Das perfekte Dinner – Thai Style!

Hallo ihr Lieben,

am Sonntag hatte ich die Ehre auf ein thailändisches Dinner eingeladen zu werden – selbstverständlich 100% vegan und tierleidfrei. Da meine Schwester ihre diesjährigen Sommerferien im wunderschönen Thailand verbracht und mich ganz nebenbei auch ein bisschen angefixt hat dort irgendwann hinzufahren, lud sie mich im Anschluss auf ein Dinner ein, für das sie sogar extra einen Kochkurs in Bangkok besucht hat.

Dass ich ein großer Fan von asiatischem Essen bin, ist auf diesem Blog ja auch keine Neuigkeit. Auch auf Malta waren wir an 5 von 7 Abenden asiatisch essen. Allerdings WIE man eine eigene Currypaste kreiert und daraus ein phänomenales Curry kocht, lernt ihr jetzt heute. Viel Spaß dabei!

Als Vorspeise gab es vegetarische Frühlingsrollen. Allerdings waren die gekauft, da wir nicht so viel Lust auf Frittierfett in der Bude hatten, und sie waren auch sehr lecker. Wir hatten die von Edeka, sie sind mit viel Gemüse gefüllt und auch nicht so super-mini wie andere Frühlingsrollen und außerdem 100% vegan. Dazu gab es eine süße Chilisoße. Wenn ihr wollt, kann ich euch auch ein Rezept für Frühlingsrollen geben, aber ich verzichten hier jetzt mal drauf das einzufügen.

Jetzt zur Hauptspeise, einem gelben Gemüsecurry mit Reis. Wusstet ihr, dass die Thailänder, anders als wir deutschen, den Reis nicht mit dem Curry zusammenmatschen, sondern alles einzeln essen? Das hat den Vorteil, dass man viele verschiedene Geschmäcker einzeln erleben kann. Und purer Klebereis mit Erdnüssen und Koriander ist soo lecker! Mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur daran denke.

Hier das Rezept für die gelbe Currypaste:

  • 4 getrocknete rote Chillies, ohne Kerne und über Nacht eingeweicht
  • 2 Esslöffel gewürfelte Schalotte
  • 1 EL gewürfelter Knoblauch
  • 1 EL klein geschnittenes Zitronengras
  • 2 EL geschnittener Ingwer
  • 1 TL Thai-Ingwer
  • 1 TL geröstete Koriandersamen
  • 1/2 TL geröstete Kreuzkümmelsamen
  • 5 Pfefferkörner
  • 1 TL Korianderwurzel
  • 1 TL Currypulver
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Salz

Koriandersamen, Kreuzkümmel, Pfefferkörner, Curry, Kurkuma und Salz mit einem Mörser zerstoßen. Zitronengras, Korianderwurzel, Ingwer und Thai-Ingwer hinzugeben. Anschließend Knoblauch, Schalotten und Chillies hinzugeben. Alles miteinander solange mischen, bis es zu einer Paste geworden ist.

Daraus macht man dann Curry:

Ich kann leider nicht genau sagen, wie viel und was wir alles an Gemüse hatten. Ich weiß nur, dass gekochte Kartoffeln, Brokkoli, Räuchertofu, Paprika und Zwiebeln mit drin hatten. (@Annabelle, wenn du das hier liest, kannst du ja mal in den Kommentar schreiben, wie viel Gemüse du verwendet hast ;)). Und nun zum Rezept:

  • Gemüse & Tofu
  • 1 EL Korianderpaste
  • 1 Tasse Kokosnusscreme
  • 1 Tasse Kokosnussmilch (alles in allem ca. 1 Dose Kokosnuss, geschüttelt)
  • 1/2 mittelgroße Kartoffel
  • 1/4 Zwiebel
  • eine Zimtstange
  • 1/2 TL brauner Zucker
  • Sojasauce
  • 1 EL Öl
  • 1/2 EL Margarine
  • 1 EL Röstzwiebeln zum garnieren, optional

und so gehts:

Gemüse schneiden. Currypaste mit Margarine und Zimtstange in Öl anbraten. Kokosnusscreme hinzugeben und rühren, bis sich das Fett oben absetzt. Gemüse hinzugeben und rühren, anschließend Kokosnussmilch und Kartoffeln hinzugeben, mit braunem Zucker und Sojasauce würzen. Alles kochen, bis alles weich ist. Mit Koriander und Klebreis und Erdnüssen servieren.

Der Nachtisch bestand dann aus einem einfachen Obstsalat mit exotischen Früchten und Minze. Da war ich allerdings dann auch schon ganz schön satt.

Aber es war sehr, sehr lecker! Vielen lieben Dank an die Köchin!

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