsch, Russisch bis zu indisch. Hier treffen sich Leute aus aller Welt um sich auszutauschen und zu kommunizieren.

Synagoge im jüdischen Viertel

5. Es gibt wirklich tolle View Points

Ihr solltet euch für zwei Aufstiege die Zeit nehmen, zum einen ist das der Gellertberg, von dem ihr eine tolle Sicht über die Stadt habt, und zum anderen der Aufstieg zum Buda Castle. Faule Menschen können dafür auch den Bus nehmen. :) Wer seine Aussicht lieber mit Stil zelebriert, der sollte sich im Aria Hotel auf die Dachterrasse setzen und dort mit einem Glas Wein in der Sonne sitzen und das Leben feiern.

und noch einen Zusatzpunkt habe ich für euch: Ihr bekommt in fast jedem Café (zumindest in denen, wo ich war) eine pflanzliche Milchalternative wie Mandel, Kokos und Hafer. Sojamilch, wie sie hierzulande serviert wird, habe ich nirgendwo ergattern können, aber ganz ehrlich – wer möchte schon Sojamilch trinken, wenn man stattdessen einen Hafer-Cappucchino trinken kann?

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen in die Metropole mitnehmen. Falls ihr euch dazu entscheidet, kann ich euch nur garantieren, dass ihr einen tollen Städtetrip haben werdet und eine Menge seht. Außerdem ist das Wetter dort unten fast immer gut, es sei denn, ihr reist mitten im Winter an. Wir hatten am Wochenende fast nur 20° C und Sonnenschein.

Alles Liebe und gute Fahrt,

Laura

das Hipster-Schrebergarten-Café-Ding

abends im Mazel Tov (unbedingt reservieren!)

Budapest Bagel

Aufstieg zum Buda Castle

3 Tage Saftfasten – mein Fazit: Fasten ist gar nicht mal soo schwer!

Es ist Samstagabend und voller Vorfreude schnibbele ich einen Kohlrabi, Möhre und Frühlingszwiebel. Alleine die Aromen des frischen Gemüses, die mir bei der Zubereitung in die Nase steigen, schüren die Vorfreude auf das kommende Essen. Freitagabend war noch einmal richtig hart. Mein Freund hat sich eine riesengroße Pizza bestellt und vor meinen Augen verspeist, während ich an meinem Gemüsesaft genippt und versucht habe, nicht allzu neidisch auf die Pizza zu schielen. Ansonsten hat es aber eigentlich ganz gut geklappt und ich bin auch froh, dieses Experiment mal ausprobiert zu haben.

Aber jetzt noch einmal von vorne:

_Montag und Dienstag waren zwei Entlastungstage, an denen ich mich schon einmal auf das bevorstehende Fasten vorbereitet habe. Diese waren für den Körper ganz gut, um runterzukommen und sich langsam an die Flüssignahrung zu gewöhnen.

_Mittwoch dann der Start. Um nicht all zu viel Kraft zu verlieren, habe ich das Fasten aber variiert und zwischendurch immer mal einen Protein-Shake mit zwei Teelöffeln Öl getrunken. Gegen Nachmittag kam dann etwas größerer Hunger, aber nach einer Flasche des Sauerkrautsaftes aus dem Fastenkasten war der auch schon wieder vorbei und der Geschmack war auch wirklich superlecker. Abends habe ich dann noch etwas Tee getrunken.

_Donnerstagmorgens hatte ich wenig Hunger und da der Tag eh nur aus Klausuraufsicht bestand, konnte ich auch das ganz gut schaffen. Donnerstagnachmittag kam dann aber wieder etwas größerer Hunger – nachmittags scheint einfach immer der Höhepunkt zu sein! Also habe ich zu der Flasche Gemüsesaft noch einen halben Liter Gemüsebrühe getrunken und danach fühlte ich mich pappsatt.

_Freitagabend sind wir dann zur Thai-Massage gegangen, um dem Körper noch einmal etwas Gutes zu tun, und dann kam die Pizza. Aber ich blieb knallhart.

_Samstagabend war dann Fastenbrechen angesagt – mit diesem superleckeren Gericht – es gab einfach nur gekochten Reis, leicht angebratenes Gemüse (Kohlrabi, Möhre, Lauch), Räuchertofu und Spinat. Das machte mich pappsatt und es war wirklich ein bisschen komisch mal wieder etwas gegessen zu haben.

 

_Sonntag habe ich dann wieder normal gegessen. Morgens gab es eineinhalb Brötchen, nachmittags einen Obstsalat mit etwas Sojajoghurt und abends gebratene Bohnen mit Kartoffeln und Kräuterquark.

Insgesamt habe ich mich also circa eine Woche mit dem Fasten auseinander gesetzt. Was mir besonders geholfen hat, war der Fakt, dass ich keine besonders wichtigen Verpflichtungen hatte und mir nebenbei viel Ruhe gegönnt hat. Nur drei Tage habe ich wirklich gar keine feste Nahrung zu mir genommen, aber dafür Gemüsesäfte, einmal Gemüsebrühe und Proteinshakes.

Der Fastenkasten von Voelkl/Demeter hat mich dabei natürlich unterstützt, aber ich habe leider eine ganz große Kritik an ihn: In vier der sechs Säfte ist ein nicht unerheblicher Anteil Rote Beete. Ich kann Rote Beete leider absolut nicht essen und finde es super eklig, weswegen ich zwei Flaschen an eine Freundin verschenken muss. Also wer wie ich nicht so auf Rote Beete steht, sollte sich lieber die anderen Sorten von Voelkl holen. An die gebe ich nämlich ein ganz klares JA!

Ich hoffe, ich konnte euch inspirieren, auch mal eine kurze Fastenkur auszuprobieren, auch wenn ihr denkt, dass ihr vielleicht nicht genügend Zeit oder Durchhaltevermögen habt – es ist gar nicht so schwierig!

Kaffee war während meines Fastens auch erlaubt. Ein Glück!

Entlastungstag Nummer zwei… Fasten mit oder doch eher ohne Plan?!

„Sind Sie sich sicher, dass Sie das machen wollen?“, fragt die Apothekerin und rümpft die Nase, als ich verschwitzt nach der Arbeit in die Apotheke stolpere und ihr erzähle, dass ich ab morgen Saftfasten möchte. Es ist Montagabend. Ich zögere. Will ich das wirklich? Oder will ich einfach nur mein ehrgeiziges Ego befriedigen, indem ich mir beweise, dass ich auch ohne Nahrung überleben kann und dabei total clean und healthy detoxen werde?

„Sie wissen schon, dass man dafür circa zwei Entlastungstage machen sollte, an denen Sie nur Gemüse essen und vor allem kein Fleisch? Und Sie brauchen Ruhe!! Arbeiten sollten Sie auch nicht!“, sagt sie empört und mustert mich in meinem spießigen grauen Mantel und den Chelsea-Boots. Ich bin mir ganz sicher, dass sie mir eigentlich gar nichts verkaufen möchte, was mir bei meinem Vorhaben, dem Saftfasten, hilft, und hält mir weiterhin ihren 10-minütigen Vortrag über Kreislaufschwierigkeiten, Schlaf und alles, worauf man sonst noch so achten sollte, wenn man fasten möchte.

Leicht verunsichert verlasse ich die Apotheke und bin mir gar nicht mehr so sicher, ob ich das noch machen möchte. Schließlich habe ich lange genug drüber nachgedacht und sage mir, dass ich mir noch einen weiteren Entlastungstag gönne und dann aber wirklich anfange zu fasten. Erst einmal nur drei bis fünf Tage und dann schauen, ob es dem Körper gut tut oder ob ich kurz vor dem kollabieren bin.

In meinem Leben ist einfach nie genug Ruhe, um wirklich fasten zu können. Diese Woche stehen noch jede Menge Arbeit an der Uni, ein Termin zum Kartfahren, eine dicke WG-Party und einmal essen gehen mit meinem besten Freund an. Nicht wirklich die Gelegenheit um ans Fasten zu denken, aber für mich eine verhältnismäßig ruhige Woche, da das Semester noch nicht angefangen hat und ich auch sonst keine riesengroßen Ereignisse vor mir habe.

Heute ist auch schon der zweite Entlastungstag, bevor es losgeht, und abgesehen von etwas Salat und ein paar Nüssen habe ich mir auch nichts mehr gegönnt. Mein Kopf denkt ab und zu an Gummibärchen, Burger und Kuchen (ganz klar die Sachen, die einem am meisten Energie geben – auch wenn ich das sonst auch nie esse!!), aber ich fühle mich fit und gesund wie immer.

Ich bin wirklich entschlossen, das durchzuziehen. Unser Alltag versorgt uns mit so vielen Belastungen und auch meine beiden Urlaube, in denen ich alle möglichen verschiedenen Küchen probiert und auch genug Wein und Bier getrunken habe, haben meinem Körper sicher nicht geholfen, sich erholen zu können. Es gibt auch viele andere Blogger, die das schon einmal ausprobiert haben und von den Resultaten begeistert sind. Ich bin mir sicher, die nehmen sich auch nicht alle eine Woche Urlaub um dann vor sich hin komatisieren zu können und darauf zu warten, dass sie sich von alleine entgiften.

Also, mal sehen, was passiert. Ich berichte fleißig weiter! Lets go!

Zum ersten Beitrag über das Fasten und was es mit dem Fastenkasten auf sich hat, kommt ihr hier!

Fotos: Skiurlaub – mein neuestes Hobby!

Eine Woche Saftfasten – gestärkt in den Frühling??

Hallo ihr Lieben,

nächste Woche bin ich für eine Woche Skifahren und dann habe ich die Semesterferien erfolgreich verbracht und kann mich wieder meinem Alltag und den täglichen Pflichten widmen.

Um fit und gestärkt in den Frühling zu kommen, habe ich mir dafür vorgenommen, dieses Jahr wirklich eine Fastenkur durchzuziehen und eine ganze Woche lang mit einem Saftfasten zu verbringen.

Helfen sollen mir dabei die Säfte von Voelkel, mit denen ich schon letztes Jahr immer mal wieder einen Tag gefastet habe. Dieses Jahr soll es jedoch eine ganze Woche sein, damit sich mein Stoffwechsel optimal darauf einstellen kann und der Körper bereit für die leichte Frühjahrskost ist und ohne Ballast in die wärmere Jahreszeit starten kann.

Eine Flasche habe ich allerdings schon vor dem Start leergetrunken, sodass ich direkt nachkaufen muss: Den Möhrenmost! Ich liebe Möhrensaft total, und der von Voelkel ist so schön karottig und schmeckt noch lange nicht so süß wie der Möhrensaft aus dem Supermarkt.

Mal gucken, wie das mit dem Fasten und den ganzen anderen Terminen und Partys, die so anstehen, funktioniert, aber ich bin zuverlässig und hoffe, dass ich es durchziehe! Natürlich werde ich euch auf dem Blog von meinen Erfolgen und Misserfolgen erzählen!

Zu meiner letzten Erfahrung mit dem Fastenkasten kommt ihr übrigens hier!

Alles Liebe,

Laura

Travelinspo: 2 Wochen in Indien – Delhi, Agra, Goa und Mumbai!

Hallo ihr Lieben,

braun gebrannt, gut gelaunt und sonnenbetankt bin ich wieder zu Hause!

Nach zwei Wochen in Indien fühle ich mich, wie letztes Jahr, total ausgeglichen und energiegeladen. Obwohl man doch eigentlich meinen müsste, dass man in diesem verrückten Land doch eher an Energie verliert, oder?

Eine indische Freundin von mir, die auch eine Zeit lang in Frankreich gelebt hat, meinte letzte Woche zu mir: „Leben in Deutschland ist doch viel einfacher als in Indien, oder? Man bespricht sich einfach kurz mit Freunden, schnappt sich eine Flasche Wein und verabredet einen Treffpunkt für die nächste Stunde.“

In Indien wäre so etwas nie möglich: Treffen und Erledigungen müssen mindestens einen Tag im Voraus geplant werden, so etwas wie zu Fuß irgendwohinzugehen ist kaum möglich – viel zu viel Verkehr und zu weite Wege, die überbrückt werden müssen!! Wein trinken auf einer Wiese im Sonnenschein? Verpönt! Sowieso sitzen Inder nicht gerne in der Sonne, sondern lieber in Klimaanlagen-durchlüfteten dunklen Cafés.

Nichtsdestotrotz: Ich liebe das Land, das Essen, die Leute, die Kultur, die Verrücktheit. Meine deutschen Freunde fragen mich: „Warum fährst du immer nach Indien? Möchtest du nicht mal andere Länder ausprobieren?“ Mein indischer Kumpel sagt einfach dazu: „Tell them there is no better place!“

Hier ein paar kulinarische Anregungen. Ich habe mal wieder viel zu viele Lebensmittel mitgebracht. Werde versuchen, verschiedene Sachen nachzukochen und euch dann mit neuen Eindrücken versorgen!

Alles Liebe,

Laura

Spice Market, Old Delhi
Agra
Park Hyatt, Goa

Kamala Hills, Mumbai

Parle West, Mumbai

Arossim Beach, Goa

Lotus Bahai Temple, New Delhi

Taj Mahal, Agra

Taj Mahal, Agra

Benaulim, Goa

Aluparatha :) Indisches, mit Kartoffeln gefülltes Fladenbrot

Saturday Night Market aka Hippieflohmarkt, Anjuna, Goa

Uttapam, eine Art indischer Linsenpfannkuchen

Cansaulim, Goa

BKC Bandhra West, Mumbai

Fit n‘ Fast Food: Bhindi Masala

Hallo ihr Lieben,

das neue Jahr startete bei mir uni- und arbeitstechnisch eigentlich super – bis mich eine Infektion ein bisschen aus der Laufbahn geworfen hat! Kennt ihr das?

Ihr seid gerade mit allen Prüfungen für das Semester durch und auf einmal schwappt die große Welle über euch. Bei mir war es diesmal so schlimm, dass ich Antibiotika nehmen musste – und das passiert wirklich nur extrem selten, alleine schon deswegen, weil mein Arzt Antibiotika ablehnt und nur bei größeren Infektionen verschreibt.

Inzwischen geht es mir aber schon wieder einigermaßen gut und ich freue mich schon drauf, bald mal wieder etwas aktiver werden zu können – tagelang auf der faulen Haut zu liegen gehört bei weitem nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen (wer schon mal mit mir im Strandurlaub war, weiß, wovon ich hier rede :D )

Aber abgesehen davon, ich war letztens mal wieder im indischen Supermarkt und habe mich mit allerlei Leckereien eingedeckt. In 11 Tagen ist es ja schon wieder so weit und ich bin wieder im Land, wo der Pfeffer wächst, doch bevor es losgeht, verrate ich euch eines meiner Lieblingsrezepte:

Bhindi Masala! (Gebratene Okraschoten)

Okraschoten (Hindi: bhindi, englisch: ladyfingers) kannte ich nicht, bevor ich das erste Mal in Indien war, und ich glaube, ich hätte sie auch sonst nie kennengelernt. Sie sind schon ein ziemlich komisches Gemüse – sie sehen ungefähr aus wie etwas größere sternförmige Bohnen. Die Schale ist hart und wenn man sie einschnitzt, kommt ein merkwürdiger Schleim heraus. Sie haben Paprika-ähnliche Kerne. Sie benehmen sich noch viel komischer, wenn sie gebraten werden, weil dann noch mehr Schleim austritt. Sie riechen relativ neutral. Und sie haben manchmal komische Stellen.

Doch wenn man einmal so richtig lecker zubereitete Okraschoten gegessen hat, will man darauf auf keinen Fall verzichten! Original werden Okraschoten in Maharashtra (indischer Bundesstaat, u.a. Mumbai und Pune) mit Dal (Linsenbrei) und Roti (indisches Fladenbrot) gegessen. Auch mit Kartoffeln lassen sie sich sehr gut kombinieren. Irgendwie habe ich in Indien fast jeden Abend Okraschoten gegessen und mich immer total gefreut, wenn meine Gastmutter die so schön würzig und scharf angebraten hatte. Ich habe auch gelesen, dass Okraschoten gut für den Magen sind, was in einem Umfeld wie Indien immer nur vorteilhaft ist.

Und so gehts:

Ihr braucht:

  • Relativ viele Okraschoten (ca. 250 Gramm)
  • 1 1/2 EL Öl
  • 1/2 TL Kreuzkümmel (Jeera)
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1/4 TL rotes Chilipulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Korianderpulver
  • optional: 1 EL Kichererbsenmehl oder alternativ Paniermehl

Okraschoten waschen, jeweils vom Kopf- und Fußende abtrennen und in kleine Scheiben schneiden. Gut abtrocknen! Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kreuzkümmel hinzugeben. Kurz anrösten (es knackt ein bisschen), nach ca. einer halben Minute Kurkuma und Chili hinzugeben. Dann die Okraschoten dazugeben und bei hoher Temperatur alles für 2 Minuten scharf anbraten. Die Temperatur auf Medium stellen und Weiterbraten, bis die Okraschoten etwas braun und durchgebraten sind. Salz und Korianderpulver hinzugeben. Wenn es euch dann noch zu viel Schleim ist, könnt ihr den mit Kichererbsenmehl oder wie in meinem Fall Paniermehl aufsaugen. Das gibt dem Gericht auch noch ein zusätzliches leckeres Aroma.

Viel Spaß beim Nachkochen!

ps: Bitte entschuldigt die schlechte Qualität der Fotos – im Winter ist es immer so schwierig abends noch gutes Licht zu finden!

pps: Variante: Ihr könnt nach dem anbraten der Okraschoten etwas Tomatenpüree hinzufügen und reduzieren lassen. Schmeckt auch super und wird in Indien auch oft so serviert!

Gemüsestrudel, Zwiebelsuppe und co: Mein veganes Weihnachtsessen!

Hallo ihr Lieben,

etwas spät, aber hoffentlich nicht zu spät, gibt es nun für euch Bilder von meinem diesjährigen Weihnachtsessen. Wie immer habe ich es mal wieder viel zu gut gemeint, sodass ich noch Tage später davon naschen konnte. Allerdings war diesmal auch meine ganze Familie begeistert von dem Essen und vor allem von der braunen Soße, sodass es nicht ganz so schlimm war, dass ich riesige Portionen gekocht habe.

Zur Vorspeise gab es eine Zwiebelsuppe.

Als Hauptspeise hatte ich einen Gemüsestrudel mit brauner Soße, außerdem hatte meine Mama noch einige Salate gemacht, es gab Brötchen mit Aufschnitt/-strich und Kleinigkeiten.

Die braune Soße habe ich Ewigkeiten einkochen lassen, sodass sie richtig schön aromatisch wurde. Ich habe ehrlich gesagt zum ersten Mal in meinem Leben eine braune Soße gekocht und mich dabei an diesem Rezept (richtig motivierender Titel, oder??;)) orientiert, aber einiges spontan umgeändert.

Hier also mein Rezept:

  • 1 große rote Zwiebel
  • 150 g Champignons
  • Alsan oder Bratfett mit Butteraroma zum Anbraten
  • 1/4 TL Salz
  • 1 Möhre
  • Lorbeerblatt
  • 2 TL brauner Zucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 50 ml Rotwein
  • dunkler Soßenbinder nach Rezept (vergessen, wie viel das war)
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 EL Essig
  • 1/2 TL Senf

und so gehts:

Zwiebel und Champignons beides so klein wie möglich schneiden und richtig scharf anbraten, bis beides fast schwarz ist. Anschließend Salzen, ganz klein geschnittene Möhre, Lorbeerblatt, Zucker und Tomatenmark hinzugeben und 5-6 Minuten weiterbraten (nur nicht verbrennen lassen), anschließend mit Rotwein ablöschen, kurz einkochen lassen und die Gemüsebrühe hinzugeben. Sojasoße, Essig und Senf hinzugeben und alles mindestens 30 Minuten bei geringer Hitze einkochen lassen.

Den Gemüsestrudel habe ich gemacht, indem ich verschiedenes Gemüse (Pilze, Brokkoli, Zwiebel, Möhre, gekrümelter Tofu, Tomate und Lauch) angebraten habe, gewürzt und dann in einen veganen Strudelteig (z.B. von Tante Fanny) mit zerlassener Margarine bestrichen eingerollt habe.

Und zum Nachtisch habe ich mein veganes Tiramisu serviert.

Danach war ich erstmal so vollgefuttert, dass ich einen Ouzo und einen Espresso trinken musste. Aber es hat sich gelohnt!

Viel Spaß beim Nachkochen :)

PS: Das Kleid, das ich auf dem Foto trage, habe ich in Indien gekauft. Es ist von einer indischen Modedesignerin, deren Label „AND“ heißt. Das gibt es z.B. in der Infiniti Mall in Mumbai zu kaufen. Also, falls ihr da mal zufällig vorbeikommt.

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