Go Raw! Die gesunde Käsekuchen-Verführung

30 Bananas A Day, 80/10/10, Fit For Life oder wie sie alle heißen: Rohkost ist in aller Munde, zumindest in der Vegan-Szene weiß man darüber Bescheid und lässt sich gerne mitziehen.
Bei vielen meiner anderen Freunde sehe ich jedoch nur Sternchen in den Augen, wenn ich ihnen von rohen Pralinen, Spaghetti oder ähnlichem erzähle, aber die meisten Gerichte mögen auch sie, obwohl ungewohnt, total gerne.

Hier deshalb eine kleine Einführung: Unter Rohkost versteht man jene Ernährungsweise, bei der ausschließlich Lebensmittel verzehrt werden, die nicht über 42°C erhitzt wurden, da sich somit Vorteile bei der Verdauung von Enzymen, Sekundärpflanzenstoffen, Vitaminen, Proteinen, Fettsäuren und z.T. der Bindung der Spurenelemente ergeben.
Also darf nichts gekocht, gebacken, gebraten, gedünstet oder ähnlich zubereitet werden.

Es wird der rohköstlichen Ernährung nachgesagt, dass sie die ursprünglichste und natürlichste aller Ernährungsweisen ist und somit vielen, wenn nicht sogar allen Zivilisationskrankheiten, vorbeugt.
Außerdem wird Übergewicht vermieden, da oft die Grundlage vieler Gerichte rohes Obst und Gemüse ist, kombiniert mit dehydrierten Gerichten wie Crackern oder Trockenfrüchten.

Ich finde das Thema spannend, und versuche auch beide Ernährungsformen, wie Gekochtes&Rohkost zu kombinieren.

Außerdem bin ich momentan dabei, mir ungesunde, mit Industriezucker gesüßte Süßigkeiten abzugewöhnen und stattdessen auf gesunde Leckereien, wie z.B. Rohkost-Pralinen oder Törtchen umzusteigen.
Komplett rohköstlich könnte ich jedoch nicht leben, da es bei mir im Winter nicht ohne heiße Suppen, Aufläufe oder Pfannen geht! Ich glaube, ich würde erfrieren, wenn ich mich durchgehend rohköstlich ernähren würde.

Auf Balance-Akt habe ich ein sehr lecker klingendes Käsekuchen-Rezept gesehen, welches unbedingt ausprobiert werden musste!


Also ran an den Speck, ehm, an die Nüsse, und einige rohköstliche Käsekuchen-Muffins gezaubert.



An den Geschmack müsste man sich, wenn man herkömmliche Süßigkeiten gewohnt ist, zunächst gewöhnen: Der Boden, bestehend aus Datteln, Mandeln und Kakao, schmeckt lecker, aber ungewohnt. Auch die Cashewcreme schmeckt dank geriebener Zitronenschale und -saft sehr lecker und frisch, doch man schmeckt durchaus auch die Cashewnüsse heraus.
Der Erdbeerguss löst sich sehr schnell auf – das nächste Mal werde ich ihn wohl mit einigen Flohsamen o.ä. andicken müssen!

Nichtsdestotrotz waren diese Törtchen eine süße „Sünde“ wert und ich werde sie definitiv noch einmal wieder backen! Das nächste Mal jedoch vielleicht…
andersherum! Es sieht schon merkwürdig aus, wenn der Boden auf einmal oben ist und der Guss unter dem Kuchen schwebt.

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