Giftguide I – Geschenkideen für Weihnachten

Hallo ihr Lieben,

im Laufe der Adventszeit werde ich euch hier ein paar Ideen vorstellen, womit ihr eure Lieben beschenken könnt. Und damit versuche ich es zu vermeiden, euch den X-ten Schal oder das 50te Armband zu präsentieren, sondern ich versuche euch innovative Geschenke rauszusuchen, die so noch niemand gesehen hat.

Ich liebe ja Weihnachten und ich liebe es meine Liebsten zu beschenken. Dabei müssen die Geschenke gar nicht teuer oder aufwendig sein, sondern ich mag auch gerne Selbstgemachtes verschenken. Ich liebe es meinem Freund einen Adventskalender zu basteln, meiner Mama ein selbstgeknüpftes Armband zu schenken (auch wenn sie schon tausende hat), meinem Papa eine Portraitzeichnung von sich selber und meiner Schwester einen Schwesternabend mit selbstgekochtem Essen zu schenken. Das sind eigentlich auch die wahren und besten Geschenke.

Nichtsdestotrotz geht es in meinem Gift Guide darum, sinnvolle und coole Geschenke herauszusuchen, die einfach immer funktionieren und praktisch sind.

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Der erste Teil dieser Serie ist mir dabei im wahrsten Sinne des Wortes in die Hände geflogen und nannte sich „Orient Express“. Ohne etwas bestellt zu haben, wartete dieses süß verpackte Paket vor meiner Haustür und freute sich darauf ausgepackt zu werden. Und ich war direkt begeistert:

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Es handelt sich dabei um einen sogenannten „FoodMug“ von Alfi. Das ist quasi eine Thermoskanne für Essen. Mit dabei waren ein kleines Paket Couscous, ein Döschen Gemüse Sugo und ein paar Rezepte. Das beste an dem FoodMug ist meiner Meinung nach, dass man so die Möglichkeit hat, sich selbstgekochtes Essen mitzunehmen, es warmzuhalten (besonders für die Uni praktisch!!) und dass er nicht aus Plastik, sondern aus hochwertigem Edelstahl besteht.

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Eignen tut sich das Geschenk für alle Menschen, die viel arbeiten oder studieren und hauptsächlich unterwegs essen. Daher super für die Schwester/den Bruder oder den*die Kolleg*in. Oder das Patenkind? Es gibt die FoodMugs auch in bunten Farben mit aufgemalten Gesichtern!

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Ich habe mir zum Testen den Couscous mit 100ml Wasser aufgegossen, mit dem Sugo vermischt und einige Leftovers vom Tag davor hinzugegeben – ein bisschen Kürbis und etwas gebratenen Spitzkohl.

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Das Ergebnis war einfach super, passte gut zusammen und ich werde den FoodMug jetzt definitiv öfter mal mit zur Uni nehmen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und eine frohe Vorweihnachtszeit!

PS: Dieser Post spiegelt meine eigene Meinung wieder, für die ich nicht bezahlt wurde. Lediglich das Produkt wurde mir umsonst zur Verfügung gestellt.

 

Laura auf der Buchmesse, Teil I. Oder: wie bringe ich mein Buch an den Verlag?

Hallo ihr Lieben,

lange habe ich den Artikel vor mich hergeschoben – ungefähr einen Monat, aber jetzt nehme ich mir endlich mal die Zeit, euch von der Frankfurter Buchmesse zu erzählen! Dazwischen ist viel passiert – mein Blog hat nämlich heimlich, still und leise seinen Serverplatz gewechselt, ich habe drei Unikurse für dieses Semester bereits abgeschlossen, zwei Partys gegeben und war nebenbei auch noch ein Wochenende auf Norderney, da ich Geburtstag hatte.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema! Diesmal hat es aber weder etwas mit Nudeln, noch mit Schokolade, Kuchen oder sonstigen Leckereien zu tun.

Niemand von euch weiß es bisher – aber ich habe vor einiger Zeit in dem Self-Publishing-Verlag „TwentySix“ ein Buch veröffentlicht. Erzählt habe ich es nur wenigen Leuten, da ich sehr selbstkritisch bin und nicht wirklich zufrieden bin mit meinem Buch. Deswegen werde ich euch auch erst mein nächstes Buch vorstellen, wenn ich wirklich zufrieden bin.*

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©TWENTYSIX

Allerdings fand eine Jury des Verlages mein Buch anscheinend doch ganz in Ordnung, da ich mit acht anderen Autor*innen zur Frankfurter Buchmesse eingeladen wurde. Das Ticket beinhaltete außerdem einen Autorenworkshop, welcher mir in vielerlei Hinsicht geholfen hat, meine Gedanken zu strukturieren und meinem neuen Buch einen roten Faden zu geben.

Angefangen hat der Tag allerdings im Marriott- Hotel mit einer Präsentation von Beatrice, die Lektorin beim Blanvalet Verlag ist, welcher unter anderem Autoren wie Tess Gerritsen, Joanne K. Rowling  oder Paula Hawkins verlegt. Sie hat uns erklärt, wie ein Verlag aufgebaut ist. Der Blanvalet-Verlag besteht beispielsweise aus drei Marken, hat insgesamt um die 70 Mitarbeiter und veröffentlicht 300 Bücher im Halbjahr. Sie hat auch erklärt, dass man heutzutage als Lektorin nicht nur am Bücher lesen ist, wie es der Titel vermutet, sondern dass man eher als eine Art Projektmanagerin fungiert. Die Produktion eines Buches hat eine lange Zeitspanne, um die 1-1,5 Jahre braucht es schon dafür, anders als wenn man es, wie ich, selbst veröffentlicht. Der Blanvalet-Verlag hat jetzt schon die Bücher für die nächsten zwei Programme, also Halbjahre, eingekauft.

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©TWENTYSIX

Dann hat sie uns ganz viele Insider-Infos gegeben, wie man es am besten schafft, sein Buch für einen Verlag zu begeistern. Das ist, wie man weiß, natürlich nicht ganz einfach, da so ein Verlag oft hunderte von unaufgefordert eingereichten Manuskripten erhält und man sich wirklich aus der Masse abheben muss, wenn man einen Autorenvertrag erhalten möchte.

Der übliche Ablauf ist so:

  • Der*die Autor*in stellt ein Paket zusammen, welches üblicherweise aus einem Exposé, einer Leseprobe und Lebenslauf besteht.
  • Die Assistenten des Verlages sichten die Manuskripte zunächst
  • eigens dafür eingestellte Menschen prüfen das Exposé dann auf Vertragstauglichkeit
  • wenn es passt, wird das Exposé dann an den*die Lektor*in weitergereicht. Jeder Lektor hat sein eigenes Genre. Wenn ihr Glück habt, sagt der Assistent dann also: „Oh, das Buch klingt genau nach Beatrice“, und reicht es an sie weiter.

Es gibt auch literarische Agenten, die Autoren für den Verlag suchen und somit eine Art Filterfunktion übernehmen. Diese nehmen dann aber auch circa 15-20% des Verkaufserlöses des Autoren. Allerdings kann es dir den Einstieg in einen Verlag auch deutlich erleichtern. Das ist eine persönliche Entscheidung.

Momentan sind übrigens Romane wie „Gone Girl“ sehr angesagt, welches vor einiger Zeit ja auch verfilmt wurde und die eine psychologische Spannung aufbauen. Aber ich würde mich als Autorin nicht nach einem Trend richten, da ich ja eher eine Hobbyschriftstellerin bin und meine eigenen Interessen in Worte fasse.

Hier einige Tipps für das Verfassen des Bücherpakets an einen Verlag:

  • Ihr müsst dem Verlag das Buch verkaufen! Also überlegt euch am besten eine Strategie, die dem Verlag das Buch möglichst schmackhaft macht. Die Leute müssen denken: „Wow, das Buch wird sich wie warme Brötchen verkaufen und viele Auflagen machen!“
  • Also legt ein besonders ausdrucksstarkes Exposé an. Ihr solltet schnell zur Sache kommen und in fünf Minuten die unwissende Person von euch überzeugen. Alle wichtigen Fakten wie Genre, Zielgruppe, Besonderheiten, das Ziel und der Charme des Buches sollten darin erkennbar sein, quasi wie eine Miniaturausgabe des Romanes mit Einleitung, Höhepunkt und Schluss, wobei ihr den Schluss natürlich auch erzählen solltet.
  • Die Leseprobe: Nehmt euch am besten den Anfang des Romanes, da dieser einer der wichtigsten Teile eures Buches ist. Ihr müsst zeigen, dass das Buch funktioniert. Die Seitenanzahl kann dabei zwischen 30, 50 und 100 Seiten variieren.
  • Ihr solltet clevere Ideen haben um aus der Masse hervorzustechen. Wenn ihr bereits ein Cover designed habt, schickt es mit.
  • Ganz wichtig für jeden Verlag: Setzt euch mit dem Verlag auseinander! Sucht euch eventuell direkte Lektoren aus, denen euer Buch gefallen könnte. Einfach irgendetwas hinzuschicken vereinfacht keiner der beiden Parteien die Sache.
  • Falls ein Buch sehr viel weniger als 300 Exemplare pro Monat verkauft, ist es nicht erfolgreich und staubt nur das Lager zu. Der Autor hat dann aber die Möglichkeit, den Bestand selber aufzukaufen und diese selber zu verkaufen.
  • Als Autor*in ist eine social media Präsenz sehr wichtig, auch wenn man als verträumter Schreiber auch gerne davor zurückschreckt. Seid aktiv! Bildet digitale Lesegruppen, macht Werbung, stellt euch auf Amazon dar.
  • Fast jeder Autor hat neben dem Schreiben einen Brotjob. Nur von den Büchern zu leben ist häufig sehr schwierig.

So, das war es erst mal mit dem ersten Teil meines Artikels. Ich habe total nette andere Autor*innen bei dem Workshop kennengelernt, deren Bücher ich euch demnächst gerne mal vorstelle! Denn Bücher von unbekannten Autoren aus self-publishig-Verlägen sind oft mal etwas Neues, ziemlich günstig zu haben und mit viel Liebe und Herzblut geschrieben.

Außerdem gebe ich euch noch einen kleinen Einblick in das Thema: „Wie schreibe ich überhaupt ein eigenes Buch?“

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Hier ein Foto mit den Autoren-Kolleginnen, deren Bücher ich in den nächsten Wochen vorstellen werde – von links nach rechts: Nicola J. West, ich, Brina Hope und Kati. Nicht auf dem Bild: Vanessa Heintz und A. A. Reicheldt.

*Wen es interessiert: „Aus Luft wurde Kokosnuss“ von Laura Thoben, erhältlich als E-Book für 4,99€. Lustigerweise auf readfy.com als Erotikliteratur deklariert. :D

Vegane Nuggets & Kartoffel-Gemüsepfanne

Hallo ihr Lieben,

ich tauche so langsam wieder aus meiner kleinen Höhle auf und werde jetzt auch wieder regelmäßig posten. Die letzten Wochen war nur leider mal wieder die Uni wichtiger als der Blog und deswegen war es hier so leise. Ich habe aber schon viele Beiträge im Hinterkopf, die ich jetzt mal alle abbloggen muss. Zum einen muss ich euch ja noch dringend von der Frankfurter Buchmesse berichten, bei der ich außerdem an einem Autorenworkshop teilgenommen habe, dann gibt es bald mal wieder ein Suppenrezept, Kekse, etwas anderes Süßes und eine Essen-to-go-Box! Also seid gespannt :)

Heute zeige ich euch noch einmal ein Gericht, das ich vor einiger Zeit mal für meinen Freund gekocht habe, aber eher abends so nebenbei, also nichts Aufwendiges. Dazu gab es dann die Nuggets von VegaFit. Falls ihr euch erinnert, wurde ich von denen bestens mit allerlei Leckereien ausgestattet und habe auch fast alles durchgetestet.

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Die Nuggets haben echt eine leckere crosse Panade und sind auch wirklich gut, wenn man sie mit veganer Mayo kombiniert. ich hätte alle alleine auf einmal essen können! :D

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Um meinen Vitaminhaushalt etwas aufzufrischen, habe ich sie mit einer gemischten Gemüsepfanne kombiniert, die aus Zwiebeln, Zucchini, Brokkoli, Paprika, Pilzen, Kichererbsen und Kartoffeln bestand.

Die Kartoffeln habe ich schon klein geschnitten gekocht, sodass ich sie am Ende nur  noch schnell in die Pfanne werfen musste. Dadurch spart man sich viel Zeit und es geht genauso schnell wie Nudeln oder Reis.

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Also ihr Lieben! Ich setze mich jetzt wieder fleißig an mein Uniprojekt und wünsche euch einen schönen Abend!!

 

Herbstromantik: Kürbislasagne und Tiramisu

Freitag hatte ich mal wieder Lust etwas Schönes zu kochen, was nicht nur aus einer schnellen Gemüsepfanne mit irgendwas Protein- und Stärkehaltigem besteht.

Jetzt wo es wieder kälter wird, finde ich es auch schön einen Abend zu Hause zu bleiben (und den anderen Abend des Wochenendes zum Feiern zu nutzen!!). Also entschied ich mich nach kurzer Überlegung für ein Rezept, das ich schon vor einigen Jahren mal gekocht habe und einfach superlecker fand. Irgendwie bin ich seitdem nicht mehr dazu gekommen, es noch einmal zu machen, aber die Erinnerung an die leckere Kürbislasagne blieb und somit beschloss ich, sie mal wieder zu kochen. Das Rezept stammt von der lieben Juli von Foodsandeverything und wird ab jetzt hoffentlich häufiger mal von mir aus dem Schrank geholt. Probleme entstanden für mich lediglich dadurch, dass ich zum Einen keine Lasagneform besitze, zum Anderen vergessen hatte Lasagneplatten zu kaufen (zum Glück habe ich tolle Freunde!! :D) und dass ich beim Kochen aus Versehen ein Zwiebelstück an die Butter geklebt habe, sodass meine Alsan jetzt nach rohen Zwiebeln schmeckt.

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Ein gemütlicher Dinnerabend sollte außerdem dadurch komplettiert werden, dass es eine leckere Nachspeise gibt. Eigentlich bin ich nicht so kreativ, was leckeren Nachtisch angeht, aber Freitag kam mir die coole Idee, weil ich am Montag in Holland war und mich im Supermarkt mal wieder mit leckerer Alpro-Schlagsahne eingedeckt hab. Und Tiramisu geht eigentlich immer, oder was meint ihr?

Es gab auch noch einen Beilagensalat mit gerösteten Pinienkernen (die sich übrigens ebenfalls mega gut auf der Lasagne machen!!), aber den hab ich jetzt nicht fotografiert, weil ich euch heute nur die Reste geshootet habe. ;)

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Das Rezept zur leckeren Kürbislasagne findet ihr hier!

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Und die Eigenkreation für das schnelle, nicht so süße, aber superleckere vegane Tiramisu liefere ich euch hier:

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Ihr braucht für den Boden:

  • veganen Zwieback (z.B. von DM)
  • starken Espresso
  • eventuell Zucker

und für die Creme:

  • eine Packung vegane Schlagsahne, z.B. von Schlagfix oder aus Holland von Alpro (Schlagfix ist sojafrei, Alpro nicht!)
  • eine Handvoll vegane weiße Schakalode-Drops (die könnt ihr hier bestellen!)

zum Garnieren:

  • Kakaopulver (ungesüßt!! Wichtig!)

Und so gehts:

eine kleine Form (ca. 20×30 cm oder so) mit dem Zwieback auslegen. Espresso kochen und eventuell mit Zucker süßen, falls ihr den Boden des Tiramisus auch gerne süß habt. Ich habe ihn ungesüßt gemacht, würde aber beim nächsten Mal etwas Zucker hinzufügen (so 1/2 Teelöffel!). Zwieback mit Espresso begießen (sparsam sein – immer wieder mit einer Gabel Zwieback und Espresso zerdrücken, sodass der Zwieback sich vollsaugt.) Die Schakalode-Drops schmelzen und die Sahne steif schlagen. Wenn die geschmolzene Schokolade etwas abgekühlt ist, unter die Sahne rühren und auf den Boden des Tiramisus geben. Mit dem Kakaopulver bestreuen (eventuell durch ein Sieb geben) und richtig schön kalt stellen, sodass die Creme auch steif wird.

Guten Appetit!!

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Luxusprobleme.

Ich bin nie zufrieden. Und das gebe ich hiermit offen zu. Es fängt bei dem Inhalt meines Kühlschrankes an, geht bei meinem Alltag weiter und zieht sich bis zu der Länge meiner Haare oder der Waschung meiner Jeans.

Sobald ich den Kühlschrank gefüllt habe, fällt mir wieder etwas ein, was ich gerne kaufen würde, sobald ich das dann besorgt habe, vergesse ich das alte Schnitzel und erfreue mich an der neuen Currypaste, zur der ich nur noch eine neue Packung Reis besorgen muss, denn wenn schon Curry, dann bitte auch mit Basmatireis.

Wenn ich aus der Uni komme und den ganzen Tag an einem Projekt gearbeitet habe, liege ich abends wach, weil mir nicht einfallen will, was noch fehlt und wie ich es perfektionieren kann. Ich denke über die Nuancen von Naturstein nach, die Formen von Voronoi-Funktionen und das ganzheitliche Energiekonzept, mit dem mein Gebäude natürlich ausgestattet sein muss.

Nach der Shoppingtour stöhne ich kurz, weil der Kleiderschrank eigentlich schon überfüllt ist und ich keinen einzigen freien Kleiderbügel mehr besitze, doch eigentlich bin ich schon der Meinung, dass ich mir noch einen vierten grauen Wintermantel und die dritte neue Sonnenbrille für diese Saison zulegen muss. Und ein zehntes Paar schwarze Boots brauche ich auch.

Während des Wohnungsputzens kann ich mich extrem lange damit aufhalten, die Kalkflecken von meinen Armaturen zu putzen oder mit dem Schmutzradierer in jede einzelne Fuge der Fliesen zu gehen, damit es auch sauber ist. Und sehe am Ende immer noch Flecken, die ich übersehen habe und ärgere mich.

Ich mag mich nicht festlegen. Am liebsten hätte ich immer 1000 verschiedene Optionen und alles gleichzeitig. Sobald ich das Wochenende geplant habe, fällt mir auf, dass ich eigentlich gerne noch etwas anderes machen möchte. Und das. Und das. Und schon verliere ich die Zeit aus den Augen und bin am Ende damit beschäftigt, von einem Termin zum nächsten zu rennen, damit ich bloß nichts verpasse.

Bin ich das? Ich bin glücklicherweise nicht immer so.

Aber ab und zu kommen mir diese Luxusprobleme in den Kopf und ich habe zum Glück auch eine Art gefunden damit umzugehen. Manchmal ist weniger mehr. Manchmal hilft ein Spaziergang durch den gerade gestarteten Herbst. Oft hilft ein schöner Abend mit Wein und Freunden besser als eine erneute Putzrunde gegen die Flecken. Immer hilft ein guter Film und eine Person, mit der man sich einfach gehen lassen kann.

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Im Test: vegane Fischstäbchen von VegaFit, traditionell serviert!

Hey ihr Lieben,

vor einiger Zeit habe ich ja gepostet, dass ich eine ganze Menge veganer Fleischersatzprodukte von VegaFit zum Testen bekommen habe. Mein Ziel war es dabei, aus traditionellen deutschen Gerichten neue Rezepte zu kreieren, wie zum Beispiel die Gemüseklößchen in indischer Joghurtsauce oder Falafel mit Gemüsecouscous.

Doch bei Fischstäbchen bin ich leider noch ein bisschen altmodisch. Als ich die veganen „Vischstäbchen“ vor Augen hatte, war mir direkt klar, wie sie gegessen werden sollten: Genauso wie bei Mama. Also mit Kartoffelbrei und Rahmspinat. Ich hab mich mit einer Freundin zur Verköstigung verabredet und sie servierte noch Mayo und Rote Beete dazu. Fertig war ein cooles, traditionell deutsches Essen.

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Das Kartoffelpüree geht so easy, da brauche ich euch kein Rezept zu posten: Kartoffeln schälen, klein schneiden, in 15 Minuten gar kochen und die Kartoffeln mit etwas Alsan und Pflanzenmilch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss mit dem Kartoffelstampfer stampfen.

Für den Rahmspinat Zwiebeln und Knoblauch andünsten, frischen Spinat waschen, klein zupfen, hinzugeben, kurz kleiner kochen lassen und mit pflanzlicher Sahne ablöschen ,dann würzen.

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Die veganen Vischstäbchen haben uns ziemlich gut geschmeckt, wobei ich sagen muss, dass sie nicht sehr stark nach Fisch (bzw. nach dem, was in meiner Erinnerung Fisch ist) geschmeckt haben. Sie sind aber ziemlich knusprig geworden und auch von innen war die Konsistenz ganz cool. Die Zutatenliste ist zwar relativ lang, aber ich habe trotzdem keine Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder unnatürliche Konservierungsstoffe gefunden. Von daher für zwischendurch auf jeden Fall in Ordnung, vor allem für Leute, die die beliebten Fischstäbchen vermissen.

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Wie organisiere ich ein perfektes Dinner? Tipps und meine Erfahrung!

Hallo ihr Lieben,

wie letzte Woche bereits in meinem Post angekündigt, habe ich am Sonntag ein perfektes Dinner für unseren Dinnerclub gekocht. Da ich bei so etwas immer sehr ambitioniert bin, möglichst viel zu kochen und alles perfekt zu servieren, benötige ich natürlich eine ganz genaue Planung. Und damit ihr auch genauso chaotisch gut vorbereitet euer Dinner servieren könnt, habe ich euch hier einen Zeitplan für die perfekte Dinnerplanung am Beispiel meines Dinners aufgeschrieben.

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Leider sind die Fotos ziemlich dunkel und unscharf, weil ich die mit meinem Handy kurz vor dem Essen gemacht habe, aber ich hoffe, ihr könnt euch trotzdem ein Bild davon machen. Das Dinner war übrigens ziemlich improvisiert, weil ich in der Wohnung meiner Schwester gekocht habe und sie kurz vorher noch ihren Esstisch inklusive Stühle verkauft hat. Also musste das Dinner am Terrassentisch stattfinden, den wir dann noch schnell ins Haus schleppen mussten.

Außerdem habe ich aus Versehen viel zu spät angefangen zu kochen. Aber genau deswegen schreibe ich euch heute auch auf, was ihr am besten NICHT macht!

  1. Die Vorbereitung (2-3 Wochen vorher)

Am besten denkt ihr euch schon ein paar Wochen vorher ein cooles Thema für euer Dinner aus und überlegt euch, wie man das umsetzen könnte. Dabei ist es wichtig ein Oberthema zu wählen, auf das alle Gerichte, die ihr servieren wollt, abgestimmt ist, und Gerichte, die frisch gekocht werden und welche, die man vorbereiten kann, zu kombinieren.

Damit lasst ihr euch am besten 1-2 Wochen Zeit, um die Menüwahl zu perfektionieren und immer wieder etwas umwälzen zu können. Es bietet sich an, alle Ideen im Handy oder auf einer Pinterest-Pinnwand abzuspeichern.

Hier meine Menüwahl zum Thema „Japanese Fusion Kitchen“ (das bedeutet so viel wie: japanisch mit Einflüssen aus unterschiedlichen Ländern modern zusammengestellt):

Vorspeise:

Sushi mit 1. gebratenen Champignons und veganem Kräuterfrischkäse, 2. Mango, Räuchertofu und Koriander, 3. Möhre und Gurke. Dazu gerösteten Sesam, eingelegten Ingwer, Gyoza (japanische Teigtaschen), Wasabi und Sojasoße

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Hauptspeise:

Avocado und gebratener Tofu in Sesam-Frühlingszwiebel-Knoblauchsoße an Misogemüse (bestehend aus Pak Choi, Zuckerschoten, Paprika, Erdnüssen und Brokkoli), Kartoffelecken aus dem Ofen mit selbstgemachter Wasabimayonaisse und Erdnusssoße

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Nachspeise:

eine süße Obst-Sommerrolle mit Kiwi und Apfel, gerösteten Haselnüssen und Himbeersoße, dazu Erdnuss-Zimt-Pralinen.

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Wie ihr seht, natürlich eine Menge.

2. der weitere Verlauf (1 Woche vorher)

Sucht euch einen Tag zum Einkaufen und vorbereiten und einen Tag zum kochen aus. Das ist entspannter. Fragt euren Liebsten, ob er oder sie euch beim Kochen hilft und sorgt dafür, dass ihr alle Einkäufe auch gut lagern und in der Wohnung lassen könnt. Schreibt eine Einkaufsliste und fügt hinzu, was ihr wo kaufen wollt. Am besten kauft ihr viele Einkäufe beim Lidl oder Aldi ein und nur die notwendigen Sachen in etwas teureren Läden, weil so ein perfektes Dinner sonst schnell die 10€ pro Person überschreiten kann. Schreibt eine Kochplanung, wann ihr was kochen wollt.

3. Einen Tag vorher

Kauft alles ein, versucht schon vieles vorzubereiten und zu kühlen und die Ruhe zu bewahren. Wenn ihr euch an euren Plan haltet, klappt auch alles.

4. Der Tag des Dinners

Ihr solltet auf jeden Fall schon 4 Stunden vorher anfangen, alles langsam vorzubereiten, ansonsten habt ihr den Stress, in dem ich stand, weil ich erst 1,5 Stunden vorher gekocht habe. Macht zunächst die Sachen, die entweder lange Zeit brauchen (wie z.B. Kartoffeln schneiden, Saucen/ Mayonnaise fertigmachen, Nachtisch zubereiten und kalt stellen, Sushi rollen, Sommerrollen machen etc.). Versucht am besten schon ganz viel vorzubereiten, damit ihr, wenn die Gäste da sind, nur ein paar Kleinigkeiten anbraten und anrichten müsst.

Ich habe bei der Vorspeise nur die Gyoza frisch angebraten, bei der Hauptspeise das Misogemüse und den Tofu angebraten und für den Nachtisch nur noch schnell die Himbeersoße eingekocht. fertig! Am besten ist es, wenn ihr eure Kochhilfe einladet, mitzuessen, sodass er/sie die Gäste entertainen kann, während ihr alles fertigmacht.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in das Thema „perfektes Dinner“ geben und euch darauf vorbereiten, was euch alles erwartet, sobald ihr euch dazu entscheidet eine Dinnerparty zu schmeißen.

Was aber am wichtigsten ist, ist, dass der Spaß nicht auf der Strecke bleibt und die Atmosphäre gut ist! Erst dann kann aus einem normalen Abendessen ein perfektes Dinner werden! Also achtet auf schönes Geschirr, Deko (weniger ist mehr!), angenehme Beleuchtung, Kerzen, viel Wein…

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

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Fit n‘ Fast Food: Couscous und Falafel

Hallo ihr Lieben,

ich bin zwar keine dieser Über-Bloggerinnen, die von Paketen nur so überhäuft werden und bei denen sich in jedem Post eine geheime Schleichwerbung befindet, aber nichtsdestotrotz trudeln in einem unregelmäßigen Abstand hin und wieder mal schöne Pakete ein, über die ich mich sehr freue!

Gerade letzte Woche erreichte mich ein riesiges Paket, welches aus einer Menge veganem Fleischersatz von VegaFit besteht, einer Marke, mit deren Gemüsebällchen ich zum Beispiel hier schon einmal gekocht habe.

In dem Paket befanden sich unter anderem vegane Vischstäbchen, Falafelbällchen, Schnitzel, Nuggets, Viletstreifen und Frikadellen. Wow!! Ich bin immer noch total überwältigt, dass ich mit so viel Essen ausgestattet wurde und werde jetzt nach und nach alles für euch testen und berichten.

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Teil 1 beschäftigt sich also mit den Falafelbällchen. Ich habe die Bällchen einfach aus der Packung genommen und in etwas Öl solange angebraten, bis sie schön braun wurden. Eine leichte Sache.

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Der Blick auf Inhaltsstoffe zeigt, dass die Bällchen wenige Inhaltsstoffe haben. Das einzig merkwürdige in der Liste ist Xanthan, was sich allerdings als unbedenkliches Verdickungsmittel herausstellt. Die Nährwerte besagen: Wenig Fett, wenig Kalorien, dafür aber gutes Eiweiß und Ballaststoffe. Solange man die Dinger also nicht mit zu viel Fett in der Pfanne anbrät, sind sie auch für Fitnessfanatiker_innen wie mich bedenkenlos zu genießen.

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Ich habe für euch ein schnelles Rezept kreiert – Falafel sind meiner Meinung nach immer am besten orientalisch angehaucht zu genießen und daher empfehle ich den Verzehr mit Couscous!

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Couscous und Falafel

Ihr braucht für zwei Portionen:

  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Packung Pilze
  • 1 Zucchini
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Tasse Couscous
  • genug kochendes Wasser
  • Paprikagewürz, gemahlener Kreuzkümmel, indisches Tandoori-Gewürz, Pfeffer, Sojasauce, Chilipulver, Garam Masala
  • 1/2 Zitrone

Zwiebel und Knoblauch mit dem Kreuzkümmel, Tandoori-Gewürz und Chilipulver in etwas Öl anbraten. Sobald die Zwiebel glasig ist, Pilze in Scheiben und Zucchini hinzugeben. Alles gut anbraten lassen, Tomatenmark hinzugeben und 1-2 Minuten weiterrösten, sodass sich der Geschmack vom Tomatenmark entfalten kann. Couscous und kochendes Wasser hinzugeben und alles solange köcheln lassen, bis der Couscous weich geworden ist. Wieviel Wasser ihr genau braucht, könnt ihr auch der Mengenangabe auf der Couscous-Verpackung entnehmen. Anschließend die restlichen Gewürze hinzufügen und mit dem Saft der halben Zitrone etwas säuerlich nachwürzen.

Die Falafel in etwas Öl anbraten und mit Hummus servieren. Lasst es euch schmecken!

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Gesund und vegan Mittagessen in Münster

Hallo ihr Lieben,

lange habe ich nichts besonders Cooles oder Verrücktes mehr gekocht, dafür habe ich mich aber die letzten Tage und Wochen immer sehr gut bekochen lassen, was ich euch nicht vorenthalten möchte! Wie ihr vielleicht wisst, bin ich zwar gerne eine Köchin und probiere auch immer wieder neue Gerichte aus, aber gehe genauso gerne essen.

Ich gehe übrigens sehr gerne alleine essen, freue mich aber immer genauso mit Freund oder Freundinnen auszugehen, weil man dann immer noch mindestens eine Person hat, mit der man sich dabei unterhalten und einen schönen Abend machen kann. Oft gehe ich auch mit meinem veganen Dinnerclub essen – für den ich übrigens am Sonntag ein riesiges Menü kochen werde, welches ich euch dann natürlich auch vorstellen werde, falls ich diesmal nicht wieder vergesse es zu fotografieren!

Heute stelle ich euch mal meine Lieblingsrestaurants in Münster vor – vielleicht schaut ihr ja mal hier vorbei und lasst euch von mir inspirieren!

1. F24

Das F24 liegt, wie der Name es schon sagt, in der Frauenstraße 24 und ist dabei meine Anlaufstelle Nummer eins, wenn es um ein leckeres Mittagessen geht, vor allem weil ich quasi nebenan wohne. Die Küche ist türkisch-deutsch, die Kellner sind immer supersympathisch und aufgeschlossen und im Sommer kann man sich gut draußen auf den Bürgersteig setzen.

Zu empfehlen sind auf jeden Fall das vegane Pide mit Hummus und getrockneten Tomaten, der Bulgursalat und der Börek mit Kartoffel- und Spinatfüllung. Aber ehrlich gesagt finde ich wirklich alles superlecker dort. Auch den Hauswein. 100 Punkte!

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2. Royals and Rice

Mein zweites Lieblingsrestaurant liegt direkt um die Ecke und ist quasi auch mein Nachbar. Im Royals and Rice, von dem es übrigens auch einen Laden in Berlin gibt, gibt es leckere vegane Sommerrollen mit Avocado, Tofu und Erdnussoße und tolle Curries. Für abends kann ich das Süßkartoffel-Tofu-Curry empfehlen und mittags gibt es meistens auch irgendein veganes Curry.

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3. Essen am Germania Campus

Der Germania Campus liegt in der Nähe meiner Uni und dort befinden sich einige gute Restaurants und mein Fitnessstudio. Zu empfehlen sind Currycult (Currywurst auch in vegan und Pommes mit veganer Mayo), ein toller Italiener namens I Galetti und Burgercult, bei dem es auch vegane Burger gibt, die mir allerdings ein bisschen zu fettig sind. Aber ab und zu ist ungesund ja auch in Ordnung ;)

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4. Dean and David

Gerade mitten in der Innenstadt eröffnet, ist der Laden, auch wenn er eine Kette ist, ein toller Anlaufpunkt für gesunde und frische Küche. Es gibt Curries, Salate und Sandwiches zu einem guten Preis.

5. Bucks

Eindeutig ungeschlagen, was tolle und hochwertige vegane Küche angeht, ist das Bucks. Es gibt so tolle Gerichte, alles in kleinen Portionen und aufwendig zubereitet, wobei der Preis für die Qualität echt in Ordnung ist. Die Karte ändert sich wöchentlich. Es hat allerdings erst ab Spätnachmittags auf, also ist das Restaurant eher geeignet für einen schönen Abend!

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Rahmgeschnetzeltes mit Pilzen und Spätzle

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weißes Schokomousse

6. Cafe Malik

Wer einfache vegane Küche mag und sich außerdem gerne mit den besten Nussecken von ganz Münster ausstatten lassen möchte, wird im Café Malik auf jeden Fall fündig!

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Nizza-Salat

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Nussecke

 

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