Fit n‘ Fast Food: Couscous und Falafel

Hallo ihr Lieben,

ich bin zwar keine dieser Über-Bloggerinnen, die von Paketen nur so überhäuft werden und bei denen sich in jedem Post eine geheime Schleichwerbung befindet, aber nichtsdestotrotz trudeln in einem unregelmäßigen Abstand hin und wieder mal schöne Pakete ein, über die ich mich sehr freue!

Gerade letzte Woche erreichte mich ein riesiges Paket, welches aus einer Menge veganem Fleischersatz von VegaFit besteht, einer Marke, mit deren Gemüsebällchen ich zum Beispiel hier schon einmal gekocht habe.

In dem Paket befanden sich unter anderem vegane Vischstäbchen, Falafelbällchen, Schnitzel, Nuggets, Viletstreifen und Frikadellen. Wow!! Ich bin immer noch total überwältigt, dass ich mit so viel Essen ausgestattet wurde und werde jetzt nach und nach alles für euch testen und berichten.

dsc_7653

Teil 1 beschäftigt sich also mit den Falafelbällchen. Ich habe die Bällchen einfach aus der Packung genommen und in etwas Öl solange angebraten, bis sie schön braun wurden. Eine leichte Sache.

dsc_7661

Der Blick auf Inhaltsstoffe zeigt, dass die Bällchen wenige Inhaltsstoffe haben. Das einzig merkwürdige in der Liste ist Xanthan, was sich allerdings als unbedenkliches Verdickungsmittel herausstellt. Die Nährwerte besagen: Wenig Fett, wenig Kalorien, dafür aber gutes Eiweiß und Ballaststoffe. Solange man die Dinger also nicht mit zu viel Fett in der Pfanne anbrät, sind sie auch für Fitnessfanatiker_innen wie mich bedenkenlos zu genießen.

dsc_7658

Ich habe für euch ein schnelles Rezept kreiert – Falafel sind meiner Meinung nach immer am besten orientalisch angehaucht zu genießen und daher empfehle ich den Verzehr mit Couscous!

dsc_7662

Couscous und Falafel

Ihr braucht für zwei Portionen:

  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Packung Pilze
  • 1 Zucchini
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Tasse Couscous
  • genug kochendes Wasser
  • Paprikagewürz, gemahlener Kreuzkümmel, indisches Tandoori-Gewürz, Pfeffer, Sojasauce, Chilipulver, Garam Masala
  • 1/2 Zitrone

Zwiebel und Knoblauch mit dem Kreuzkümmel, Tandoori-Gewürz und Chilipulver in etwas Öl anbraten. Sobald die Zwiebel glasig ist, Pilze in Scheiben und Zucchini hinzugeben. Alles gut anbraten lassen, Tomatenmark hinzugeben und 1-2 Minuten weiterrösten, sodass sich der Geschmack vom Tomatenmark entfalten kann. Couscous und kochendes Wasser hinzugeben und alles solange köcheln lassen, bis der Couscous weich geworden ist. Wieviel Wasser ihr genau braucht, könnt ihr auch der Mengenangabe auf der Couscous-Verpackung entnehmen. Anschließend die restlichen Gewürze hinzufügen und mit dem Saft der halben Zitrone etwas säuerlich nachwürzen.

Die Falafel in etwas Öl anbraten und mit Hummus servieren. Lasst es euch schmecken!

dsc_7656

Gesund und vegan Mittagessen in Münster

Hallo ihr Lieben,

lange habe ich nichts besonders Cooles oder Verrücktes mehr gekocht, dafür habe ich mich aber die letzten Tage und Wochen immer sehr gut bekochen lassen, was ich euch nicht vorenthalten möchte! Wie ihr vielleicht wisst, bin ich zwar gerne eine Köchin und probiere auch immer wieder neue Gerichte aus, aber gehe genauso gerne essen.

Ich gehe übrigens sehr gerne alleine essen, freue mich aber immer genauso mit Freund oder Freundinnen auszugehen, weil man dann immer noch mindestens eine Person hat, mit der man sich dabei unterhalten und einen schönen Abend machen kann. Oft gehe ich auch mit meinem veganen Dinnerclub essen – für den ich übrigens am Sonntag ein riesiges Menü kochen werde, welches ich euch dann natürlich auch vorstellen werde, falls ich diesmal nicht wieder vergesse es zu fotografieren!

Heute stelle ich euch mal meine Lieblingsrestaurants in Münster vor – vielleicht schaut ihr ja mal hier vorbei und lasst euch von mir inspirieren!

1. F24

Das F24 liegt, wie der Name es schon sagt, in der Frauenstraße 24 und ist dabei meine Anlaufstelle Nummer eins, wenn es um ein leckeres Mittagessen geht, vor allem weil ich quasi nebenan wohne. Die Küche ist türkisch-deutsch, die Kellner sind immer supersympathisch und aufgeschlossen und im Sommer kann man sich gut draußen auf den Bürgersteig setzen.

Zu empfehlen sind auf jeden Fall das vegane Pide mit Hummus und getrockneten Tomaten, der Bulgursalat und der Börek mit Kartoffel- und Spinatfüllung. Aber ehrlich gesagt finde ich wirklich alles superlecker dort. Auch den Hauswein. 100 Punkte!

img_5264

2. Royals and Rice

Mein zweites Lieblingsrestaurant liegt direkt um die Ecke und ist quasi auch mein Nachbar. Im Royals and Rice, von dem es übrigens auch einen Laden in Berlin gibt, gibt es leckere vegane Sommerrollen mit Avocado, Tofu und Erdnussoße und tolle Curries. Für abends kann ich das Süßkartoffel-Tofu-Curry empfehlen und mittags gibt es meistens auch irgendein veganes Curry.

img_3856

3. Essen am Germania Campus

Der Germania Campus liegt in der Nähe meiner Uni und dort befinden sich einige gute Restaurants und mein Fitnessstudio. Zu empfehlen sind Currycult (Currywurst auch in vegan und Pommes mit veganer Mayo), ein toller Italiener namens I Galetti und Burgercult, bei dem es auch vegane Burger gibt, die mir allerdings ein bisschen zu fettig sind. Aber ab und zu ist ungesund ja auch in Ordnung ;)

img_6247

4. Dean and David

Gerade mitten in der Innenstadt eröffnet, ist der Laden, auch wenn er eine Kette ist, ein toller Anlaufpunkt für gesunde und frische Küche. Es gibt Curries, Salate und Sandwiches zu einem guten Preis.

5. Bucks

Eindeutig ungeschlagen, was tolle und hochwertige vegane Küche angeht, ist das Bucks. Es gibt so tolle Gerichte, alles in kleinen Portionen und aufwendig zubereitet, wobei der Preis für die Qualität echt in Ordnung ist. Die Karte ändert sich wöchentlich. Es hat allerdings erst ab Spätnachmittags auf, also ist das Restaurant eher geeignet für einen schönen Abend!

img_0735

Rahmgeschnetzeltes mit Pilzen und Spätzle

img_0739

weißes Schokomousse

6. Cafe Malik

Wer einfache vegane Küche mag und sich außerdem gerne mit den besten Nussecken von ganz Münster ausstatten lassen möchte, wird im Café Malik auf jeden Fall fündig!

img_1371

veganes Curry

img_3303

Nizza-Salat

img_3306

Nussecke

 

Im Test: vegane Muffin-Backmischung von Ruf!

Letztens habe ich einen Fitnesstipp gelesen, den ich euch nicht vorenthalten möchte: Wenn man sich vornimmt, nach der Uni zum Sport zu gehen, sollte man am besten direkt schon in Sportkleidung zur Uni gehen. Ganz ehrlich – diese Tipps werden doch immer merkwürdiger! Wer setzt sich denn Bitteschön im Sportoutfit in die Vorlesung oder ins Seminar?

Ich habe hier einen viel besseren Tipp für euch: Wenn ihr Sport macht, dürft ihr euch danach immer gerne mit einem Muffin belohnen! Oder zwei! Oder eigentlich auch, wenn ihr gar keinen Sport gemacht habt ;)

Diese Muffins sind wirklich im Handumdrehen gemacht und auch ziemlich lecker. Als ich vor ein paar Wochen mal wieder ziellos im Supermarkt umherirrte, fiel mir dieses Päckchen in die Hände und so bekam ich auch direkt Lust das mal auszuprobieren.

dsc_7645

Die Prozedur ist auch wirklich sehr einfach – man nehme Pflanzenmilch (ich habe Hafermilch genommen), Wasser und Öl und vermische dies mit der Backmischung. Am Ende wirft man die Schokoraspel noch in den Teig und kann den dann auch ganz easy in die Förmchen füllen. Die Mische kostet irgendwas zwischen 2 und 3 Euro, also alles noch im machbaren Bereich!

dsc_7646

dsc_7648

Bis jetzt habe ich – soweit ich mich erinnere – noch nie im Leben mit einer Backmischung gebacken, auch keiner veganen. Mein Ehrgeiz hat mich immer dazu getrieben etwas Eigenes zu kreieren – ob es gelingt oder nicht! Doch diese Backmischung ist eigentlich echt ganz interessant.

dsc_7647

Die Muffins schmecken zwar ziemlich süß (zumindest süßer als die, die ich sonst backe), aber lecker und sie gehen auch im Ofen schön hoch. Wer weiß – vielleicht werde ich die Packung sogar noch einmal kaufen, wenn ich mal wieder versprochen habe, einen Kuchen mitzubringen, aber eigentlich keine Zeit habe etwas zu backen!

dsc_7649

PS: Dieser Beitrag ist übrigens nicht gesponsert, sondern komplett auf meinem eigenen Mist gewachsen ;)

Lieblingsessen – Lauchquiche mit Preiselbeeren

Hallo ihr Lieben,

und braungebrannte Grüße aus dem schönen Frankreich!

Apropos braungebrannt: Wer holt nicht gerne ein knuspriges, braun gebranntes Etwas aus seinem Backofen?

Eine knusprige Hülle, am besten eine weiche Füllung und vielleicht noch dazu ein knackiger Mürbeteig – halt, ich habe da etwas im Sinn für euch!

DSC_7642 Kopie

Das Quicherezept existiert schon seit vielen Jahren und wurde von meiner Mama und mir bereits 2009 gebacken. Seitdem ist es mein absolutes Lieblingsessen und aus meinem Repertoire nicht mehr wegzudenken! Ich habe dieses Mal lediglich den Teig verändert, da ich kein weißes Mehl esse, und somit Bio-Vollkornmehl benutzt. Außerdem habe ich der Füllung etwas Kurkuma zugefügt, da das ein sehr gesundes Gewürz ist und bei mir irgendwie in alle Gerichte miteinfließt. Das sind wohl meine indischen Wurzeln!!

DSC_7641

DSC_7643

Die Tarteform ist die praktischste Kuchenform, die ich je gekauft habe. Sie besteht aus einem Rahmen und einem abnehmbaren Boden. Das ist super, weil man somit den Kuchen leicht aus der Form lösen kann und der Boden der Tarte beim Herausnehmen nicht zerfällt. Und sie ist vielfältig: Sie lässt sich sowohl für salzige Quiches als auch für Obstkuchen, Tartes und andere Tortenböden benutzen. Ich habe bereits Kirschkuchen, Apfel-Käsekuchen, Birnen-Speck-Tarte und vieles anderes mit ihr gebacken. Ich habe eine Form von Kaiser, aber unter Netzshopping könnt ihr auch noch andere Tarteformen mit herausnehmbarem Boden finden.

Ich weiß gar nicht, warum ich das Rezept für die Lauchquiche noch nie gepostet habe, aber das werde ich hiermit ändern:

Lauchquiche

ihr braucht für eine reguläre Tarteform:

für den Mürbeteigboden:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Margarine
  • 1 TL Salz
  • eventuell etwas Wasser

Alles miteinander verkneten (geht am besten mit den Händen :P ) und dann zu einer Kugel formen und in den Kühlschrank stellen.

für die Füllung:

  • 1 Stange Porree
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 75 g Cashewnüsse
  • 125 ml Hafermilch
  • 300 g Tofu
  • Salz, Pfeffer, Kurkuma, Paprika, Knoblauch
  • 3 EL Hefeflocken
  • 50 g Stärke

Porree und Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und in etwas Öl andünsten. Cashewnüsse mit Hafermilch pürieren, Tofu dazugeben  und weiter pürieren. mit den Gewürzen, Hefeflocken und Stärke vermischen. Die Tarteform einfetten, mit Paniermehl ausstreuen und den Boden hineindrücken. Dann die Füllung darauf verteilen und alles bei 180 Grad Umluft für ca. 30-35 Minuten backen.

DSC_7633

Ich habe die Quiche noch mit etwas Preiselbeeren aus dem Glas verziert, da ich finde, dass das eine ganz gute Kombination ist.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

DSC_7637

Nudelauflauf bei uns im Garten

„Laura, diesen Auflauf musst du jetzt aber mal dringend fotografieren und dann darüber bloggen“, so der Kommentar meines Vaters, nachdem ich letztes Wochenende meine Familie bekochen durfte. Okay, was heißt durfte – eigentlich wurde ich leicht dazu überredet, weil niemand anders aus der Familie Lust dazu hatte.

IMG_4598

Aber da ich ja immer gerne meine Mitmenschen bekoche, hat mir das natürlich nichts ausgemacht und nach kurzem Überlegen habe ich mich für einen Nudelauflauf entschieden, der mit allem möglichen zubereitet und mit etwas Mandelmus überbacken war. Das Rezept habe ich eigentlich mehr oder weniger aus dem Ärmel geschüttelt und alles hineingetan, worauf ich in dem Augenblick Lust hatte – aber ich versuche es für euch mal zusammenzufassen!

IMG_4599

Zu beachten sei übrigens die äußerst ästhetische Auflaufform… Die musste unbedingt mit aufs Bild, weil sie ein sehr schönes Design hat und außerdem zum ersten Mal in ihrem Leben überhaupt genutzt wurde! Tja, so ein Glück, dass es direkt mit Räuchertofu war. So ein Glück hat nicht jede Auflaufform.

IMG_4597

Nudelauflauf mit verschiedenen Zutaten

Ihr braucht für 4 Portionen:

  • genügend Nudeln – bevorzugt Tagliatelle (ca. 100-150g pro Person, das heißt für 4 Personen ca. 500g
  • 1 Packung Räuchertofu – ich finde den aus dem DM super!
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 2 Möhren
  • 1 große Tomate
  • etwas Rotwein
  • 1 Dose Tomaten
  • 1,5 Pck. bzw. 300 ml Schlagfix (oder eine andere pflanzliche Sahnealternative)
  • 1/2 Packung Blattspinat
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat, Paprikagewürz, Kräuter der Provence
  • 1 Pack. Pinienkerne
  • frische Kräuter: Liebstöckel, Schnittlauch, glatte Petersilie, Currykraut, Thymian und frischen Rosmarin
  • 2 EL Mandelmus mit etwas Wasser und Zitronensaft glattgerührt

und so gehts:

Nudeln in reichlich Salzwasser kochen, zur Seite stellen und abkühlen lassen. Auflaufform einfetten und mit Paniermehl ausstreuen.

Räuchertofu, Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl anbraten. Solange braten lassen, bis alles schön braun ist – gelegentlich Wasser nachgießen. Dann Laichzwiebeln, Möhren und die Tomate hinzugeben und auch kurz mit andünsten, anschließend mit Rotwein, den Tomaten aus der Dose und Schlagfix ablöschen. Blattspinat hinzugeben und alles kurz einkochen lassen. Würzen und mit den Nudeln in der Auflaufform schichten. Die Mandelmussoße hinübergeben und alles bei 180° Umluft für 20-30 Minuten im Ofen backen. Die Pinienkerne in der Pfanne anrösten, bis sie schön braun sind. Kurz vor dem Servieren den Auflauf mit Pinienkernen und dem frischen Kräutermix bestreuen et voila!!

Viel Spaß beim Nachkochen!!

IMG_4595

IMG_4596

 

Für euch getestet: Die neuen BioZisch mit Möhre, Tonic und Gurke

Komische Limos – der neueste Trend?

Ich muss ja zugeben, dass ich eigentlich gar nicht so eine Limonadentrinkerin bin. Am liebsten habe ich Wein und Wasser, Sekt oder Latte Macchiato, grüner oder gelber Smoothie und allem anderen, was nicht direkt aus der Frucht oder dem Wasserhahn kommt, stehe ich sehr skeptisch gegenüber. Doch wenn es dann doch wieder anders als die normale Zucker-Cola-Fanta-Limo ist, bin ich dann auch wieder aufgeschlossener. Vor allem für Cocktails, in Kombination mit Gin und Gurke, Rum und Limette, Wodka und Cranberries…

DSC_7630

Von außen betrachtet

Beim Blick auf die Zutatenliste räumen die neuen Voelkl-Biozisch-Geschmacksrichtungen jeden Pokal ab und befriedigen meinen Gesund-Leben-Tick direkt! Alle Limos bestehen aus Mineralwasser, Traubensüße, Zitronensaft, Kohlensäure und dem jeweiligen Gemüsesaft (Gurke oder Möhre). Mehr nicht. Tonic hat zusätzlich Wacholderbeerenauszug und das Aroma Chinin. Abgesehen davon, ist alles in bester Qualität und Bio. Mit 7,5g Zucker und 30 Kalorien hält sich der Drink auch noch in einer ganz guten Gesundheitsbilanz!

DSC_7631

Und der Geschmack?

Nachdem ich wirklich noch nie in meinem Leben eine Gurkenlimonade probiert habe, war ich direkt positiv überrascht und würde sie gerne wieder trinken: Erfrischend gurkig, leicht süß, schön prickelnd, genauso wie ich es mag. Allerdings meinte mein Verkostungspartner, dass die Limonade etwas nach Essiggurkenwasser schmeckt! Geschmäcker können halt verschieden sein! :D

Möhre allerdings schmeckte uns beiden sehr gut. Erfrischend und lecker wie der Möhrensaft, den ich als Kind immer trinken musste wollte. Aber ebenfalls mit dem kleinen Prickeln hinterher. Ich war kurz davor mir die beiden in einem Sektglas zu servieren – von daher auch super geeignet für Gäste, die nicht so gerne Alkohol trinken und trotzdem mit anstoßen wollen. Tonic werde ich mir für meinen Gin Tonic aufbewahren. Doch ich bin mir sicher, dass er ebenso lecker ist!

Die Produkte wurden mir kostenlos von Voelkl zur Verfügung gestellt, aber für meine Meinung wurde ich nicht bezahlt ;) Vielen Dank für die leckeren Drinks!

PS: mein Tipp? Im Champagnerkübel kühlen und bei der nächsten Sommerparty servieren.

DSC_7628

DSC_7632

Vollkornpfannkuchen mit weißer Schokolade, Sirup und Obst!

DSC_7626 Kopie

Hallo ihr Lieben,

es tut mir ein bisschen Leid, dass ich so lange nicht mehr gepostet habe – leider ist momentan das WLAN in meiner Wohnung ziemlich unzuverlässig und das Übrige tut mal wieder mein heißgeliebter Freizeitstress – ich darf mich nicht beschweren!

Am Wochenende geht es für einen wunderbaren Roadtrip nach Frankreich und daher hoffe ich, dass ich euch für die kommenden Wochen einige Beiträge vorbereiten kann, um das allseits beliebte Sommerloch zu überbrücken! Momentan sitze ich noch in einem kleinen Café, direkt in der Mitte von Münster, mit Ausblick auf den Dom, starkem Kaffee und den Regentropfen über mir. Es hat bis eben den ganzen Tag geregnet und deswegen bin ich auch ganz froh, dass ich direkt unter der Markise sitzen kann und nicht allzu viel von dem schlechten Wetter mitbekomme. Der Bistrostuhl, auf dem ich sitze, wackelt dank des unebenen Pflasters etwas und ich glaube, ich sollte euch jetzt einfach mal von meinen Vollkornpfannkuchen erzählen!

DSC_7625

Lange musstet ihr darauf warten, dass der Pfannkuchenprofi endlich wiederkommt. Ich weiß auch nicht, aber irgendwie hatte ich auch jetzt über ein halbes Jahr keine Lust mehr auf Pfannkuchen. Und dann, Samstagmorgen – ich hatte keine Lust auf Brötchen holen und niemanden da, der diesen Job erledigen könnte ;) – fiel mir ein, dass ich noch eine tolle Packung Vollkornmehl in meinem Küchenschrank liegen hatte. Viel mehr Zutaten braucht man ja auch eigentlich nicht. Außer Schokolade. Eigentlich ja am liebsten Schokostreusel, aber aus der Not heraus gehen auch weiße Schokoladendrops. Und so ist dieses einfache, aber liebevolle Rezept für Vollkornpfannkuchen entstanden.

DSC_7624

Vollkornpfannkuchen mit weißer Schokolade, Sirup und Obst

Ihr braucht für zwei Portionen:

  • ungefähr 200 g Vollkornmehl (ich habe nicht so genau nachgemessen)
  • 400 ml Hafermilch
  • 2 gehäufte EL Sojajoghurt
  • 2/3 TL Johannisbrotkernmehl – der unbezwungene Meister, wenn es um Eiersatz in Pfannkuchen geht!
  • 2 EL Kokosblütenzucker (ich habe noch weniger genommen, aber ich glaube, es schmeckt den meisten einfach besser mit etwas mehr Zucker)

und so einfach gehts:

Alles miteinander vermischen und dann erstmal beiseite stellen – während ihr das Obst schneidet. Dann eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Temperatur erhitzen – nicht mehr!, ein Stück Bio-Margarine hineingeben und eine Kelle Teig in die Pfanne geben, rund und glatt streichen und gleichmäßig braun braten. Erst wenden, wenn die Oberfläche auch schon etwas fest geworden ist!

Guten Appetit!!

DSC_7623

Zwei Restaurant-Tipps für ein leckeres Wochenende in München

Hallo ihr Lieben,

gut erholt bin ich vorgestern von meinem Kurztrip nach Bayern zurückgekehrt und fühle mich jetzt voller Energie, entspannt und so ausgeglichen wie länger nicht mehr.

 

2016-07-10 15.17.48

Gebäude an der Pinakothek der Moderne

 

2016-07-09 10.50.14

und aus München heraus

 

Wenn man alleine eine Reise unternimmt, hat das natürlich den Vorteil, dass man tun und lassen kann, was man will. Man kann essen gehen, wo man möchte, kann geizig sein und auf die Bahn oder das Taxi verzichten und auch mal 3 km durch die Stadt oder die Wildnis laufen und wandern, wenn man (n)irgendwo hin möchte. Man braucht sich nicht mit jemandem zu unterhalten, wenn man nicht möchte, und wenn ich beschließe mich für mehrere Stunden in einem Kaufhaus aufzuhalten, steht niemand währenddessen gelangweilt neben mir.

Aber jetzt zum Essen: Ich habe zwei tolle Empfehlungen für vegane Restaurants in München, die ich natürlich liebend gerne mit euch teilen möchte! Warum nur zwei? Ich wurde an dem anderen Tag ganz köstlich anderweitig verwöhnt, da ich auf eine wunderschöne Hochzeit eingeladen war. :)

  1. Yam Vegan Deli, Augustenstraße 5.

    Auch wenn ich nur draußen saß, weil an dem Tag echt tolles Wetter war, ist die Inneneinrichtung des kleinen Bistros nicht zu unterschätzen – es sieht ein wenig so aus, wie man sich die tollen kleinen Cafés in Brooklyn vorstellt. Rustikale Holztische, handbeschriebene Kreidetafeln, dazu noch einige Lebensmittel, die man dort kaufen kann, eine kleine gefüllte Kuchentheke und sehr entspannte Leute. Da ich kurz vor Feierabend vorbeikam, wurden mir „nur“ die Reste des Tages serviert, was aus einer Gazpacho, Süßkartoffel mit Salat und Mandeln und Pesto bestand. Als Nachtisch empfahl mir der Herr des Hauses den selbstgekochten und über mehrere Stunden gezogenen Chai, der mir auf Eiswürfeln mit einem extrem sättigenden und superleckeren Stück Erdnussbrownie mit Kirschen vorgesetzt wurde. 5/5 Punkten!

    2016-07-08 15.36.34
    2016-07-08 15.56.46

  2. Café Katzentempel, Türkenstraße 29.

    Ja okay, ich war dort eigentlich nur wegen des – namentlich ganz gut passenden – Katerfrühstücks. Auf der Suche nach einer leckeren und nicht zu teuren Frühstücksmöglichkeit, möglichst in Laufnähe zum Bahnhof, stieß ich auf das Café Katzentempel. Innen ist es ziemlich schräg – überall laufen Katzen herum! Und auch die Gäste sind teilweise etwas merkwürdig, weil sie total darauf abgehen, die Katzen zu streicheln und in allen möglichen Katzenposen zu fotografieren. Doch auch wenn man, wie ich, ein absoluter Nichtfan von Katzen ist, kann man es sich gut gehen lassen. Das Café ist sehr sauber, es riecht gut und lecker und frisch und überhaupt nicht nach Katzen und das Essen ist mit viel Liebe gekocht und serviert. Besonders gut war der grüne Smoothie, der meinen Mineralienhaushalt nach der kräftezehrenden Hochzeit wieder gut auffüllte.
    Mein Fazit: Gut, sowohl für Crazy Cat Ladies als auch für Menschen, die Katzen auch gerne ignorieren.

    2016-07-10 15.31.20
    2016-07-10 15.48.45

Das waren jetzt erstmal so meine beiden Ausgehtips für München und mehr habe ich auch nicht testen können, da mein Hotel in der Nähe der Hochzeitsgesellschaft etwas außerhalb mitten im Grünen lag. Ist das nicht verrückt? Kaum kommt man aus der Großstadt raus, landet man im Grünen und ist umgeben von Wald und Wiesen.

Bayern ist wirklich sehr schön! Und die Bayern auch sehr sympathisch. Ich werde wiederkommen. :)

2016-07-09 10.51.39

Komm lass uns frühstücken!! – Süßkartoffel-Aufstrich!

Keine Lust mehr auf Analogkäse aus Kokosfett, Fake-Salami und co.? Oder seid ihr auf einen veganen Brunch eingeladen, für den ihr in letzter Minute noch etwas vorbereiten müsst? Es kann natürlich auch, wie bei mir, der Fall sein, dass ihr einfach nichts mehr im Haus habt und trotzdem gerne ein leckeres Sonntagsfrühstück zu euch nehmen möchtet.

Egal was – für alle diese Fälle seid ihr mit meinem heutigen Rezept bestens vorbereitet!

DSC_7620 Kopie

Es handelt sich dabei um einen Brotaufstrich, der in weniger als 15 Minuten zusammengerührt ist und euch mal eine Abwechslung aufs Brot bringt. Den Hauptbestandteil bildet dabei die Süßkartoffel!

DSC_7621

Momentan bin ich sowieso ein riesiger Süßkartoffel-Fan! Sie sind sehr nahrhaft, sättigend, gesund und lecker und eine Süßkartoffel ergibt schon eine ordentlich große Portion! Ich benutze sie meistens einfach anstelle von Nudeln und co., kombiniere sie aber auch gerne mit Reis oder anderen Getreiden. Der Brotaufstrich schmeckt ein bisschen orientalisch, süß, salzig und ist einfach mal was Neues – also probierts aus!!

DSC_7619

Süßkartoffel-Brotaufstrich

Ihr braucht:

  • 1 Süßkartoffel
  • 2 EL Erdnussbutter (cremig) oder -mus
  • 1 TL Sojasauce
  • frischen schwarzen Pfeffer aus der Mühle
  • je eine Messerspitze Tandoori-Masala, gemahlenen Koriander, Kurkuma und Knoblauch
  • 1/3 TL Garam Masala

und so gehts:

Die Süßkartoffel schälen, in kleine Stückchen schneiden und für ca. 7-10 Minuten kochen. Wasser abgießen und Süßkartoffel mit einer Gabel zerstampfen (sie müsste jetzt ziemlich weich sein). Anschließend mit Erdnussbutter und den Gewürzen vermengen. Heiß servieren oder abkühlen lassen. Guten Appetit!!  DSC_7622

Total gesunde Kekse – *low-fat*guilt-free*cookies*

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder schnell ein neues Keksrezept für euch. Der Name der Kekse heißt – kreativ wie ich mal wieder bin – „total gesunde Kekse“, weil sie mit Kokosblütenzucker, Dinkelvollkornmehl und fettarmer Margarine gebacken wurden.

DSC_7615 Kopie

Der Vorteil: Die Kekse machen sehr schnell satt, weil vollwertig, und der Keksteig lässt sich zusätzlich ohne schlechtes Gewissen verdrücken. Wer den Blog schon länger liest, weiß vielleicht, dass ich nicht so gerne gebackene Kekse esse, sondern den rohen Teig bevorzuge. Deswegen kann ich auch immer schlecht sagen, wieviele Kekse sich aus der zusammengerührten Teigmenge ergeben!

DSC_7617

Bei mir kamen 9 heraus – also wären es ohne Naschen vielleicht 15 geworden?!

Keine Ahnung! Aber viel Spaß beim Nachbacken!

Total gesunde Kekse

Ihr braucht:

  • 70 g Kokosblütenzucker
  • 125 g Halbfettmargarine (ich nehme Becel vital)
  • 2-3 gehäufte EL Sojajoghurt
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/3 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • etwas echte Vanille
  • 200 g feine Haferflocken
  • 1 große Handvoll Rosinen

und so gehts:

alles der Reihe nach mit einem Holzlöffel zusammenrühren, fertig. Mehl, Backpulver und Natron am besten vorher separat verrühren um sicherzugehen, dass die Zutaten auch gut verbunden sind. Bei 180-200° ca. 15-20 Minuten backen.

DSC_7610

DSC_7612

DSC_7618

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...