1. Dezember – Achtsamkeit

„In steter Veränderung ist diese Welt. Wachstum und Verfall sind ihre wahre Natur.
Die Dinge erscheinen und lösen sich wieder auf.
Glücklich, wer sie friedvoll einfach nur betrachtet.“
Buddha

Was genau bedeutet Achtsamkeit eigentlich?

Achtsamkeit kann man als eine besondere Form der Aufmerksamkeit beschreiben. Es bedeutet, im Hier und jetzt zu sein – nicht nur physisch, sondern auch mental. Oft sind wir mit den Gedanken woanders, auch mir passiert es sehr oft, dass ich viel zu lange über meine Zukunft nachdenke oder mit den Gedanken in der Vergangenheit hänge. Das Resultat dessen ist allerdings nicht immer die Zufriedenheit, sondern weitere Gedanken über die Vergangenheit oder die Zukunft. Wirklich zufrieden können wir nur werden, wenn wir mit den Gedanken in der Gegenwart sind und jede äußere und innere Erfahrung dieses Momentes zulassen, ohne sie zu bewerten. Achtsamkeit bedeutet, authentisch zu leben. Selbstbewusst zu werden, da man mit dieser Einstellung ein klareres Verständnis von sich selber und seinem Leben bekommt. Auch lernt man, sich nicht zu sehr in Sachen hineinzusteigern und von Gedanken „auffressen“ zu lassen. Impulse kontrollieren und negative Emotionen beobachten, aber nicht zu nah an sich herankommen lassen.

Gerade dann, wenn die Tage dunkel sind, ist es wichtig, dass wir jeden Tag etwas Neues finden oder uns an etwas erinnern, was uns glücklich gemacht hat. So kreieren wir einen schönen Moment und lassen unseren Kopf einmal von dem Staub befreien, der sich durch die anderen Gedanken dort breit gemacht hat. Durch Achtsamkeit und das bewusste Erleben eines jeden Momentes von innen und von außen können wir tiefen Frieden in uns selber finden. Und dies auch im Alltag fortsetzen: Ob es ein Regentropfen ist oder der erste herabfallende Schnee.. Yoga und Meditation kann dabei unterstützend wirken.

weiterlesen: hier und hier und hier.

Habt einen schönen 1. Dezember ihr Lieben!

 

EUER Adventskalender 2017

Hallo ihr Lieben,

ab morgen startet die Adventszeit und ich habe eine kleine Überraschung für euch:

Es wird einen richtig coolen Adventskalender geben, der euch hoffentlich auch gefallen wird. Das Thema ist Achtsamkeit. Ich habe euch ja schon oft davon berichtet, wie wichtig ich es finde, im Moment zu leben und das Thema Achtsamkeit zu behandeln, und deswegen fand ich es cool, den Kalender nicht mit Rezepten, sondern mit Momenten dieses Jahres zu füllen.

Die Geschichten wurden von verschiedenen Bloggern geschrieben, von denen euch einige sicher bekannt sein werden. Einige Geschichten werden auch von mir kommen. Jeden Tag wird ein neues Erlebnis des Jahres 2017 beschrieben. Das werden Geschichten zum Träumen sein, zum Nachdenken, zum Lachen oder Mitfühlen. Ich bin sehr gespannt auf diesen Mix.

Auch freue ich mich darauf, einen Adventskalender zu gestalten, der nicht von Konsum oder Materialitäten, Kooperationen oder Gewinnspielen handelt. Sondern der einfach eine schöne Adventszeit bietet und jeden Tag eine kleine Überraschung bereithält.

Morgen fange ich an mit einem kleinen Einstieg zum Thema und dann geht es direkt weiter mit meinen lieben Kolleg*innen! Die meisten von ihnen besitzen einen eigenen Blog, eine Schriftstellerin macht mit und auch einige angehende Blogger*innen. Aber wer es sein wird, erfahrt ihr immer erst am jeweiligen Tag, um die Überraschung nicht kaputtzumachen. Am Ende wird es dann ein kleines Round-Up geben, damit ihr auf den jeweiligen Blogs, Büchern oder Instagram-Kanälen weiterstöbern könnt.

Ich wünsche euch einen schönen Start in den Dezember :)

Eure Laura

7 Tipps, um dein Immunsystem zu stärken – und wie ich dabei nachhelfe!

Ich bin eigentlich erst vor 10 Minuten losgefahren und doch schwitze ich in meinem Polyesterpulli und dem dicken Winterparka bereits wie ein Elefant in der Sauna. Und genau so fühle ich mich auch. Aber jetzt heißt es durchhalten. Der Sprühregen sprüht mir ins Gesicht, auf die Brille, auf die frisch gewaschenen Haare – und fleißig strampele ich weiter durch die Straßen, mit dem Ziel vor Augen: das warme, aber nicht zu warme, trockene Büro. Zweimal am Tag mache ich diese 4 km lange Fahrradtour mit, da ich mit dem Bus noch 15 Minuten laufen müsste und mit dem Auto immer eine Krise bei der Parkplatzsuche bekomme. Also kämpfe ich mich durch Wind, Wetter, Regen, Nebel und alles, was in dieser Jahreszeit sonst so vom Himmel kommt. Aber wie schaffe ich es dabei, gesund zu bleiben?

Ich klopfe auf Holz, das ganze Jahr war ich noch nicht erkältet, abgesehen von einer 2-tägigen Erkältung, die allerdings der indischen Klimaanlage geschuldet war und bei der Hitze auch schnell wieder abgeklungen war. Irgendwas mache ich also momentan richtig.

Heute also – meine Gesundheitsroutine:

1. Der erste Tipp, den ich für euch habe: Frische Luft hilft. Versucht euch wirklich jeden Tag für mindestens 15 Minuten draußen zu bewegen, auch wenn ihr keine Lust habt und eigentlich nur am frieren seid. Je öfter ihr draußen seid, desto besser gewöhnt ihr euch an das Wetter und reagiert weniger schnell auf herumschwirrende Viren. Auch wenn uns die Sonne ja momentan nicht so oft begegnet, sollte man vor allem in den seltenen Minuten mal sein Gesicht in die Sonne halten. Vitamin D stärkt das Immunsystem nachhaltig.

2. Mein absoluter Favorit ist es, nach der Fitnesseinheit in die Sauna zu gehen. Mindestens einmal die Woche solltet ihr, soweit euer Fitnessstudio über eine Sauna verfügt, einen Saunagang einplanen, 10-15 Minuten schwitzen und dann unter den eiskalten Schlauch gehen.

3. Ingwertee hilft nicht erst, wenn man krank ist: Ich mag es zwar, allerdings bin ich immer ein bisschen faul gewesen, mit Ingwer einer Krankheit vorzubeugen. Doch inzwischen nehme ich mir einfach eine kleine Knolle und eine 1 Liter Flasche mit ins Büro und bereite mir damit öfter mal einen Liter scharfen Tee zu.

4. Auch Bewegung ist wichtig: Mindestens 3x die Woche sollte man sich für eine halbe Stunde sportlich betätigen, um gesund zu bleiben. Das schafft wirklich jeder, auch wenn man viel um die Ohren hat.

5. Achtet auf genug Schlaf. Und das am besten jede Nacht und nicht nur am Wochenende. Auch wenn es langweilig ist, schadet es nicht, unter der Woche um 23 Uhr ins Bett zu gehen, kurz zu lesen, und dann früh das Licht auszuschalten. Wer regelmäßig versucht am Wochenende den versäumten Schlaf nachzuholen, wird geschwächt und läuft eher Gefahr, auf Viren zu reagieren.

6. Esst viel Paprika! Ja, Obst hat natürlich auch Vitamin C, aber so richtig viel enthält Paprika, vor allem wenn sie roh gegessen wird. Schneidet sie euch einfach über euer Essen oder knabbert sie pur oder mit Hummus zwischendurch.

7. Ich nehme zwar nicht täglich, aber dennoch regelmäßig verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, um meinen Körper zusätzlich zu stärken. Nahrungsergänzungsmittel können auf keinen Fall eine gesunde Ernährung ersetzen, doch ergänzend dazu gibt es dabei nichts einzuwenden. Vor allem wenn man wie ich viel Sport macht und auch oft durch den Regen fährt oder läuft, sollte man darüber nachdenken, etwas zu supplementieren. Auch Menschen, die oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, kommen gegen diese geballte Virenpower besser mit Nahrungsergänzungsmitteln klar.

Auch wenn ihr euch gesund ernährt, können Nahrungsergänzungsmittel nicht schlecht sein. Hier seht ihr eine gesunde Snackplatte, die ich für einen Harry Potter-Abend vorbereitet habe. Mitmachen durften: Kürbis, Hummus, Möhren, Nüsse, Oliven und indischer Snack.

In diesem Zusammenhang kann ich euch das Sortiment der Firma Ergomax empfehlen: Auch wenn dort tierische Produkte angeboten werden, gibt es dort spezielle Supplemente für Veganer und Vegetarier. Das finde ich super, denn was viele nicht wissen, ist, dass es viele unvegane Nahrungsergänzungsmittel gibt, die man so als Laie nicht direkt erkennt (und wer hat schon Zeit sich stundenlang durch die Drogerie zu kämpfen und Packungsangaben zu studieren? Ich sicher nicht!).

Die Marke MegaFood ist zertifiziert biologisch und vegan – und das beste ist, dass nicht nur die puren Vitamine in deren Produkten verkauft werden, wie es oft der Fall ist, sondern sie mit ihren korrespondierenden Nahrungsbestandteilen kombiniert werden und somit sehr naturnah sind. Man hält nicht nur einen reinen Wirkstoff in der Hand, sondern konzentrierte Nährstoffe in einem Nahrungskomplex. Wie das genau geht, könnt ihr auch noch einmal hier nachlesen.

Nachgewiesenermaßen wirkt ja auch frischer Blutorangensaft effektiver als ein reines Vitamin C- Pulver. Und so könnt ihr euch das bei den MegaFood- Nahrungsergänzungsmitteln auch vorstellen. Kein reines Pulver, sondern eine Art frischer Saft in Tablettenform.

Aber kommen wir mal dazu, welche Nährstoffe ich auf regelmäßiger Basis supplementiere und damit ganz gut zurechtkomme:

Zink: Seitdem mir mein Arzt mal eine Überdosis Zink verschrieben hat, um ganz schnell eine Erkältung loszuwerden, ist Zink mein Geheimtipp gegen eine Erkältung oder zur Vorbeugung einer Erkältung.

Magnesium: Auch das ist laut Meinung meines Arztes ein gutes Mittel, um das Immunsystem zu stärken und ich nehme immer ab und zu etwas Magnesium ein. Auch hilft es mir, meine Muskeln vom Sport zu regenerieren oder einem zuckenden Augenlid vorzubeugen.

Vitamin B12: Da kommt man als Veganer*in ja nicht drumherum, das zu supplementieren.

Calcium: Um meine Knochen und Muskeln zu stärken, nehme ich außerdem regelmäßig Calcium ein. Darüber hinaus glaube ich, dass Calcium einen natürlichen Säuren-Basen-Haushalt reguliert. Das ist allerdings nicht wissenschaftlich bewiesen.

Nährstoffe, die ich nicht supplementiere, aber dennoch bei Bedarf als sinnvoll erachte:

Vitamin D3: Viele Menschen haben ein schlechtes Immunsystem auf Grund von Vitamin D – Mangel. Dieser Bedarf lässt sich dann nicht alleine durch Sonnentanken auffüllen, sondern sollte mit Hilfe von Tabletten wieder gefüllt werden.

Selen ist ein Spurenelement und ein weiteres wichtiges Element des Immunsystems. Wer Probleme mit häufigen Erkältungen oder Krankheiten hat sollte mal eine Ergänzung mit Selen ausprobieren.

Cranberry: Meine Blasenentzündungs-Odyssee habe ich euch ja mal auf dem Blog geschildert. Geholfen hat einzig die regelmäßige Einnahme von Cranberry-Tabletten und eine Impfung.

Ich hoffe, ich konnte euch heute ein bisschen weiterhelfen. Also – bleibt gesund, und ich wünsche euch noch ganz viele kuschelige Herbsttage!

*der Artikel ist in Kooperation mit Ergomax entstanden.

Begegnungen

Hast du schon mal darüber nachgedacht? Wenn ein bestimmter Mensch dir nicht begegnet wäre, wäre dein Leben ganz anders.

Ohne Dich hätte ich mich niemals getraut über mich hinauszugehen. Auszuflippen. Verrückte Sachen zu machen, für die ich vorher zu schüchtern war. Meine Grenzen zu erkunden, sie zu überspringen, und dabei gar kein schlechtes Gefühl haben. Sondern: ein sehr gutes.

Ohne Dich würde ich immer noch Angst vor diesem Horrorfilm haben. Diesem Film, wegen dem ich nachts um 3:03 Uhr aufgewacht bin und absolute Panik hatte, jemand würde mich holen kommen. Doch nachdem Du ihn mit mir geschaut hast, war alles gut. Wir haben gelacht. Jede Szene für lächerlich gehalten: Ich bin drüber hinweg.

Ohne Dich hätte ich vielleicht jemand anderen das erste Mal geküsst: Und wenn schon.

Ohne Dich könnte ich nicht so gut Kuchen backen. Vielleicht sogar gar nicht. Oder ich hätte es mir selber beigebracht? Aber woher wüsste ich dann, wie gut Kuchen schmecken kann?

Ohne Dich hätte ich mich nicht getraut, einen neuen Lebensweg einzuschlagen. Die Stadt zu wechseln, die gerade gelegten Fundamente wieder zerstört, in eine neue ungewisse Zukunft, von der ich noch nicht mal wusste, dass es mal eine der besten Entscheidungen meines Lebens wird.

Ohne Dich hätte ich in meinem Studium manchmal oder oft die Nerven verloren. Oder auch sonst. Nur: mit dir zusammen bin ich gerne so albern, dass wir gemeinsam die Nerven verlieren. Aber das ist völlig in Ordnung.

Ohne Dich hätte ich vielleicht eine andere Lebensanschauung. Die vielen Themen, über die wir nächtelang bei Wein philosophieren konnten, und uns dabei manchmal auch selber nicht mehr ernst nehmen konnten. Obwohl: Wein hilft dabei auch.

Ohne Dich wäre ich niemals an dem Punkt gewesen, mein Leben um 180° ändern zu müssen: zum positiven. Und über mich hinaus zu wachsen.

Ohne Dich hätte ich vielleicht nicht so viele Lachfalten um die Augen: vielen Dank auch.

Ohne Dich hätte ich keine Person an meiner Seite, die Projekte mit so viel Begeisterung und Ehrgeiz angeht. Und mich mitreißt: ich lerne von Dir, was möglich ist.

Ohne Dich würde ich jetzt vielleicht wieder andere Entscheidungen treffen. Und frage mich: wo wäre es hingegangen?

Und ohne Dich, Dich, Dich und Dich wäre ich bestimmt ein komplett anderer Mensch. Jede Reiberei, jedes Gespräch, Abenteuer, Reise und Erlebnis machen mich aus. Eines hat mich mehr bewegt und Dich weniger. Einiges hat Dich bewegt und mich kalt gelassen.

Aber so: beeinflussen wir uns alle gegenseitig.

#quoteoftheday: „Sometimes we just have to accept what’s gone, appreciate what still remains and look forward to what’s coming next.“

Liebe auf den ersten Biss: Lebkuchen-Muffins

Hallo ihr Lieben,

die Weihnachtszeit steht vor der Tür und da ich mich mittlerweile wieder im eiskalten Deutschland befinde anstatt im wundervoll warmen zauberhaften Indien, brauche ich etwas Soulfood um mich aufzuwärmen. Und etwas Zucker, um die Arbeit, die währenddessen liegengeblieben ist und weiterbearbeitet werden will, fortzusetzen. Während ich dabei in eine dicke Decke gehüllt (oder im Büro: in einen wolligen Schal gehüllt) mit einem heißen Ingwertee und den dicksten Socken, die ich in meinem Schrank finden kann, versuche, meine Körpertemperatur aufrecht zu halten.

In den 10 Tagen, in denen ich weg war, ist es einfach so kalt geworden draußen und die Zeitumstellung tut ihr übriges dazu, dass ich mich abends am liebsten so schnell wie möglich in meinem Bettchen verkriechen und nichts lieber tun möchte als Netflix zu schauen und Kekse zu essen. Und solchen Bedürfnissen muss nachgegangen werden, oder nicht?

Herausgekommen sind dabei Lebkuchen-Muffins, die ich gleichzeitig für meinen Vater zum Geburtstag gebacken  habe. Gelobt wurden die saftige Konsistenz und der sehr schokoladige Geschmack. Ich habe noch gemahlene Mandeln unter das Rezept gemischt um noch eine weitere Geschmacksnote hinzufügen zu können.

Außerdem durften Schokotröpfchen im Teig nicht fehlen, da ich es einfach total liebe, auf diese kleinen harten schokoladigen Stückchen zu beißen. Das sind dann Momente, in denen ich auch mal gerne Schokolade esse.

Lebkuchen-Muffins

Ihr braucht:

180 g Dinkelmehl

2 TL Backpulver

180 g Zucker

35 g Kakaopulver (Backkakao, ungesüßt)

1/2 Päckchen Lebkuchengewürz (ca. 8g)

40 g gemahlene Mandeln

100 ml Öl

2 EL Zitronensaft

150 ml Sprudelwasser

100 ml Pflanzenmilch (ich habe Alpro Soja light benutzt)

1 Päckchen Schokotröpfchen

Und so gehts: trockene Zutaten (Mehl, Backpulver, Zucker, Kakao, Lebkuchengewürz und Mandeln) in einer Schüssel vermischen, separat Öl mit Zitronensaft, Wasser und Milch vermischen. Anschließend alles zusammenrühren und mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten. Schokotröpfchen unterrühren und in Muffinförmchen füllen. Für 25 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze bzw. 160°C Umluft backen und am besten noch warm genießen! (In meinem Falle: Zum Frühstück!!)

Lasst es euch schmecken!

 

Rohkostriegel OHNE Standmixer/Pürierstab/Zerkleinerer!

Ihr Lieben,

in letzter Zeit bin ich irgendwie mal wieder auf dem Rohkost-Süßigkeiten-Zug unterwegs. Vielleicht liegt das daran, dass ich mich wieder ein Stück weit mit meinem Omniblend angefreundet habe und ihm nicht mehr böse bin, dass er im Sommer nicht meinen Brokkoli-Rohkost-Salat gezaubert hat, wie ich es wollte (es endete in einem sehr unappetitlichen Gemüsebrei, der aussah wie Ko***… keine Details!). Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich seit fünf Monaten schon eine konstante Fitnessroutine verfolge und dabei auch einfach mehr Nährstoffe benötige als vorher.

Wie auch immer – wer auf Kokos steht, wird diese Rohkostschnittchen lieben! Sie enthalten nur gesunde Fette und sowieso nur alles, was gesund ist und Energie gibt. Ihr werdet mir zustimmen, sobald ihr sie probiert habt!

Und wisst ihr, was das beste ist? Sie lassen sich komplett OHNE STANDMIXER zubereiten! Ha! Omniblend überlistet!

Kokos-Mandel-Riegel

Ihr braucht:

10 Soft-Datteln
ein Stück getrocknete Mango
160g gemahlene Mandeln
85 g Kokosraspel
Prise Salz
60 g geschmolzenes Kokosöl
8-10 el Wasser
Agavendicksaft

… und so gehts:

Datteln klein schneiden. Das geht mit einem ganz normalen Messer und ihr solltet versuchen sie so klein es geht zu hacken. Schneidet sie einfach so, als wenn ihr Kräuter klein hobelt. Ebenso verfahrt ihr mit der Mango. Anschließend knetet ihr sie unter die Mandeln und Kokosraspel (Tipp: etwas salzen!), bis alles gleichmäßig vermischt ist. Das geht mit einem Holzlöffel oder einer Gabel ganz gut. Am Ende gebt ihr das Kokosöl und so viel Wasser wie nötig hinzu. Wer es gerne süß mag, kann, so wie ich, noch etwas Agavendicksaft drüber. Nun solltet ihr einen minimal klebrigen Brei erhalten, den ihr in eine Blechform geben könnt. Alles kalt stellen – die Riegel werden fest -und in Stücke schneiden.

Guten Appetit!

Immer dieses Bodyshaming! – ein Kommentar

Body Positivity bedeutet: Jeder Körper ist schön, egal wie er aussieht. Egal, ob Bauch oder Beine dick sind, egal, wie viel Cellulite, Dehnunggstreifen, Narben oder andere sogenannte „Makel“ vorhanden sind. Eine tolle Idee, das kann ich so auf jeden Fall unterschreiben. „Embrace“, der australische Dokumentarfilm, der vor einigen Monaten nur für einen Tag im Kino lief und inzwischen noch auf DVD oder als Stream zu finden ist, macht das deutlich. Alle Frauen auf der Welt freuen sich. Die Strategie von Taryn Brumfitt, der Produzentin des Filmes, ist aufgegangen. Alle haben sich lieb und finden sich, vor allem dank des hingebungsvollen Untertitels „du bist schön“ – schön.

Ich habe nichts dagegen, dass sich jede Frau schön findet. Im Gegenteil – ich finde es echt schlimm, dass wir uns im 21. Jahrhundert noch mit dieser Sch*** beschäftigen. Und jetzt kommt nämlich das, was mich wütend macht: Warum werden wir Frauen eigentlich immer noch auf unsere Körper reduziert? Und was mich noch wütender macht: Wir sind es selbst, die sich auf ihre Körper reduzieren.

Viele Frauen, vor allem wenn man sich durch Instagram, Facebook, andere Social Media Kanäle, Online-Magazine, Blogs, klickt, haben inzwischen das Bedürfnis sich nackt und/oder unvorteilhaft zu präsentieren und dabei vermeintliche Problemzonen aufzuzeigen. Das darf jetzt nicht falsch verstanden werden: Auch wenn ich es manchmal bei anderen nicht verstehen kann, haben sie durchaus das Recht, ihre Problemzonen zu haben. Habe ich schließlich auch. Aber sind wir wirklich erst so weit, dass wir uns nicht mit Themen beschäftigen können, die uns wirklich bewegen?

Die Show „Curvy Supermodel“ ist prinzipiell eine super Sache. Es sollte längst normal sein, auch mollige Frauen auf den Laufstegen zu präsentieren. Gute Mode ist so viel mehr als dass sie nur an Hungergestellen gut aussieht. Aber darum geht es dann irgendwie doch nicht, sondern viel mehr darum, dass dicke Frauen auch zickig sein können. Genauso unterhaltsam sind wie dünne Frauen, die sich anzicken und Einschaltquoten generieren.

Warum wird das Selbstbewusstsein von jungen Mädchen und erwachsenen Frauen eigentlich noch über den Körper definiert? – Natürlich ist es nicht immer so, aber wie gesagt – in den Medien, die uns tagtäglich erreichen, kommt es so rüber. Andere Frauen kritisieren andere Frauen, reduzieren sich gegenseitig auf ihre Körper.
– „Du bist toll, auch wenn du eine Narbe am Bauch hast.“ –  „Du bist eine super Persönlichkeit, trotz dicker Beine.“
Warum sagen wir nicht: „Du hast ein tolles Gespür für Ästhetik?“ – „Du kannst super mit Binärcodes umgehen?“ – „Du kannst super Klavier spielen“?

Wir Frauen werden oft immer noch zu wenig motiviert uns über andere Sachen zu definieren.

Die Medien motivieren uns fälschlicherweise dazu, uns vor den Spiegel zu stellen und uns schön zu finden, anstatt uns an den Schreibtisch zu setzen oder auf die Straße zu gehen und wirklich etwas zu erreichen.

So wie jetzt machen wir Frauen uns das Leben gegenseitig nicht einfacher.

Meint ihr nicht auch, die Frauenrechtlerinnen, die uns vor 100 Jahren das Wahlrecht ermöglicht haben, würden sich im Grab umdrehen? Oder bin ich einfach zu Unrecht genervt von diesem ganzen Körperwahn?

weiterlesen: Dieses Video hat mich wirklich motiviert diesen Artikel zu schreiben.

PS: Es hat natürlich jeder ein Recht über den eigenen Körper nachzudenken. Ich glaube auch nicht, dass ich weniger über meinen Körper nachdenke als ein Mann. Nur die Männer beurteilen sich gegenseitig nicht so und zeigen es nicht so offensichtlich.

 

Yoga – Hingabe – Meditation – Ayurveda

Wie ihr vielleicht wisst, mache ich nun schon seit über 10 Jahren regelmäßig Yoga und bin inzwischen auch schon eine fortgeschrittene Yogini. Viele Freundinnen, mit denen ich über Yoga rede, finden es relativ langweilig. Aber was ist Yoga eigentlich?

Nach einer schnellen Recherche bei Google findet jeder heraus, dass das Wort Yoga bzw. Joga aus dem Sanskrit kommt und „Einheit“ oder „Harmonie“ bedeutet. „Die Praxis des Yoga bewirkt eine Harmonisierung von Körper, Geist und Seele. Sie führt zu einer Bewusstwerdung der ursprünglichen Einheit und Verbundenheit mit dem gesamten Kosmos.“ (Quelle: www.yoga-vidya.de)

Doch was soll ich selber damit anfangen?

Ich finde diese Beschreibung eigentlich schon ganz richtig, aber ich möchte euch noch einmal in meinen eigenen Worten beschreiben, was mich dazu verleitet, 10 Jahre und hoffentlich viele zukünftige mehr diesem Hobby nachzugehen. Mit 15 Jahren ging ich also nach Indien und wie es das Schicksal auch wollte, nahm ich Privatunterricht bei einer Yogalehrerin. Ohne Erfahrung, was ich da überhaupt vor mir habe, nahm sie sich viele Stunden Zeit für mich und erklärte mir zunächst jede Yogaübung mit indischem Namen. Ich wusste nicht genau, was ich da für Übungen machte, doch das erste Mal, dass ich realisiert habe, dass ich den Richtung Osten führenden Sonnengruß, „Soli Namaskar“ ausführte, war, als ich während dieser Übung in jedes der Tiere geschlüpft bin, die morgens aufwachen und sich strecken, wie z.B. den Hund oder die Cobra. Indem man die Bewegungen von verschiedenen Tieren und Pflanzen imitiert, schaltet man den Kopf aus und konzentriert sich sehr stark auf die Übung. Es soll einen mit dem Kosmos eins werden lassen, und auch wenn das jetzt sehr esoterisch klingt, hilft es mir sehr Ruhe in mir selbst zu finden.

Der Hund, eine der wichtigsten Yogaposen. Hier nicht ganz korrekt ausgeführt am Strand in Goa ;-)

Wir haben immer abwechselnd Yoga- und Atemübungen gemacht und ich versuchte beides zu verbinden. Auch hat meine Yogalehrerin mir viele Ernährungstipps gegeben und mir auch ein etwas schweißtreibenderes Workout und einen neuen Ernährungsplan verordnet, nachdem sie gesehen hat, dass ich dem indischen Essen sehr schlecht nachgeben kann und anfing einige Kilos zuzulegen. ;-)

Yoga für die Gesundheit

Sie lehrte mich sogar indisches Kochen und wir führten viele interessante Gespräche. Wie zum Beispiel darüber, dass man mit Yoga nicht nur seinen Geist erweitert, sondern auch Verschleißerscheinungen des Körpers, die sich bei westlichen Sportarten wie z.B. Jogging, vorbeugt. Sie wollte mir auch einreden, dass ich meine Sehschwäche mit Yoga in den Griff bekomme, aber das war natürlich Blödsinn. Ohne Brille bin ich immer noch ein kleiner Blindfisch ;-) Durch viele Streckungen und Dehnungen des Hüftbeugers entspannt man jedoch die Hüfte, die bei einem täglichen Bürojob dauergeschädigt wird, und hilft dem Körper wieder ins Gleichgewicht zu finden. Vielleicht ist Yoga auch das natürliche Gleichgewicht von sich selbst, der Erde und allem anderen.

Yoga ist Hingabe

Manchmal verrenkt man sich ganz schön und denkt sich, ohje, wie komme ich jetzt aus dieser Übung wieder heraus. Dann lernst du durch die Yogaatmung, dass das eigentlich kein Problem ist. Du lernst die Hingabe deines Körpers an die Bewegungen, die er ausführen kann. Irgendwann meinte ein anderer Yogalehrer mal zu mir, dass man mit Yoga alles schaffen kann. Du kannst ohne Probleme unter die eiskalte Dusche hüpfen, wenn du die richtige Atemtechnik anwendest.

Yoga und Meditation

Zur klassischen Meditation habe ich leider in den letzten Jahren nicht gefunden. Ich bin ein super unruhiger Mensch und muss durchgehend an irgendwelche Sachen denken oder etwas planen. Von daher habe ich Hilfe in der dynamischen Meditation nach Osho gefunden. Da bekomme ich wirklich einen freien Kopf. Leider mache ich es nur viel zu selten, weil der Meditationstreff hier in Münster immer am Samstagmorgen um 8 stattfindet und mir das fürs Wochenende einfach viel zu früh ist. Wenn ihr jedoch die Gelegenheit habt, die dynamische Meditation auszuprobieren, macht es unbedingt! Mehr Infos darüber findet ihr hier.

Yoga und Ayurveda

Mit Ayurveda habe ich mich ehrlich gesagt noch nie in meinem Leben beschäftigt, abgesehen von einer merkwürdigen Ayurveda-Massage in Goa, wo mir der Masseur direkt im Anschluss noch eine Cellulite-Massage anbieten und alles in einem absoluten Sparangebot im Wochenabo an mich verkaufen wollte.

Letztens habe ich jedoch einen Test gemacht und herausgefunden, dass ich ein Vata-Pitta-Typ bin und war überrascht, dass das so gut zu mir passt. Ich bin ein unruhiger, kreativer Geist und schnell abgelenkt. Ich bin sensibel und humorvoll. Ich bin charmant und ein Querdenker. Ich brauche einen strukturierten Alltag und 3 regelmäßige Mahlzeiten. Außerdem soll ich früh aufstehen (ich arbeite dran!). Wenn ihr auch mal einen Ayurveda-Typen-Test machen wollt, solltet ihr mal danach googlen und es ausprobieren. Vielleicht erfahrt ihr ja dabei auch noch eine Menge über euch.

Abschließend

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen über Yoga erklären und warum es mir so viel Freude bereitet. Vielleicht habt ihr ja auch Lust es auszuprobieren. Momentan mache ich Hatha-Yoga und ich glaube, das ist auch der Stil, der am besten zu mir passt.

Rohvegane Snickers mit Dattelkaramell

Liebe Leute,

heute habe ich eine derartig süchtig machende Rezeptempfehlung für euch, dass ich hoffe, das ihr mich dafür nicht verurteilt! Aber ich kann euch verraten: Es ist zu 100% clean und gesund, und auch wenn das die Kalorien nicht einspart, ist es dennoch vertretbarer als das Original.

Es handelt sich hierbei um vegane Snickers!

Ich habe das Rezept hierher genommen und nur statt Crunchy Erdnussmus einfach klein geschnittene, gehackte und gesalzene Erdnüsse genommen und für den Boden ausschließlich Kokosraspel (was der ganzen Sache ein bisschen den Geschmack von Bounty verleiht. Falls euch das nicht zusagt – nehmt lieber gemahlene Mandeln!

Was die ganze Sache einfacher gemacht hat, war es, die Snickers nicht komplett mit Schokolade zu umhüllen, sondern nur von oben draufzustreichen. Das fand ich eh leckerer und so lässt sich der Riegel auch auf einem Bleck zubereiten.

Und am allerzufriedensten war ich mit dem Dattelkaramell. Das ist einfach so unglaublich lecker, dass ich das garantiert öfter machen werde! Wow!!

–> Hier kommt ihr zum Rezept!

    

Yin und Yang.

 

Ich liebe spontane Zusagen.

Ich hasse spontane Absagen.

Ich liebe die Pommes bei uns in der Mensa.

Ich hasse es, dass ansonsten kein veganes Essen angeboten wird.

Ich liebe es wild durch die Gegend zu tanzen.

Ich hasse es, von Leuten zu Partys überredet zu werden.

Ich liebe es wenn mich Menschen überraschen.

Ich hasse es, dass mich viele in eine Kategorie stecken und mich schnell auf ein Klischee festlegen

wollen.

Ich liebe positiven Stress, der mich motiviert und mir Antriebskraft verleiht und mich produktiv macht.

Ich hasse es, vor Stress zu viel ungesunde Sachen zu essen.

Ich liebe enge Trainingshosen.

Ich hasse skinny Jeans nach einem Mittagessen im Pastarestaurant.

Ich liebe es Sachen zu erledigen und über mich hinauszuwachsen.

Ich hasse es wenn mir ständig jemand ungefragt in meine Projekte hineinredet.

Ich liebe es ich selbst zu sein.

Ich würde es hassen, genauso zu sein, wie andere es von mir erwarten.

Bild: Joseph Beuys, 1980, fotografiert am 24.9.2017 in der Pinakothek der Moderne, München.

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