La Dolce Vita – ein perfektes Dinner in Italien!

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Eigentlich bin ich eine total langweilige Veganerin, was das Ausprobieren von neuartigen Fleisch- und Fisch Ersatzprodukten betrifft. Die meiste Zeit koche ich ausschließlich mit Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide, also allem, was man im Rohzustand und unverarbeitet kaufen kann. Aufs Brot kommt fast immer nur Avocado oder gemüsiger Brotaufstrich und ansonsten verbrauche ich Unmengen an Hafermilch und Sojajoghurt.

Doch letzte Woche wurde ich dann mal in etwas Neues eingeführt, was mich sogar ziemlich beeindruckt hat: Fake-Fisch.

Unsere Perfektes-Dinner-Truppe hatte mal wieder ein Meeting, und da wir seit neuestem immer ein Dinner zu einem bestimmten Land ausrichten, hatte sich meine Freundin für einen italienischen Abend entschieden!

Das Essen war unglaublich lecker… Aber seht selbst!

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Die Vorspeise bestand aus selbstgebackenen Brötchen mit getrockneten Tomaten und einem Suppentrio: Bohnensuppe, Tomatencremesuppe und Artischockensuppe! Welche mein Favorit war?! Unentschieden!!

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Hier seht ihr das Prachtexemplar des Fake-Fisches. Ich glaube, es war ein Lachs von alles-vegetarisch. Serviert wurde er mit einer Zitronennote, Walnusskruste und frischem Rosmarin. Das war übrigens eigentlich ein Rezept für einen echten Lachs.

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Ich fand den Fisch wirklich lecker, doch die auf dem Teller gezeigte Portion überstieg ein bisschen die Größe meines Magens. Wer hätte gedacht, dass Fisch bzw. Fake-Fisch so schnell satt macht? :D Da ich leider keinerlei Vergleichsmöglichkeiten zu echten Fischen habe und somit die Authentizität des Gerichtes nicht beurteilen kann, müsst ihr mir einfach glauben, dass er sehr lecker war. Dazu gab es Polenta!

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Da ich ja eine absoluter Nachtischliebhaberin bin, habe ich mich sehr darüber gefreut: Sizilianischer Zitronenkuchen mit Orangensoße, dazu Zitronensorbet. Traumhaft!

Wie ihr seht, haben wir mal wieder einen richtig schönen und leckeren Gourmet-Abend verlebt und ich freue mich schon euch von unserer nächsten Donnerparty erzählen zu können!!

Alles Liebe,

Laura

Fasten auf meine Art und Weise – mit dem Fastenkasten von Voelkel!

Hallo ihr Lieben,

vor einiger Zeit schrieb mich Franziska von der Firma „Voelkel“ an, ob ich nicht Lust hätte, für einige Zeit den neuen Fastenkasten auszuprobieren. Das ist quasi ein Kasten mit verschiedenen Säften, die man im Rahmen einer Fastenkur trinken kann. Im Set ist auch noch eine ausführliche Anleitung enthalten, wie man das Fasten am besten durchzieht.

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Was mich direkt angesprochen hat, war die Tatsache, dass die Säfte hauptsächlich aus heimischen Vitaminen bestehen anstatt irgendwelcher exotischer Superfoods. Im Set enthalten sind nämlich keine Goji-Beeren, Acai und co., mit denen ich meistens eh nichts anfangen kann, sondern Säfte aus Sauerkraut, Rote Beete und Möhren. Außerdem sind alle Säfte in Demeter-Qualität und damit bestens für den Körper, der vor allem während so einer Fastenkur die besten Vitamine ohne Zusatzstoffe oder Pestizide braucht.

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Schnell habe ich also geantwortet, dass ich gerne ein Fasten-Experiment starte und habe mich total motiviert auf allen möglichen Kanälen über das Fasten informiert. Dann kam irgendwann der Kasten in meiner Wohnung an und ich hatte Hals über Kopf zu tun: Projekte für die Uni mussten abgearbeitet werden, jedes Wochenende stand irgendeine wichtige Party an, Mensa-Dates und Weinabende abgehalten und natürlich mein wöchentliches Sportprogramm weiter durchgezogen werden. Mir fehlte schlicht und einfach über viele Wochen die Gelegenheit eine Auszeit zu nehmen und mir die nötige Ruhe für eine Fastenwoche zu gönnen.

Doch da mich die Säfte immer noch anlachten, habe ich an meine wöchentlichen Fastenkuren in Indien gedacht, die ich mit meinem Gastvater durchgezogen habe.

Da das Wochenende auch in Indien dazu genutzt wird, möglichst viel zu essen, haben wir also jeden Montag ein indisches Fasten eingelegt. Das bedeutete eigentlich hauptsächlich, kein Brot und kein Getreide zu sich zu nehmen, sondern das indische Fastengericht Sabudhana, das sind kleine Tapiokakügelchen.

Also habe ich mich dann vor einigen Wochen dazu entschieden, die Voelkel-Fastenkur auch auf diese Art und Weise durchzuziehen und seitdem bin ich fleißig jeden Montag dabei, keine feste Nahrung zu mir zu nehmen, sondern hauptsächlich Smoothies und Säfte.

Was dabei gut hilft ist, dass ich Montags keine Kurse habe, sondern den ganzen Tag von zu Hause arbeiten kann. Da braucht man sich nicht zu viel zu bewegen und kann sich damit voll und ganz auf das Fasten konzentrieren.

Der Montag ist dabei für mich ein schöner Tag, um langsam vom Wochenende in eine tatkräftige Woche zu starten, zu entgiften, den Fokus auf meinen Körper zu legen und die Balance zu halten.

Was haltet ihr von der Idee?

Hier noch einmal meine ausführliche Meinung zu den Säften (habe aber noch nicht alle getestet):

 

Sauerkrautsaft: Schmeckt superlecker und quasi genauso wie der Saft von Sauerkraut aus der Dose. Kann nicht genug davon bekommen! Ich liebe Sauerkraut!

Möhrenmost: Schmeckt nicht ganz so süß wie der Möhrensaft, den man sonst in den herkömmlichen Supermärkten kaufen kann, aber herrlich möhrig und schön erfrischend!

Fitness-Cocktail: Es ist von jedem Gemüse was dabei, außerdem Säfte von Brennnessel, Artischocke und Löwenzahn. Sehr lecker!

Die anderen drei Sorten werde ich noch testen und euch dann ein Fazit geben.

Habt ihr auch Interesse an dem Fastenkasten? Ihr erhaltet ihn in Naturkostläden, Reformhäusern oder Bioläden für einen sehr fairen Preis von 16,99€. Ich werde ihn mir auf jeden Fall immer wieder kaufen, solange ich mein montägliches Fasten weiter durchziehe! Daumen hoch!

Habt ihr schon einmal eine Fastenkur durchgezogen? Oder einzelne Fastentage?

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Blondes have more fun: Haferflocken-Blondies!

Hallo ihr Lieben,

und ich hoffe, ihr habt einen wunderschönen Sonntag! Ich komme grad von einem ausgiebigen Katerfrühstück in meinem Lieblingsfrühstückscafé Malik in Münster und gehe gleich zum nächsten Kaffee über. Heute Abend ist wieder perfektes Dinner geplant. Was gibt es schöneres als entspannte Sonntage?

Falls ihr gerade zu Hause sitzt und Lust auf etwas Süßes habt, habe ich hier noch die perfekte Ergänzung zu diesem schönen Sonntag: Blondies!!

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Da ich ja sowieso nicht so der größte Schokoladenfan bin, ist es ja schon fast klar, dass ich auch zum Naschen lieber die helle Variante bevorzuge! Dieses Mal hab ich allerdings etwas Neues ausprobiert: Haferflocken! Ich kann mich momentan in Haferflocken in allen Varianten hineinlegen und kombiniert mit Walnüssen und Rosinen ist es einfach die perfekte Geschmackskombi. Da können noch so viele Schokoladenbrownies mit den verschiedensten Aromen der Welt kommen: Ich bleibe bei blond!

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Haferflocken-Blondies

Ihr braucht:

  • 60g Margarine
  • 40 ml Öl
  • 100 ml Pflanzenmilch
  • 2 Vanillinzucker
  • 125 g Zucker
  • 125 g Mehl
  • 75 g Haferflocken
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 Handvoll Walnüsse
  • 1 Handvoll Rosinen

Und so gehts:

Margarine auf dem Herd schmelzen lassen, Öl und Pflanzenmilch hinzugeben und alles verrühren. Die restlichen Zutaten ebenfalls vermischen und alles miteinander vermengen. In eine kleine Form geben. Bei 180° C für ca. 20-25 Minuten backen.

Aufpassen: Die Blondies halten sich nicht sehr lange! Es wird sich sehr schnell ein Suchtfaktor einschleichen, sodass dieses Blech höchstens einen oder zwei Tage überlebt. ;)DSC_7593 DSC_7594   DSC_7599

Zeit für Nachtisch: Nougatmousse (aus nur 4 Zutaten!)

Die besten Abende mit den besten Freundinnen sind diese, an denen man es simpel hält.

Es braucht nicht mehr als ein paar Flaschen Wein, ein leckeres, schnell gekochtes Gericht wie Kürbislasagne, Burrito Bowl oder Gemüsecurry und ein paar ausufernde Gespräche über alles, was dir momentan im Kopf herumschwirrt.

Ein paar Kerzen, die Lieder, die ihr am liebsten hört, leise im Hintergrund, und laute, alberne Witze.

Ein kleiner, süßer, schneller Nachtisch, der nicht zu viel ist, aber doch genug, um…. – Halt! Da liegt bei mir oft das Problem!

Vegane Nachtische dauern oft ziemlich lange oder schmecken gar nicht so lecker, wie sie es versprechen. Auch wenn ich mit meinen Freundinnen immer fleischfrei koche, gibt es doch nicht so viele Desserts, die ohne Milchprodukte oder Ei auskommen. Und einen Kuchen zum Nachtisch finde ich meistens eher unpassend.

Normalerweise bevorzuge ich ja als Nachtisch einen Espresso, doch für meine Freundinnen lasse ich es dann doch auch gerne mal süß werden. Wie in diesem Fall. Das Schlagfix schmeckt sehr neutral und sahnig und ist für mich daher der optimale Sahneersatz für Nachtische wie diesen!

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Für das Nougatmousse braucht ihr nur 4 Zutaten – wettet, dass das schneller geht als der Espresso aufgebrüht ist?

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Das Mousse lässt sich übrigens auch perfekt als Cupcake-Dekoration verwenden! Unbedingt ausprobieren!

Nougatmousse

Ihr braucht:

  • ein kleines Päckchen zuckerfreies Schlagfix (200ml)
  • 2 Pck. Vanillinzucker
  • 40 g dunkle Kuvertüre
  • 40 g Nougat (z.B. von RUF)

und so einfach gehts:

Schlagfix mit dem Handmixer aufschlagen. Währenddessen in einem Wasserbad Kuvertüre und Nougat schmelzen lassen und anschließend leicht abkühlen. Alles mit dem Vanillinzucker vermischen, gut durchkühlen lassen und anrichten.

Lasst es euch schmecken!

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ultimate foodporn: Erdbeeren und Schokolade!

Hallo ihr Lieben,

eigentlich bin ich ja keine besondere Naschkatze. Nach dem Essen möchte ich keine Schokolade, sondern lieber einen starken, schwarzen Espresso und abends vor dem Fernseher begnüge ich mich eher mit einer Bio-Nussmischung statt Chips. Unterwegs habe ich nie einen Schokoriegel dabei, sondern lieber Pfefferminzkaugummis, und bei Mädelsabenden greife ich auch lieber zu einem Glas Wein als Gummibärchen.

Doch letzte Woche kam er wieder über mich – der Backwahn!! Da ich momentan auch immer Samstags in der Uni bin, brauchte ich eine Süßigkeit um mich aufzumuntern und motivieren. Außerdem hatte ich am Tag zuvor Erdbeeren gekauft… und wer kann bei frischen und knackigen Erdbeeren in Kombination mit dunkler Schokolade schon nein sagen?

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Also entschied ich mich für saftige dunkle Brownies mit ziemlich dicken Schokostückchen und Erdbeerbelag. Für das gute Gewissen mit Dinkelmehl und braunem Zucker :D

Und da ich auf diesem Blog noch kein einziges Brownierezept gefunden habe, hole ich das hiermit nach:

Chocolate Chip Brownies

Ihr braucht:

 

  • 290 g Dinkelmehl (oder normales Weizenmehl)
  • 120 g Rohrzucker
  • 5 El Speisestärke
  • 3 Tl Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 30 g Kakao zum Backen
  • 4 El Zitronensaft
  • 100 ml Öl
  • 300-350 ml Pflanzenmilch
  • 150 g vegane Zartbitterschokolade

Und so gehts:

Den Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Mehl mit Rohrzucker, Speisestärke, Backpulver, Natron, Kakao und Vanillezucker mit dem Schneebesen verrühren. Seperat Alsan mit Zitronensaft und Sojadrink mischen und in mehreren Schritten dazugeben. Schokolade ganz grob hacken und unterrühren. Alles ordentlich durchrühren und in eine Brownieform geben, 20-25 Minuten backen.
Die Ganache besteht aus Schokolade mit etwas Margarine geschmolzen.
Viel Spaß beim Nachbacken und einen schönen Start in den Frühling!
Was sind eure liebsten Rezepte mit Erdbeeren und Schokolade?

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Vegan Leben leicht gemacht!

Der Frühling kommt raus, die Sonne scheint, man ist mehr draußen und hat eigentlich Lust den ganzen Tag unterwegs zu sein. Was kommt da zu kurz?

Klar, das Kochen.

Auf kochen habe ich viel mehr Lust im Winter, wenn die Tage kalt sind und der Herd warm ist.

Deswegen habe ich mich auch sehr darüber gefreut, als mir die Firma „vegan leben“ ein Testpaket mit jeder Menge Futter hat zukommen lassen, welches ich natürlich ausgiebig für euch getestet habe. Viele von euch kennen sie vielleicht aus bekannten Supermärkten (in Münster beispielsweise REWE), in denen sie oft ein ganzes Regal voll haben.

Es war sehr süß eingepackt und bestand aus lauter Leckereien wie einer Dose veganer Gulaschsuppe, veganem Brotaufstrich, Gummibärchen, einem Brainfood-Riegel und einer Packung Aronia-Beeren. Alles in allem eine tolle Mischung! Jetzt zu den einzelnen Komponenten – mein Hund durfte übrigens mittesten!

Zuerst die von uns positiv bewerteten Produkte*:

Die Gulaschsuppe fanden Louis und ich super für zwischendurch. Wir sind aber leider nicht ganz so schnell satt zu kriegen, weswegen wir eine Tasse Basmati-Reis in die Suppe gegeben haben. Das war dann eine optimale Mischung für zwischendurch und dauerte auch nur 10 Minuten, bis es fertig war!

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Der Brotaufstrich war ebenfalls sehr lecker. Normalerweise esse ich nicht viele Brotaufstriche, da ich finde, dass die meisten einfach irgendwie gleich schmecken. In diesem hier ist etwas Olive beigemischt, was dem ganzen einen lecker-italienischen Geschmack gibt. Ich kann ihn mir gut zu Bruschetta vorstellen.

Die Gummibärchen sind ebenfalls super und sehr geschmacksintensiv! Das Gute ist, dass sie in einer kleinen Tüte verpackt sind. Bei mir ist es nämlich meistens so, dass ich viele Sachen direkt komplett aufessen muss. Bei einer kleinen Tüte halten sich die Kalorien in Grenzen und man gerät nicht in Gefahr, zu viel zu essen.

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Negativ fanden wir:

Den Brainfood-Riegel. Also, er war zwar sehr lecker, doch die kleine Größe des Produktes lässt einen annehmen, dass man diesen Riegel unbedenklich als Snack für zwischendurch essen kann. Doch aufgepasst! Ein Riegel enthält über 500 Kalorien! Das finde ich wirklich zu viel für einen Snack, der einen gesunden Snack für zwischendurch suggeriert.

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Die Aronia-Berren. Ich stehe ja sowieso nicht so auf dieses ganze Superfood-Zeug und weder pur noch im Müsli schmecken mir die Beeren. Ich werde sie wohl weiterverschenkten.

Alles in allem muss ich jedoch sagen, dass die Produkte von vegan leben auf jeden Fall weiterzuempfehlen sind! Probiert euch mal durch!!

Für weitere Informationen besucht www.veganleben.de

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*Die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Danke liebes Vegan Leben – Team!

Viva Mexico – ein veganes Menü mal anders!

Hallo ihr Lieben,
nachdem es jetzt nach meinem Mumbai-Post eine kurze Pause auf dem Blog gab, geht es jetzt weiter!
Doch auf die restlichen Indien-Erzählungen und Reisetipps werdet ihr noch ein wenig warten müssen.

Zum einen, weil mit dieser Reise viele Emotionen verbunden sind, die alle momentan noch nachwirken, zum anderen, weil mit dem Schreiben eines Posts auch ein Schlussstrich unter meinen Urlaub gesetzt wird. Es ist endgültig vorbei, ich bin wieder in Deutschland, was auch gut ist, weil ich viel vorhabe und arbeiten möchte, aber zum anderen auch traurig, weil ich so tolle Leute getroffen habe, die ich jetzt wieder vermissen werde.
Naja, dafür gehts heute auf eine Reise nach MEXICO!! Viva Mexico (ausgesprochen: Mechhhiko mit hartem ch). Die Mexikaner sind wirklich ein nettes und lebenslustiges Volk und sicher werde ich auch noch irgendwann mal dorthin fliegen.

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Das war wohl auch einer der Gründe, warum meine Freundin J zum perfekten mexikanischen Dinner eingeladen hat.
Ursprünglich haben wir uns mit fünf Mädels über die vegane Facebookgruppe aus Münster kennengelernt, um eine Dinnertruppe zu gründen, bei der jede einmal im Monat zum veganen Dreigängemenü einlädt. Jetzt kennen wir uns schon über ein Jahr und sind inzwischen zu Freundinnen geworden, die nicht mehr nur perfekte Dinner kochen, sondern auch zusammen Sport machen, Thanksgiving feiern, Grillabende veranstalten oder ins Kino gehen. Und wir unterhalten uns zu 90% auch nicht über vegane Ernährung und böse Fleischesser, sondern lieber über alles andere, was Spaß macht! Das letzte vegane Dinner im Februar kam von mir und fand unter dem Motto „Indien“ (welch ein Zufall ;)) statt, doch da hatte ich in dem ganzen Kochstress auch leider total vergessen mein tolles Menü zu fotografieren. Deswegen zeige ich euch heute Mexico.
Um einen möglichst authentischen Einblick zu geben, hat J nicht nur ihre in Mexico lebende Freundin interviewt, sondern auch unbekannte echt mexikanische Lebensmittel wie Kaktusblätter, Tortillas und exotischer Gewürzmischungen besorgt. Und so sah das alles aus:

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Die Vorspeise nannte sich „pico de gallo con totopos, creme de elote“ und bestand aus einer unglaublich knoblauchlastigen, aber genauso leckeren Salsa aus gerösteten Tomaten mit Tortillas, dazu gab es eine cremige Maissuppe mit etwas Koriander. Am liebsten hätte ich zwei Teller Suppe gegessen, aber aus Erfahrung weiß ich inzwischen, dass ich mich bei der Vorspeise zügeln muss, um noch genug Platz für die restlichen Gerichte zu haben!

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Das ist die Hauptspeise: Tacos Mixtos. Tacos kennt ihr sicher alle irgendwoher, normalerweise sind das diese harten Muscheln, in die dann entweder Fleisch oder Gemüse gefüllt und mit Käse bestreut wird. Doch – Überraschung – in Mexico sind die Tacos gar nicht hart! Sondern superweich. Wir hatten Weizen- und Maistacos. Die Füllungen, die ihr oben sind, sind von links nach rechts aufgezählt folgende: Linsen mit Gemüse, Kaktusblätter in Tomatensoße, Kartoffel und Paprika in schwarzem Bohnenpüree und Pilze mit Paprika und Erdnüssen. Dazu gab es Tomate, Avocado und Koriander, die man dann noch über die restlichen Gerichte geben konnte.

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Der Nachtisch bestand aus Flan (so etwas wie Vanillepudding) mit Karamellsoße, dazu gab es Churros mit Schokoladen-Rum-Soße!

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Wie ihr wahrscheinlich sehen könnt, waren wir am Ende nicht nur bis obenhin satt, sondern auch zufrieden und glücklich, dass wir so viele neue Gerichte probieren durften!
Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen inspirieren und mit auf eine kulinarische Reise nehmen!
Eine schöne Rest-Woche,
Laura

Indien Teil I: Mumbai – Tipps und Hotspots in der Metropole!

Namaste mere dosts (das ist Hindi und bedeutet: Hallo meine Freunde),

ich bin wieder im Lande und frage mich, wie die letzten drei Wochen so schnell an mir vorbeiziehen konnten. Ein Wimpernschlag und ich bin wieder in der Realität. Ein Windhauch und ich sitze wieder bei voll aufgedrehter Heizung bei einer Außentemperatur von -1°C in meiner Wohnung. Ein Atemzug und der Smog der Großstadt, der Duft der Strandpalmen ist wieder am anderen Ende der Welt.

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Ich habe so viel gesehen, entdeckt und erlebt und versuche euch mal einen kleinen Tourguide zusammenzustellen. Der Lonely Planet taugt meiner Meinung nach in Indien nicht viel. Er empfiehlt keine schönen, interessanten Orte, die sonst niemand kennt, sondern stellt die normalen Touristen-Hotspots zusammen, die meistens schon viel zu oft besucht wurden, dreckig und hässlich und nichts besonderes sind. Wir haben aber auch keine Rundreise gemacht und waren auch nicht auf Sightseeingjagd, sondern sind eigentlich eher nach Indien geflogen um ein bisschen abzutauchen, Freunde und Familie zu treffen, zu entspannen und natürlich um Abenteuer zu erleben!
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Was man bei einer Reise nach Indien unbedingt vorher wissen muss: Indien ist DAS Land der Kontraste. Es gibt keine Kompromisse und alles, was man erlebt, ist so nah beieinander und doch so unterschiedlich. Arm und Reich, Schön und Hässlich, Sauber und Dreckig, Bunt und Farblos, Freundlich und Gehässig, Klug und Dumm… etc etc.

Mumbai war der erste Punkt unserer Reise. Ich war damals nur ein paar Mal dort, weil ich ja in Pune (200km südöstlich) gewohnt habe und war daher neugierig, wie es dort so aussieht.

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Nach einem 8-stündigen Lufthansa-Flug erreichten wir die Stadt, die niemals ruht. Der Flug war erstaunlich bequem und ganz anders als die Langstreckenflüge, die ich bisher mit Lufthansa gewohnt war. Wir saßen direkt am Rande der Premium Economy Class und direkt nach dem Start bekam jeder Gast ein warmes nasses Handtuch und ein Glas Sekt zur Erfrischung. Beim Essen konnte man zwischen indisch-vegetarisch und deutsch wählen. Außerdem hatte jeder Sitz einen Fernseher an der Rücklehne, an dem man zwischen unglaublich vielen deutschen und internationalen Serien und TV-Shows, Musik, Hörbüchern und Spielen wählen konnte. Alles in allem eine sehr angenehme Anreise!

In Indien angekommen, wurden wir direkt in eine mollig warme Wolke aus Hitze, Lärm und verschiedenen Gerüchen gehüllt und ich fühlte mich direkt wieder wie zu Hause! ;)

Die Tage in Mumbai haben wir dann tagsüber damit verbracht, durch die Stadt zu fahren und zu spazieren, viel zu essen und abends habe ich mich dann mit meinen Freunden getroffen und bin ein bisschen feiern gegangen. Das schönste: Ich habe die Leute damals in meinem Austauschjahr kennengelernt und es ist jedes Mal wenn wir uns wiedersehen genauso wie früher! Gute Laune stirbt anscheinend nie…

Abgesehen davon, fand ich Mumbai ein bisschen hässlich. Die Straßen sind zwar einigen Stadtteilen ganz schön, doch es besteht hauptsächlich aus abgeranzten Hütten, in denen die armen Menschen der Stadt ihre Geschäfte betreiben und nebenbei noch leben, und viel zu modernen Hochhäusern, die etwas deplaziert wirken und unökologisch nebenbei sind. Doch Umweltbewusstsein interessiert die Stadtbewohner, die ihre Stadt übrigens meistens „Bombay“, nach der alten englischen Kolonialbezeichnung, nennen, nicht. Es soll alles nur so groß wie möglich und so modern wie möglich sein. Mumbai kann man mit Frankfurt vergleichen. Alle wohnen dort um zu arbeiten, aber weniger um zu leben.

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So, und jetzt meine Mumbai Highlights:

1. Apps:
Für ganz Indien empfehle ich euch die App „Zomato“. Dort werden Bars, Restaurants, Cafés und Clubs inkl. Wegbeschreibung in der Nähe aufgeführt, es gibt Fotos und Bewertungen ähnlich wie bei dem deutschen Vertreter „Yelp“. Die App wird von fast allen Indern genutzt und man findet schnell tolle Plätze!
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2. Wenn ihr etwas Sightseeing machen wollt, hier einige Hot-Spots:

  • Gateway of India (so etwas wie der indische Triumphbogen) und das benachbarte Hotel „Taj“. Dort kann man auch schöne Bootfahrten machen.
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  • Siddhivinayak Tempel
  • Haji Ali Moschee
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  • Hanging Gardens in Malabar Hill (Aussichtspunkt!)
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  • Mani Bhavan: Mahatma Gandhis Geburtshaus
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  • Dobi Ghat (Indiens größte Outdoor-Wäscherei)
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  • Colaba Causeway: eine superlange Bazarstraße, die direkt vor dem Gateway of India entlangläuft)
  • Chhatrapati Shivai Terminus (Victoria Station) – in neugothischer Architektur gestalteter Hauptbahnhof
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  • Bollywood Film City (da kommt man aber nur entweder mit einem Sightseeing-Tourbus rein oder wenn man Freunde aus Bollywood hat)
  • Bandra-Worli Sea-Link: eine Verbindungsbrücke zwischen Nord- und Süd-Mumbai
  • Das teuerste Haus der Welt, welches dem Chef einer indischen Telefongesellschaft gehört. Es hat 27 Stockwerke und es wohnen ganze 4 Menschen drin! Er mit seiner Familie eben. Integriert in das Haus ist das private Krankenhaus des reichen Onkels und drei Helikopterlandeplätze.
  • Chowpatty Beach: Ein Strand, der nicht zum Sonnen, sondern eher als Picknickwiese genutzt wird. Abends kommen dort die Bombayer zusammen, um dort gemeinsam in einer der Buden das berühmte „Bhel Puri“ zu essen oder sich zusammenzusetzen und zu unterhalten.
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  • Marina Drive: Sonnenuntergang gucken!
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3. Ganz wichtig in Indien: Shopping!
Ich rate euch, mit einem halbleeren Koffer anzureisen und ihn dann im Laufe der Reise zu füllen.

Mumbai ist ein Shoppingparadies, allerdings auch etwas teurer, also in den Malls. Nicht auf den Straßenständen!

  • Linking Road Bandra West: Straßenverkäufe und schicke Boutiquen! Bandra ist sowieso der neue aufstrebende Stadtteil Mumbai. Während früher Süd-Mumbai eher der Mittelpunkt der Stadt und des Treibens war, ist es heute Bandra im Norden. In Bandra und im nebenan gelegenen Stadtteil Andheri West wohnen auch die meisten (Möchtegern-) Bollywoodstars.
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  • Infinity Mall in Andheri West: Ein riesiges Shoppingcenter mit modernen westlichen und indischen Läden, außerdem Coffeeshops und andere Leckereien.
  • Phoenix Mall in Bandra: ähnlich der oben genannten Mall, aber noch eine Nummer größer und spektakulärer.
  • Colaba Causeway: Gut, wenn ihr gerne handelt und an Ohrringen, Hemden, Schals und anderen Kleinigkeiten interessiert seid.

4. Essen:
Das geht sehr gut in Mumbai! Hier einige tolle Restaurants (wenn ihr wissen wollt, wo sie sich befinden, gebt den Namen bei www.zomato.com ein). Vegetarisch und vegan ist überhaupt kein Problem in ganz Indien. Viele Inder sind sowieso Vegetarier (indisch vegetarisch = kein Fleisch, Fisch und Ei!):

  • Das 2008 bei einem Anschlag zerstörte Café Leopold ist heute wieder renoviert (man sieht nur noch ein paar verkohlte Stellen in der Decke) und lädt zu leckeren Kleinigkeiten und Getränken ein.
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  • Café Mondegar, wie das Café Leopold auch am Colaba Causeway (Süd-Mumbai) gelegen, ist ebenfalls ein Backpacker-Hotspot und lädt zum Menschen beobachten und snacken ein.
  • Jyran im Sofitel Mumbai: Das traditionelle indische Tandoori-Restaurant hat eine wahnsinnig schöne und romantische Dachterrasse, die Kellner sind sehr aufmerksam und lesen einem jeden Wunsch von den Augen ab.
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  • Me so happi: Das in Bandra etwas versteckt liegende Restaurant ist ein tolles modernes Restaurant, in dem es erstklassige italienische und indische Küche gibt.
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  • Out of the Blue Restaurant im La Sutra Hotel: Europäische und internationale Küche in superschönem Ambiente

5. Kneipen und Feiern:
Eigentlich ist an jedem Abend irgendwo etwas los, wo man noch in ruhiger Atmosphäre ein Bier trinken und nette Leute kennenlernen kann:

  • Bora Bora: in der Linking Road Bandra, kann man dort auf Holzbänken auf der Terrasse sitzen und sich von der Musik und der entspannten Stimmung um sich herum beschallen lassen.
  • The Bar Stock Exchange: Das Prinzip dieser Bar beruht auf den Aktienkursen der Getränke. Die Nachfrage bestimmt das Angebot und damit auch den Preis der Getränke. Man kann ebenfalls draußen sitzen. Probiert unbedingt den leckeren Aloo Chaat!
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  • Monkey Bar: Fingerfood und Bier
  • The Ghetto: Gar nicht soo ghettomäßig-gruselig, sondern stattdessen gemütlich ist dieses Restaurant, in das man durch eine doppelte Tür eintritt und sich mitten in einem nur von Schwarzlicht beleuchteten Raum wiederfindet, in dem die Wände mit Neonfarbe bemalt sind.
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  • 24 Shisha Lounge: in einem etwas unheimlichen Stadtteil gelegen, befindet sich die Shishabar ganz oben auf einem Hochhaus. Obwohl Shisha vor einigen Jahren in Indien verboten wurde (und damit auch mein absolutes Lieblingscafé Mocha pleite gemacht hat), gibt es noch für einige Bars Ausnahmegenehmigungen.
  • WTF in Andheri West: Dort war ich selber nicht, aber habe nur davon gehört. Angeblich sitzen in dieser Bar alle Möchtegern-Bollywoodschauspieler, die es aber nicht so richtig im Business schaffen!
  • AER: Wenn ihr so richtig feiern gehen wollt, ist hier am Wochenende immer viel los. Der Club befindet sich im Seasons Hotel.

So, jetzt habe ich mir die Finger wund getippt und hoffe, ich habe euch einigermaßen geholfen, falls ihr demnächst auch mal nach Mumbai fliegen wollt. Es ist nämlich sehr schwierig, sich in dieser riesigen Metropole mit ihren 20 Millionen Einwohnern zurechtzufinden, vor allem wenn man niemanden kennt und selber keine Ahnung hat oder noch nie in Indien war.

Wenn ihr euch fortbewegen wollt, empfehle ich euch die App „Uber“ oder ihr nehmt euch einen privaten Wagen mit Fahrer vom Hotel. Autorickshaws fahren nämlich nicht nach Süd-Mumbai und nachts ist es nicht so sicher, sich ein normales Taxi zu nehmen, da die Fahrer nämlich manchmal etwas sauer werden können, wenn sie dich nicht abzocken können. Uber und Hotelfahrer sind aber sicher und werden euch sicher nicht versuchen übers Ohr zu hauen.

Ich wünsche euch eine schöne Rest-Woche!!

Alles Liebe,

Laura

Mehl- und glutenfreie Oatmeal-Cookies, perfekt zum Frühstück!

Hallo ihr Lieben,

das heutige Rezept ist komplett mehlfrei – und dabei auch noch superlecker!

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Die Mehlfreiheit dieser Kekse ist allerdings nicht irgendeinem Glutenverzicht von mir geschuldet, sondern schlicht und einfach meiner Vergesslichkeit. Meine Freundin ist umgezogen und ich war als Helferin eingetragen. Und als besonders nette Helferin spendiert man dann natürlich auch noch eine Dose Kekse für die armen Umzügler!

Doch direkt nachdem ich fast alle Zutaten zusammengerührt hatte, fiel mir auf, dass ich total vergessen hatte Mehl zu kaufen. Für einen Gang zum Supermarkt war ich zu faul. Also blieb mir nur die Variante zu versuchen das Mehl irgendwie anders zu ersetzen.

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Und es ist sogar echt gut geworden! Die Kekse sind leicht matschig – meine Freundin meine, sie erinnern sie an englische Flapjacks. Ein bisschen zäh, ein bisschen gesund, ziemlich süß und alles in allem eine gute Mischung. Perfekt, wenn man mal etwas Energie für zwischendurch braucht oder einfach, wie bei mir, als Ergänzung zum Frühstück.

Damit kann der Tag doch nur toll werden, oder?

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Oatmeal-Cookies ohne Mehl

Ihr braucht:

  • 125 g Alsan bzw. Margarine
  • 175 g braunen Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 2 EL Sojajoghurt
  • 1 Vanilleextrakt
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 200 g zarte Haferflocken
  • 1 große Handvoll Walnüsse, leicht zerkleinert
  • 1 große Handvoll Rosinen

und so gehts:

Margarine mit Zucker und Vanillezucker mit dem Mixer schaumig schlagen. Sojajoghurt und Vanilleextrakt hinzugeben. Separat Mandeln mit Natron und Salz mischen und Esslöffelweise in die Margarinemischung geben. Anschließend Haferflocken, Rosinen und Walnüsse hinzugeben und alles bei 190°C ca. 15 Minuten backen. Wenn die Kekse leicht gebräunt sind, aus dem Ofen holen. Sie sind noch ziemlich weich, werden aber hart, wenn man sie für ein paar Minuten abkühlen lässt.

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Authentischer gehts nicht! Indischer Chai

Hallo ihr Lieben,

In einer Woche ist es soweit – es geht zurück nach Indien! Das Land, in dem ich vor 8 Jahren für ein Jahr gelebt habe, ein bisschen erwachsen geworden bin, Spiritualität und die Welt entdeckt habe.

Ich bin super neugierig. Neugierig auf die Veränderungen in meiner „Heimatstadt“, darauf, meine Freunde wiederzutreffen, meine Familien zu besuchen, das indische Leben neu zu entdecken. Alles ist vorbereitet. Und ich warte auf den Abflug.

Zur Feier des Tages habe ich heute ein neues indisches Rezept für euch – indischen Chai. Einige von euch haben sicher schon einmal selber Chai gekocht, doch das hier ist das Geheimrezept meiner Gastmama. Nachkochen erwünscht! Ich kann mich gut erinnern, dass ich in meiner Gastfamilie irgendwann der „Chaiwallah“ geworden bin, die Teekocherin. Nachdem ich das Geheimrezept drauf hatte, wurde mir als Tochter des Hauses die Aufgabe zuteil, jeden Abend den Tee für die Familie zu kochen.

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Echter indischer Chai ist immer ein bisschen zu würzig, ein bisschen zu süß und ein bisschen zu stark, und genau diese Mischung macht meinen Chai so authentisch. Man trinkt ihn auch nur aus kleinen Gläschen, dafür auch manchmal 2-3 von denen.

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Und indischer Chai hilft gegen alles. Sei es Liebeskummer, eine schlechte Note oder aber auch einfach nur schlechte Laune, nach einem Gläschen Chai sieht alles wieder besser aus!

Also, passt auf, hier mein Rezept:

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Indischer Chai

Ihr braucht:

  • 500 ml Pflanzenmilch (Ich habe Hafermilch „Smelk“ genommen, das ist die Beste und lässt den Tee am authentischsten schmecken!)
  • 5 Cardamomkapseln (gibts im indischen Supermarkt)
  • 5 Scheiben Ingwer, ohne Schale
  • viel Zimt
  • 1 gehäuften Esslöffel schwarzen losen Tee, ich habe „Bünting Tee“ genommen

und so gehts:

Milch in einen Topf geben, Cardamom, Ingwer und Zimt – ich habe 15 mal mit dem Zimtstreuer über den Topf geschüttelt ;) – hinzufügen und alles aufkochen lassen. Bei kleiner Flamme für 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend den Tee hinzugeben und alles noch einmal aufkochen lassen. Durch ein Sieb geben und direkt heiß servieren!

Echte Chaiwallahs gießen den Tee übrigens noch mehrmals in hohem Bogen von einem Topf in den nächsten, damit der Tee richtig schaumig wird! Unbedingt ausprobieren!

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Mal gucken, ob ich von India aus auch bloggen kann. Den Laptop lasse ich sicherheitshalber zu Hause. Ich werde aber auf jeden Fall Fotos und neue Anregungen mitbringen!!

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