3 Tage Saftfasten – mein Fazit: Fasten ist gar nicht mal soo schwer!

Es ist Samstagabend und voller Vorfreude schnibbele ich einen Kohlrabi, Möhre und Frühlingszwiebel. Alleine die Aromen des frischen Gemüses, die mir bei der Zubereitung in die Nase steigen, schüren die Vorfreude auf das kommende Essen. Freitagabend war noch einmal richtig hart. Mein Freund hat sich eine riesengroße Pizza bestellt und vor meinen Augen verspeist, während ich an meinem Gemüsesaft genippt und versucht habe, nicht allzu neidisch auf die Pizza zu schielen. Ansonsten hat es aber eigentlich ganz gut geklappt und ich bin auch froh, dieses Experiment mal ausprobiert zu haben.

Aber jetzt noch einmal von vorne:

_Montag und Dienstag waren zwei Entlastungstage, an denen ich mich schon einmal auf das bevorstehende Fasten vorbereitet habe. Diese waren für den Körper ganz gut, um runterzukommen und sich langsam an die Flüssignahrung zu gewöhnen.

_Mittwoch dann der Start. Um nicht all zu viel Kraft zu verlieren, habe ich das Fasten aber variiert und zwischendurch immer mal einen Protein-Shake mit zwei Teelöffeln Öl getrunken. Gegen Nachmittag kam dann etwas größerer Hunger, aber nach einer Flasche des Sauerkrautsaftes aus dem Fastenkasten war der auch schon wieder vorbei und der Geschmack war auch wirklich superlecker. Abends habe ich dann noch etwas Tee getrunken.

_Donnerstagmorgens hatte ich wenig Hunger und da der Tag eh nur aus Klausuraufsicht bestand, konnte ich auch das ganz gut schaffen. Donnerstagnachmittag kam dann aber wieder etwas größerer Hunger – nachmittags scheint einfach immer der Höhepunkt zu sein! Also habe ich zu der Flasche Gemüsesaft noch einen halben Liter Gemüsebrühe getrunken und danach fühlte ich mich pappsatt.

_Freitagabend sind wir dann zur Thai-Massage gegangen, um dem Körper noch einmal etwas Gutes zu tun, und dann kam die Pizza. Aber ich blieb knallhart.

_Samstagabend war dann Fastenbrechen angesagt – mit diesem superleckeren Gericht – es gab einfach nur gekochten Reis, leicht angebratenes Gemüse (Kohlrabi, Möhre, Lauch), Räuchertofu und Spinat. Das machte mich pappsatt und es war wirklich ein bisschen komisch mal wieder etwas gegessen zu haben.

 

_Sonntag habe ich dann wieder normal gegessen. Morgens gab es eineinhalb Brötchen, nachmittags einen Obstsalat mit etwas Sojajoghurt und abends gebratene Bohnen mit Kartoffeln und Kräuterquark.

Insgesamt habe ich mich also circa eine Woche mit dem Fasten auseinander gesetzt. Was mir besonders geholfen hat, war der Fakt, dass ich keine besonders wichtigen Verpflichtungen hatte und mir nebenbei viel Ruhe gegönnt hat. Nur drei Tage habe ich wirklich gar keine feste Nahrung zu mir genommen, aber dafür Gemüsesäfte, einmal Gemüsebrühe und Proteinshakes.

Der Fastenkasten von Voelkl/Demeter hat mich dabei natürlich unterstützt, aber ich habe leider eine ganz große Kritik an ihn: In vier der sechs Säfte ist ein nicht unerheblicher Anteil Rote Beete. Ich kann Rote Beete leider absolut nicht essen und finde es super eklig, weswegen ich zwei Flaschen an eine Freundin verschenken muss. Also wer wie ich nicht so auf Rote Beete steht, sollte sich lieber die anderen Sorten von Voelkl holen. An die gebe ich nämlich ein ganz klares JA!

Ich hoffe, ich konnte euch inspirieren, auch mal eine kurze Fastenkur auszuprobieren, auch wenn ihr denkt, dass ihr vielleicht nicht genügend Zeit oder Durchhaltevermögen habt – es ist gar nicht so schwierig!

Kaffee war während meines Fastens auch erlaubt. Ein Glück!

Entlastungstag Nummer zwei… Fasten mit oder doch eher ohne Plan?!

„Sind Sie sich sicher, dass Sie das machen wollen?“, fragt die Apothekerin und rümpft die Nase, als ich verschwitzt nach der Arbeit in die Apotheke stolpere und ihr erzähle, dass ich ab morgen Saftfasten möchte. Es ist Montagabend. Ich zögere. Will ich das wirklich? Oder will ich einfach nur mein ehrgeiziges Ego befriedigen, indem ich mir beweise, dass ich auch ohne Nahrung überleben kann und dabei total clean und healthy detoxen werde?

„Sie wissen schon, dass man dafür circa zwei Entlastungstage machen sollte, an denen Sie nur Gemüse essen und vor allem kein Fleisch? Und Sie brauchen Ruhe!! Arbeiten sollten Sie auch nicht!“, sagt sie empört und mustert mich in meinem spießigen grauen Mantel und den Chelsea-Boots. Ich bin mir ganz sicher, dass sie mir eigentlich gar nichts verkaufen möchte, was mir bei meinem Vorhaben, dem Saftfasten, hilft, und hält mir weiterhin ihren 10-minütigen Vortrag über Kreislaufschwierigkeiten, Schlaf und alles, worauf man sonst noch so achten sollte, wenn man fasten möchte.

Leicht verunsichert verlasse ich die Apotheke und bin mir gar nicht mehr so sicher, ob ich das noch machen möchte. Schließlich habe ich lange genug drüber nachgedacht und sage mir, dass ich mir noch einen weiteren Entlastungstag gönne und dann aber wirklich anfange zu fasten. Erst einmal nur drei bis fünf Tage und dann schauen, ob es dem Körper gut tut oder ob ich kurz vor dem kollabieren bin.

In meinem Leben ist einfach nie genug Ruhe, um wirklich fasten zu können. Diese Woche stehen noch jede Menge Arbeit an der Uni, ein Termin zum Kartfahren, eine dicke WG-Party und einmal essen gehen mit meinem besten Freund an. Nicht wirklich die Gelegenheit um ans Fasten zu denken, aber für mich eine verhältnismäßig ruhige Woche, da das Semester noch nicht angefangen hat und ich auch sonst keine riesengroßen Ereignisse vor mir habe.

Heute ist auch schon der zweite Entlastungstag, bevor es losgeht, und abgesehen von etwas Salat und ein paar Nüssen habe ich mir auch nichts mehr gegönnt. Mein Kopf denkt ab und zu an Gummibärchen, Burger und Kuchen (ganz klar die Sachen, die einem am meisten Energie geben – auch wenn ich das sonst auch nie esse!!), aber ich fühle mich fit und gesund wie immer.

Ich bin wirklich entschlossen, das durchzuziehen. Unser Alltag versorgt uns mit so vielen Belastungen und auch meine beiden Urlaube, in denen ich alle möglichen verschiedenen Küchen probiert und auch genug Wein und Bier getrunken habe, haben meinem Körper sicher nicht geholfen, sich erholen zu können. Es gibt auch viele andere Blogger, die das schon einmal ausprobiert haben und von den Resultaten begeistert sind. Ich bin mir sicher, die nehmen sich auch nicht alle eine Woche Urlaub um dann vor sich hin komatisieren zu können und darauf zu warten, dass sie sich von alleine entgiften.

Also, mal sehen, was passiert. Ich berichte fleißig weiter! Lets go!

Zum ersten Beitrag über das Fasten und was es mit dem Fastenkasten auf sich hat, kommt ihr hier!

Fotos: Skiurlaub – mein neuestes Hobby!

Eine Woche Saftfasten – gestärkt in den Frühling??

Hallo ihr Lieben,

nächste Woche bin ich für eine Woche Skifahren und dann habe ich die Semesterferien erfolgreich verbracht und kann mich wieder meinem Alltag und den täglichen Pflichten widmen.

Um fit und gestärkt in den Frühling zu kommen, habe ich mir dafür vorgenommen, dieses Jahr wirklich eine Fastenkur durchzuziehen und eine ganze Woche lang mit einem Saftfasten zu verbringen.

Helfen sollen mir dabei die Säfte von Voelkel, mit denen ich schon letztes Jahr immer mal wieder einen Tag gefastet habe. Dieses Jahr soll es jedoch eine ganze Woche sein, damit sich mein Stoffwechsel optimal darauf einstellen kann und der Körper bereit für die leichte Frühjahrskost ist und ohne Ballast in die wärmere Jahreszeit starten kann.

Eine Flasche habe ich allerdings schon vor dem Start leergetrunken, sodass ich direkt nachkaufen muss: Den Möhrenmost! Ich liebe Möhrensaft total, und der von Voelkel ist so schön karottig und schmeckt noch lange nicht so süß wie der Möhrensaft aus dem Supermarkt.

Mal gucken, wie das mit dem Fasten und den ganzen anderen Terminen und Partys, die so anstehen, funktioniert, aber ich bin zuverlässig und hoffe, dass ich es durchziehe! Natürlich werde ich euch auf dem Blog von meinen Erfolgen und Misserfolgen erzählen!

Zu meiner letzten Erfahrung mit dem Fastenkasten kommt ihr übrigens hier!

Alles Liebe,

Laura

Travelinspo: 2 Wochen in Indien – Delhi, Agra, Goa und Mumbai!

Hallo ihr Lieben,

braun gebrannt, gut gelaunt und sonnenbetankt bin ich wieder zu Hause!

Nach zwei Wochen in Indien fühle ich mich, wie letztes Jahr, total ausgeglichen und energiegeladen. Obwohl man doch eigentlich meinen müsste, dass man in diesem verrückten Land doch eher an Energie verliert, oder?

Eine indische Freundin von mir, die auch eine Zeit lang in Frankreich gelebt hat, meinte letzte Woche zu mir: „Leben in Deutschland ist doch viel einfacher als in Indien, oder? Man bespricht sich einfach kurz mit Freunden, schnappt sich eine Flasche Wein und verabredet einen Treffpunkt für die nächste Stunde.“

In Indien wäre so etwas nie möglich: Treffen und Erledigungen müssen mindestens einen Tag im Voraus geplant werden, so etwas wie zu Fuß irgendwohinzugehen ist kaum möglich – viel zu viel Verkehr und zu weite Wege, die überbrückt werden müssen!! Wein trinken auf einer Wiese im Sonnenschein? Verpönt! Sowieso sitzen Inder nicht gerne in der Sonne, sondern lieber in Klimaanlagen-durchlüfteten dunklen Cafés.

Nichtsdestotrotz: Ich liebe das Land, das Essen, die Leute, die Kultur, die Verrücktheit. Meine deutschen Freunde fragen mich: „Warum fährst du immer nach Indien? Möchtest du nicht mal andere Länder ausprobieren?“ Mein indischer Kumpel sagt einfach dazu: „Tell them there is no better place!“

Hier ein paar kulinarische Anregungen. Ich habe mal wieder viel zu viele Lebensmittel mitgebracht. Werde versuchen, verschiedene Sachen nachzukochen und euch dann mit neuen Eindrücken versorgen!

Alles Liebe,

Laura

Spice Market, Old Delhi
Agra
Park Hyatt, Goa

Kamala Hills, Mumbai

Parle West, Mumbai

Arossim Beach, Goa

Lotus Bahai Temple, New Delhi

Taj Mahal, Agra

Taj Mahal, Agra

Benaulim, Goa

Aluparatha :) Indisches, mit Kartoffeln gefülltes Fladenbrot

Saturday Night Market aka Hippieflohmarkt, Anjuna, Goa

Uttapam, eine Art indischer Linsenpfannkuchen

Cansaulim, Goa

BKC Bandhra West, Mumbai

Fit n‘ Fast Food: Bhindi Masala

Hallo ihr Lieben,

das neue Jahr startete bei mir uni- und arbeitstechnisch eigentlich super – bis mich eine Infektion ein bisschen aus der Laufbahn geworfen hat! Kennt ihr das?

Ihr seid gerade mit allen Prüfungen für das Semester durch und auf einmal schwappt die große Welle über euch. Bei mir war es diesmal so schlimm, dass ich Antibiotika nehmen musste – und das passiert wirklich nur extrem selten, alleine schon deswegen, weil mein Arzt Antibiotika ablehnt und nur bei größeren Infektionen verschreibt.

Inzwischen geht es mir aber schon wieder einigermaßen gut und ich freue mich schon drauf, bald mal wieder etwas aktiver werden zu können – tagelang auf der faulen Haut zu liegen gehört bei weitem nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen (wer schon mal mit mir im Strandurlaub war, weiß, wovon ich hier rede :D )

Aber abgesehen davon, ich war letztens mal wieder im indischen Supermarkt und habe mich mit allerlei Leckereien eingedeckt. In 11 Tagen ist es ja schon wieder so weit und ich bin wieder im Land, wo der Pfeffer wächst, doch bevor es losgeht, verrate ich euch eines meiner Lieblingsrezepte:

Bhindi Masala! (Gebratene Okraschoten)

Okraschoten (Hindi: bhindi, englisch: ladyfingers) kannte ich nicht, bevor ich das erste Mal in Indien war, und ich glaube, ich hätte sie auch sonst nie kennengelernt. Sie sind schon ein ziemlich komisches Gemüse – sie sehen ungefähr aus wie etwas größere sternförmige Bohnen. Die Schale ist hart und wenn man sie einschnitzt, kommt ein merkwürdiger Schleim heraus. Sie haben Paprika-ähnliche Kerne. Sie benehmen sich noch viel komischer, wenn sie gebraten werden, weil dann noch mehr Schleim austritt. Sie riechen relativ neutral. Und sie haben manchmal komische Stellen.

Doch wenn man einmal so richtig lecker zubereitete Okraschoten gegessen hat, will man darauf auf keinen Fall verzichten! Original werden Okraschoten in Maharashtra (indischer Bundesstaat, u.a. Mumbai und Pune) mit Dal (Linsenbrei) und Roti (indisches Fladenbrot) gegessen. Auch mit Kartoffeln lassen sie sich sehr gut kombinieren. Irgendwie habe ich in Indien fast jeden Abend Okraschoten gegessen und mich immer total gefreut, wenn meine Gastmutter die so schön würzig und scharf angebraten hatte. Ich habe auch gelesen, dass Okraschoten gut für den Magen sind, was in einem Umfeld wie Indien immer nur vorteilhaft ist.

Und so gehts:

Ihr braucht:

  • Relativ viele Okraschoten (ca. 250 Gramm)
  • 1 1/2 EL Öl
  • 1/2 TL Kreuzkümmel (Jeera)
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1/4 TL rotes Chilipulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Korianderpulver
  • optional: 1 EL Kichererbsenmehl oder alternativ Paniermehl

Okraschoten waschen, jeweils vom Kopf- und Fußende abtrennen und in kleine Scheiben schneiden. Gut abtrocknen! Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kreuzkümmel hinzugeben. Kurz anrösten (es knackt ein bisschen), nach ca. einer halben Minute Kurkuma und Chili hinzugeben. Dann die Okraschoten dazugeben und bei hoher Temperatur alles für 2 Minuten scharf anbraten. Die Temperatur auf Medium stellen und Weiterbraten, bis die Okraschoten etwas braun und durchgebraten sind. Salz und Korianderpulver hinzugeben. Wenn es euch dann noch zu viel Schleim ist, könnt ihr den mit Kichererbsenmehl oder wie in meinem Fall Paniermehl aufsaugen. Das gibt dem Gericht auch noch ein zusätzliches leckeres Aroma.

Viel Spaß beim Nachkochen!

ps: Bitte entschuldigt die schlechte Qualität der Fotos – im Winter ist es immer so schwierig abends noch gutes Licht zu finden!

pps: Variante: Ihr könnt nach dem anbraten der Okraschoten etwas Tomatenpüree hinzufügen und reduzieren lassen. Schmeckt auch super und wird in Indien auch oft so serviert!

Gemüsestrudel, Zwiebelsuppe und co: Mein veganes Weihnachtsessen!

Hallo ihr Lieben,

etwas spät, aber hoffentlich nicht zu spät, gibt es nun für euch Bilder von meinem diesjährigen Weihnachtsessen. Wie immer habe ich es mal wieder viel zu gut gemeint, sodass ich noch Tage später davon naschen konnte. Allerdings war diesmal auch meine ganze Familie begeistert von dem Essen und vor allem von der braunen Soße, sodass es nicht ganz so schlimm war, dass ich riesige Portionen gekocht habe.

Zur Vorspeise gab es eine Zwiebelsuppe.

Als Hauptspeise hatte ich einen Gemüsestrudel mit brauner Soße, außerdem hatte meine Mama noch einige Salate gemacht, es gab Brötchen mit Aufschnitt/-strich und Kleinigkeiten.

Die braune Soße habe ich Ewigkeiten einkochen lassen, sodass sie richtig schön aromatisch wurde. Ich habe ehrlich gesagt zum ersten Mal in meinem Leben eine braune Soße gekocht und mich dabei an diesem Rezept (richtig motivierender Titel, oder??;)) orientiert, aber einiges spontan umgeändert.

Hier also mein Rezept:

  • 1 große rote Zwiebel
  • 150 g Champignons
  • Alsan oder Bratfett mit Butteraroma zum Anbraten
  • 1/4 TL Salz
  • 1 Möhre
  • Lorbeerblatt
  • 2 TL brauner Zucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 50 ml Rotwein
  • dunkler Soßenbinder nach Rezept (vergessen, wie viel das war)
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 EL Essig
  • 1/2 TL Senf

und so gehts:

Zwiebel und Champignons beides so klein wie möglich schneiden und richtig scharf anbraten, bis beides fast schwarz ist. Anschließend Salzen, ganz klein geschnittene Möhre, Lorbeerblatt, Zucker und Tomatenmark hinzugeben und 5-6 Minuten weiterbraten (nur nicht verbrennen lassen), anschließend mit Rotwein ablöschen, kurz einkochen lassen und die Gemüsebrühe hinzugeben. Sojasoße, Essig und Senf hinzugeben und alles mindestens 30 Minuten bei geringer Hitze einkochen lassen.

Den Gemüsestrudel habe ich gemacht, indem ich verschiedenes Gemüse (Pilze, Brokkoli, Zwiebel, Möhre, gekrümelter Tofu, Tomate und Lauch) angebraten habe, gewürzt und dann in einen veganen Strudelteig (z.B. von Tante Fanny) mit zerlassener Margarine bestrichen eingerollt habe.

Und zum Nachtisch habe ich mein veganes Tiramisu serviert.

Danach war ich erstmal so vollgefuttert, dass ich einen Ouzo und einen Espresso trinken musste. Aber es hat sich gelohnt!

Viel Spaß beim Nachkochen :)

PS: Das Kleid, das ich auf dem Foto trage, habe ich in Indien gekauft. Es ist von einer indischen Modedesignerin, deren Label „AND“ heißt. Das gibt es z.B. in der Infiniti Mall in Mumbai zu kaufen. Also, falls ihr da mal zufällig vorbeikommt.

Auf zu neuen Märchen!

 

Wer von euch glaubt noch an Märchen?

Findet ihr, dass Märchen übertriebener Blödsinn sind, der Kindern entweder dank der grausamen Geschichten viel zu viel Angst macht oder unrealistische Erwartungen an die große Liebe einredet?

Seit meiner Kindheit habe ich unheimlich gerne Märchen gelesen und bin auch sehr dankbar über das große Märchenbuch, das ich besaß. Ich habe gerne daran geglaubt, dass jede Geschichte, so tragisch und grausam sie auch ist, ein Happy End besitzt. Ich war mir sicher, dass für jedes Bauernmädchen ein Traumprinz bestimmt ist und dass Tiere Lebewesen mit Gefühlen sind, die kommunizieren können. Dass Bäume sprechen und die Jahreszeiten von Mächten wie der Schneekönigin und einer gewissen Frau Holle kontrolliert werden. Und dass man nur an sich selber glauben muss und damit alles erreicht.

Wir vergessen vielleicht oft, dass es nach dem Happy End einer Geschichte immer noch weitergeht. Dass sich auch ein traumhaftes Königspaar wieder scheiden lassen und ein wunderschönes Schneewittchen alt werden kann. Doch es eröffnet uns immer wieder neue Möglichkeiten, Chancen und weitere Geschichten.

Ich freue mich auf ein neues Jahr mit vielen neuen Möglichkeiten und einer Geschichte, die sich weitererzählt und auf jeden Fall nie langweilig wird.

Habt alle einen guten Rutsch ins neue Jahr, ihr Lieben!

PS: Über Weihnachten liefen mal wieder ganz viele tolle Märchen im Fernsehen, die gerade vor einigen Jahren neu verfilmt wurden und die man auch in der ARD und ZDF Mediathek anschauen kann. Meine Highlights: Rapunzel, die Schneekönigin und Aschenputtel. Highlight meiner besten Freundin: Charlie und Louise – das doppelte Lottchen!

KW 51, 2016: Jahresrückblick

Ihr Lieben,

2016 ist jetzt fast um und es war wirklich ein brisantes Jahr. In den Medien wird es berechtigterweise als eines der schlimmsten Jahre überhaupt betitelt und auch ich kann nicht fassen, was am Montag in Berlin passiert ist und bin wirklich schockiert.

Persönlich kann ich jedoch sagen, dass 2016 für mich eines der besten Jahre überhaupt war. Ich kann mich, was mein Leben angeht, überhaupt nicht beklagen und bin so glücklich, dass alles momentan so gut läuft. Ich habe mich verändert, bin an vielen Herausforderungen gewachsen, habe neue Freunde gefunden, mich verliebt, tolle Orte entdeckt, mich beruflich weiterentwickelt und auf jeden Fall auch ganz besonders viele Pläne für das nächste Jahr gefasst.

|Gesehen| neben meiner fantastisch tollen mehrwöchigen Indienreise standen dieses Jahr mehrere Reisen nach London, ein 10-tägiger Roadtrip nach Südfrankreich und eine Woche auf Mallorca auf dem Programm. Über meinen Geburtstag war ich auf Norderney und Ende des Jahres geht es noch für ein paar Tage nach Berlin.
|Gelesen| Entdeckt habe ich dieses Jahr Sebastian Fitzek und auch schon einige seiner Thriller verschlungen. Ansonsten lese ich weiterhin gerne Charlotte Link und habe gerade einen englischen Roman von Khaled Hosseini (a Thousand splendid Suns) angefangen.
|Gehört| ich habe mehrere Playlists auf Spotify für mich entdeckt, wie z.B. die „Daily office Playlist“ von Cosmopolitan oder „Chill Covers“ für ruhigere Abende.
|Getan| Dieses Jahr stand unter dem Motto „work hard, play hard“ :D
|Gegessen| Anfang des Jahres extrem viel indisches Essen, außerdem viel Curry in allen möglichen Varianten, Pizza und alles was lecker ist.
|Getrunken| Wein und Wasser, Kaffee und Tee
|Gedacht| Nächstes Jahr möchte ich auf jeden Fall noch einmal nach Indien fliegen, außerdem ist ein Skiurlaub geplant (obwohl ich mir mich ehrlich gesagt noch nicht auf Skiern vorstellen kann) und mein erster richtiger Backpacking-Trip außerhalb von Indien :D Bis jetzt sind Vietnam und Sulawesi und Indonesien im Gespräch. Tipps??
|Gefreut| auf meine Freundin, die momentan in Budapest studiert und die ich übermorgen endlich wiedertreffe, auf alle anderen Freunde, mit denen ich so gerne Zeit verbringe, und auf besinnliche Zeit im Kreise meiner liebsten Familie
|Geärgert| Sonntag indisches Essen bestellt und aus Versehen Fleisch geliefert bekommen. Sowas ärgert mich immer total. Die Restaurantbesitzer machen das ja nicht extra, aber trotzdem… Warum können die das nicht andersrum vertauschen?
|Gewünscht| mehr Geld für meine ständigen Reisen
|Gekauft| so viele Klamotten, dass mein bester Freund mich fragt, warum ich eigentlich Food-Bloggerin und nicht Fashion-Bloggerin geworden bin. (Hallo?? Essen>Klamotten, ganz klar!)
|Geklickt| Cooler Song

 

 

Alle Jahre wieder…. Weihnachtsplätzchen die fünfundzwanzigste!

Alle Jahre wieder hocke ich mich einen Tag in die Küche, höre alle möglichen Jingle-Bells-Rock-Lieder rauf und runter und mische diverse Teige an, die ich dann in den heißen Ofen schiebe, abkühlen lasse und mit verschiedensten anderen Stoffen verziere. Wonach hört sich das wohl an?

Richtig, wir haben wieder Weihnachtszeit!!

Und wenn ich daran denke, dass ich das jetzt seit 25 Jahren und wahrscheinlich noch die nächsten 50 Jahre so machen werde, wird mir ganz warm ums Herz. Am liebsten stehe ich jedoch ganz alleine in der Küche zum Kekse backen. Ab und zu habe ich auch welche mit Freunden gebacken, aber am besten geht das meiner Meinung nach alleine. Es ist quasi schon wie ein meditativer Nachmittag für mich.

Dieses Jahr gibt es bei mir Traumstücke und normale Kekse mit Zuckerguss, wie immer. Das Rezept für die normalen Kekse findet ihr hier.

Und das Rezept für die Traumstücke habe ich von Bakingthelaw, allerdings noch mit einem Teelöffel Zimt angereichert:

  • 400g Mehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 250g kalte Alsan, in Stücken
  • 125g Soja-Joghurt (fürs Originalrezept müssen 5 Eigelb ersetzt werden)
  • 2 Pck. echter Vanillezucker
  • 150g Zucker
  • Prise Salz
  • Puderzucker zum wälzen (ca 125g)

Alles mischen und bei 180° C circa 15 Minuten backen! Viel Spaß beim Nachbacken!

Ich wünsche euch alle eine besinnliche Rest-Weihnachtszeit!! :)

nothing is better than cruelty-free baking!   

Menüvorschlag #1: Ein traditionelles Weihnachtsmenü

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Hallo ihr Lieben,

die Weihnachtszeit ist im vollen Gange und auch ich bin schon total in Feiertagsstimmung! Übermorgen habe ich noch eine Abgabe für die Uni, aber ansonsten kümmere ich mich fleißig um Geschenke für meine Liebsten, darum, welche Kekse ich noch kurz vor dem Fest backen werde und was ich zu den diversen Weihnachtsfeiern anziehen werde. Und welche Klamotten ich mir jetzt sowieso noch schnell im Weihnachts-Sale zulegen werde.

Aber ein wichtiges Thema ist natürlich schon abgearbeitet: Was es Weihnachten zu essen geben wird! Ich werde Gemüsestrudel und Tiramisu machen. Und am zweiten Weihnachtstag gehen wir essen. Alles ziemlich simpel. Vielleicht backe ich auch noch eine vegane Sahnetorte, mal sehen.

Falls ihr noch nicht wisst, was ihr an Weihnachten kochen wollt, den kann meine Freundin J sicherlich inspirieren! Sie hat uns am Sonntag alle zum perfekten Weihnachtsdinner eingeladen und zwischen Wichtelgeschenken, Sekt mit Glühweinsirup und lustigen Gesprächen ein unglaubliches Menü aufgetischt! Ich hätte glücklicher nicht sein können, denn das Essen war wirklich der Hammer!

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Zur Vorspeise gab es gemischten Salat mit gebratenen Pilzen, Avocado, Pastinakenchips und Preiselbeerdressing, dazu Crostini mit Hummus und Cranberries. Die hatte sie auch „mal eben“ selber eingekocht.

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Zum Hauptgang genossen wir den Wheaty Festtagsbraten auf Gemüsebett. Auch wenn ich ja wirklich so gut wie nie Fleischersatz esse, hab ich diesen Braten total gerne gegessen! Er war so zart! :D Dazu gab es Pilzfüllung, braune Soße, Rotkohl, Semmelknödel und eine kleine Birne.

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Den Nachtisch mussten wir schnell essen, weil das Lebkucheneis schon am schmelzen war. In der Hektik habe ich dann ganz vergessen ein Foto zu machen. Dazu gab es einen Cherry-Crumble mit Sahne.

Und, was sagt ihr zu diesem Menü? Habt ihr Lust es für euer Weihnachtsdinner nachzukochen oder habt ihr etwas anderes geplant?

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